Windkraft - Wirtschaftliche und ökologische Art der Energieproduktion!
Windkraft
ist derzeit neben der Wasserkraft die günstigste
und effektivste Art der Stromerzeugung der erneuerbaren
Energien. Durch die ständige Verbesserung der Technik
von Windrädern, die Zunahme der Leistungsausbeute
der Rotoren und eine enorme Kostenreduktion in der Herstellung
ist Windkraftnutzung auch im Binnenland rentabel geworden.
So sind Windkraftanlagen im Vergleich zu zum Beispiel
Solarstromanlagen um ein Vielfaches effizienter.
Spätestens im nächsten Jahrzehnt werden
Windkraftanlagen wettbewerbsfähig zu Kraftwerken
mit konventionellen Energieträgern wie Kohle und
Gas sein. Dies liegt zum einen an den anstehenden milliardenschweren
Investitionen für die Modernisierung der konventionellen
Kraftwerke. Zum anderem wird aber auch die Erzeugung
des Windstroms durch neue und effizientere Technologien
immer günstiger. Deshalb nehmen Windkraftanlagen
einen immer wichtigeren Part in der Energieversorgung
ein.
Bis zum Ende des Jahres 2009 wurde in Deutschland eine Windkraftanlagenleistung von über 25.700 MW
installiert. Diese Anlagen produzierten im Windjahr
2009 rund 38 Terawattstunden Strom, was einem ralen
Anteil von 6,4 % am Nettostromverbrauch von Deutschland
entspricht.
Wirtschaftliche
Basis der Windenergie in Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Jahr 2009 garantiert dieses Gesetz dem Windmüller eine Vergütung von 9,20 Cent pro eingespeister kWh Strom in den ersten fünf Betriebsjahren. Erreicht die Anlage zwischen dem fünften bis 20. Betriebsjahr einen festgelegten Referenzwert, sinkt die Vergütung ab. Andernfalls bleibt die anfangs festgestellte Vergütung für einen Zeitraum bis zu 20 Jahren bestehen, wovon man in einem Binnenland wie Bayern meist ausgehen kann. Später errichtete Anlagen (2010, 2011…) erhalten eine geringere Vergütung, da diese jährlich um rund 1 % abgesenkt wird, was zu einer ständigen Kostendegression führt und damit zu einer Annäherung der Erzeugungspreise an die der konventionellen Kraftwerke.
Die staatliche verordnete Kostensenkung setzt
die Branche unter einem enormen Druck. Die Antwort der
Windbranche ist ein unglaubliche technische Entwicklung
der Anlagen in den letzten Jahren. Wettbewerbsfähig
bleiben nur Anlagenhersteller und Zulieferer, denen
es durch Innovationen gelingt, Jahr für Jahr Kosten
zu senken und die Effizienz der Anlagen zu steigern.
Die Branche stellt sich dieser Herausforderung und hat
ihr Ziel klar vor Augen: Im nächsten Jahrzehnt
wird Windstrom mit Strom aus Kohle oder Gas auf gleichem
Preisniveau konkurrieren. Förderinstrumente sind
dann überflüssig.
Windstrom belastet in keinster Weise den Staatshaushalt: Das EEG leitet die zusätzlichen Kosten
für den Ausbau der regenerativen Energien verursachergerecht
an die Verbraucher weiter. Nur ein Euro pro Monat muss
ein Vier-Personen-Haushalt heute für den Ausbau
der Erneuerbaren Energien mit seiner Stromrechnung zahlen.
