Vorbildlich für die Energiewende:

Rund 2.400 Personen und 8 Kommunen sind an den Erträgen des Windparks beteiligt.

Auf der Hochfläche östlich von Berching drehen sich 10 Mühlen im Wind. Der Großteil wurde in den Jahren 2012 und 2013 errichtet. Bei einem Repowering-Projekt Ende 2013 wurde dabei eine bereits 2001 in Betrieb genommene, ältere Anlage vollständig zurückgebaut und durch eine moderne, leistungsstärkere ersetzt.

Über die Betreibergesellschaften, den Oberpfälzer Windfonds, den Maxwindfonds sowie Energiegenossenschaften sind ca. 2.400 Personen und acht Kommunen an den Erträgen der Windstromproduktion beteiligt. Das Bayerische Wirtschaftsministerium führt unseren Berchinger Windpark als Vorzeigeobjekt für die Energiewende und spricht von einem echten Bürgerwindpark. Mit dem Windpark Berching wurde WINDPOWER ausgezeichnet als „Gestalter der Energiewende 2014.“

Leistungsstarke Technologie in Bürgerhand

Sechs unserer Gesellschaften betreiben im Bürgerwindpark Berching fünf moderne Windkraftwerke sowie das Umspannwerk vor Ort:

  • Fünf Winkraftanlagen des Hamburger Herstellers Senvion, Typ 3.2M114 auf Max Bögl-Türmen mit 143 m. 
  • Windernte auf insgesamt 10.207 m2 Rotorfläche, etwa die Größe von 1,5 Fußballfeldern. 
  • Beteiligung von insgesamt 1.800 Personen an diesen fünf Bürgerwindkraftwerken.

Daneben kümmern sich andere Betreiber wie die Firmengruppe Max Bögl um weitere Anlagen des Herstellers Senvion, eine neuere Vestas Anlage, eine ältere Enercon und eine Neg Micon-Anlage. 

Die Energiebilanz: Öko-Strom für rund 7.000 Vier-Personen-Haushalte

Die von der Firmengruppe WINDPOWER betriebenen Anlagen im Windpark Berching haben bisher rund 238 Mio. kWh umweltfreundlichen Windstrom erzeugt (Stand: 06/2020). Seit Inbetriebnahme der ersten Anlagen in 2012 können mit dieser Strommenge bis heute rechnerisch 7.000 Vier-Personen-Haushalte durchgehend versorgt werden. Gegenüber der Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern wurden außerdem – unter Be­rück­sich­tigung der Vor­ketten – bereits knapp 160.000 Tonnen CO2-Emissionen ver­mieden. [Quelle: BWE-CO2-Rechner]

Innovativ: Die Reduktion der Lichtemission.

Eines unserer Anliegen war die Reduktion der Turmbeleuchtung im Park, um die Lichtemissionen für Anwohner deutlich abzusenken. Die Beleuchtung der Windkraftanlagen wird in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen festgelegt. Demnach gelten diese ab einer bestimmten Höhe als Luftfahrthindernisse und sind mit Hindernisbefeuerung zu kennzeichnen: zwei blinkende Signalfeuer auf der Gondel und bislang zwei Turmbeleuchtungsebenen mit insgesamt acht Lampen. Schon seit Jahren drosseln wir mittels einer automatischen Leuchtstärkenreduzierung die Intensität der Signallichter in klaren Nächten um 90%. Dank einer Änderung der Verwaltungsvorschrift konnten wir in 2017 mit Erfolg beantragen, alle vier Lampen der unteren Beleuchtungsebene komplett abzuschalten. Daraufhin führten wir in unseren Windparks Winnberg, Pilsach-Neumarkt, Deining-Velburg und Berching diese Maßnahme zur Reduktion der Beleuchtung durch.