Flugplatz Burg Feuerstein
im solaren Zeitalter:

Sonnenkraftwerk Niedermirsberg 1

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Anthropogene Ursachen des Klimawandels

Es gibt keine Zweifel an der Verursachung durch den Menschen.

  • Die CO2-Konzentration ist seit Beginn der Industrialisierung von 280 ppm (dem Wert der vorangegangenen Jahrtausende des Holozäns) auf inzwischen 415 ppm angestiegen.
  • Dieser Anstieg um 45 Prozent (bzw. 125 ppm) ist komplett vom Menschen verursacht.
  • Die CO2-Konzentration ist damit jetzt bereits höher als seit mehreren Millionen Jahren.
  • Die zusätzlichen 135 ppm CO2 haben eine Heizwirkung von 2 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche durch den bekannten Treibhauseffekt – genug, um bis heute die globale Temperatur um rund 1 °C anzuheben.

CO2-Messung am Mauna Loa Observatorium auf Hawaii:

Die Diagramme zeigen die monatlichen Durchschnittswerte des Kohlendioxids, die am Mauna Loa Observatorium auf Hawaii gemessen wurden. Die Kohlendioxiddaten auf dem Mauna Loa stellen die längste Aufzeichnung direkter Messungen von CO2 in der Atmosphäre dar. Sie wurden von C. David Keeling von der Scripps Institution of Oceanography im März 1958 in einer Einrichtung der National Oceanic and Atmospheric Administration begonnen [Keeling, 1976]. Die NOAA begann im Mai 1974 mit eigenen CO2-Messungen, die seither parallel zu den Scripps-Messungen durchgeführt werden [Thoning, 1989].

Die letzten fünf vollständigen Jahre der Mauna Loa CO2-Aufzeichnung plus das aktuelle Jahr sind im unteren Diagramm dargestellt. Die vollständige Aufzeichnung der kombinierten Scripps-Daten und NOAA-Daten ist im oberen Diagramm dargestellt. Jeder Monatsmittelwert ist der Durchschnitt der Tagesmittelwerte, die wiederum auf stündlichen Durchschnittswerten beruhen, allerdings nur für die Stunden, in denen „background“-Konditionen herrschen, weitere Informationen dazu unter auf der Webseite des Global Monitoring Laboratory.

Monatliche CO2-Messung

„Die vielleicht wichtigste wissenschaftliche Messreihe des 20. Jahrhunderts: die CO2-Konzentration der Atmosphäre, gemessen auf dem Mauna Loa in Hawaii.“

Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimaforschung