Kategorie-Archiv: News

Wind- und Sonnenpower auf dem Feld-Vorführtag der Firma Claas

20161019-feld-vorfuehrtag-4Das letzte Mal fand vor über 15 Jahren ein Landmaschinen-Vorführtag in Harenzhofen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz statt. Der internationale Hersteller Claas knüpfte dieses Jahr am 19.10.2016 an die alte Tradition an und veranstaltete einen Feld-Vorführtag. Bei dieser Gelegenheit konnten die Kunden, vorwiegend Landwirte aus der Region, verschiedenste Schlepper, Traktoren, Bodenbearbeitungsgeräte usw. im Einsatz erleben und auch selbst Probe fahren.

20161019-feld-vorfuehrtag-9Die Felder, auf denen die Landmaschinen vorgeführt wurde, befinden sich rund um die Windpower-Windenergieanlage Harenzhofen. In der weiteren Umgebung war der Blick auf den Windpark Deining/Lengenfeld der ständige Begleiter der Veranstaltung. Für das Bewirtungszelt stellte Windpower die befestigte Kranstellfläche zur Verfügung. Die Veranstaltungs- und Versorgungstechnik wurde mit dem Strom aus der Windkraftanlage versorgt . Das Bürgerwindkraftwerk war offen und MitarbeiterInnen der Windpower GmbH standen für Rückfragen zur Verfügung und führten durch die Windkraftanlage. Eine informative und umfangreiche Auslage sowie einige Give-Aways wurden gerne von den Besuchern angenommen.

banner-sonnenpower-fuer-ihren-hofWindpower nutzte die Veranstaltung, um den neuen Geschäftszweig Sonnenpower erstmal in der Öffentlichkeit zu präsentieren! So sucht Windpower Dachflächen zur Pacht für die Errichtung von Solaranlagen. Der Stromverbraucher vor Ort mietet die Anlage dann von Windpower, betreibt sie und hat den Vorteil, den Solarstrom sehr günstig selbst verbrauchen zu können. Das Interesse an diesem Angebot war sehr groß und es wurden zahlreiche Gespräche hierzu geführt.

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Spende an Kinderhilfe Senegal e.V.

HolzsparofenDer Verein „Kinderhilfe Senegal e.V.“ setzt sich vor allem in der südsenegalesischen Region
Casamance dafür ein, den Menschen eine Perspektive zu schaffen und somit Fluchtursachen
zu bekämpfen. Für dieses Engagement überreichte die Windpower GmbH der Kinderhilfe
Senegal e.V. im März diesen Jahres einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 €.

Werkstatt SolarlampenWie Herr Walter Hoffmann von der Kinderhilfe Senegal nun mitteilte, wurde
die Spende bereits sinnvoll eingesetzt. Mit dem Geld konnte mittlerweile der Aufbau einer Werkstatt für die Montage von Solarlampen und für den Bau von Holzsparöfen in Abene finanziert werden. Des Weiteren subventionierte die Kinderhilfe Senegal die Materialkosten zur Herstellung der Holzsparöfen, damit der Verkaufspreis trotz der gestiegenen Preise für Stahlblech bei ca. 40 € gehalten werden kann. Der Turbo-Ofen entpuppte sich unter den Familien in und um Abene als Verkaufsschlager, so wurden seit April bereits 50 der Öfen fabriziert und verkauft. Der Turbo-Ofen arbeitet nahezu rauchfrei und verbraucht 70 % weniger Holz als herkömmliche Öfen. Das schont die Menschen und die Natur.Holzsparofen2

Im Januar 2017 plant die KHS erneut eine Arbeits- und Besuchsreise in die Casamance, um sich ein Bild vor Ort zu machen und die Fortschritte der laufenden Projekte zu begutachten. Für die Zukunft sollen neue Projekte auf den Weg gebracht werden.

Kinderhilfe Senegal e.V.

 

Projekt „Beautiful Power“

Beautiful Power Bild 1In Zukunft sollen sich die Windkraftanlagen besser in die Landschaft integrieren und weniger durch ihr grau-weißes, unästhetisches  Äußeres auffallen. So stellen es sich Reinhold Geyer, Initiator der Aktion „Beautiful Power“ und sein Team, das den Windrädern den neuartigen Anstrich verpassen soll, vor. Der Initator hat bei dem renommierten Farbdesigner Friedrich Ernst von Garnier gelernt.

Die Initiative plant die Türme und Rotoren gestreift, in den Farben grün, blau, rot und orange anzumalen, damit sich diese besser an die Landschaft anpassen. Was sie nicht möchten ist, dass die Farbanmutungen bunt sind, denn das wirke fremd und störend. In der Natur gibt es keine farbige Eintönigkeit, die Farben sind gegliedert zwischen hell und dunkel, warm und kalt. Daher muss auch bei den Windrädern darauf geachtet werden, dass ein abgestimmter farblicher Klang herrscht.

Hinter dem Projekt stehen neben Personen aus Politik und Verwaltung, auch Unterstützer aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

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https://beautifulpowerfarbdesign.wordpress.com/

Ausflug der Grünen Jugend in den Windpark Deining/Velburg

GJ Ausflug 2016 - 1Am 04.08.2016 fand eine von der Windpower GmbH organisierte Wanderung in den
Windpark Deining, zusammen mit der Grünen Jugend Regensburg und dem Kreisverband   Bündnis90/Die Grünen Regensburg, statt. Gemeinsam fuhr die Wandergruppe mit dem Agilis  von Regensburg aus in Richtung Nürnberg los.

GJ Ausflug 2016 - 2Ziel war zunächst der Bahnhof Deining, der nach einer 45-minütigen Fahrt erreicht wurde. Von dort ging es dann rund 10 km in Richtung des Windparks Deining / Velburg. An der Windenergieanlage Deining 9 fand ab 11.30 Uhr eine Besichtigung statt. Dieser längere Halt ließ auch ausreichend Zeit, sich mit einem kleinen Picknick zu stärken.

Die WEA Deining 9 ist eine Anlage vom Typ Senvion 3.2M114 mit einem 143 m hohen Turm und einer Nennleistung von 3.200 kW. Der gesamte Windpark besteht aus 20 Anlagen mit insgesamt 46,45 MW Leistung und ist damit einer der größten Windparks in Bayern. Hier finden sich Windmühlen aller drei großen deutschen Windenergieanlagenhersteller Enercon, Nordex und Senvion.

GJ Ausflug 2016 - 3Der Mitbegründer der Firma Windpower GmbH, Herr Willi Braun, öffnete den Turm der Windenergieanlage und informierte im Inneren über die Technik des Windkraftwerkes, außerdem gab er einen Überblick über die Geschichte der Windenergienutzung in Bayern. Nach der ausgiebigen Besichtigung ging es noch 3 km hin zum Bahnhof Batzhausen. Von dort fuhr die Gruppe wieder zurück nach Regensburg.

Klimawandel in Deutschland

„Die Schäden sind infernalisch“ mit diesen Worten beschreibt Horst Seehofer die Zerstörungen, die das Hochwasser im Frühjahr 2016 angerichtet hat. Die Versicherungsschäden durch Hochwasser und Überschwemmungen betrugen mehr als 1,2 Milliarden
Euro.

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags hat nun eine Studie veröffentlicht, aus der ersichtlich wird, dass der
Klimawandel jetzt auch „amtlich“ in Deutschland angekommen ist. Die Homepage „Sonnenseite“ beschäftigt sich in der Rubrik
„Franz Alt“ mit diesem Thema und verlinkt unter anderem die Studie des Wissenschaftlichen Dienstes in ihrem Artikel vom 01.08.2016.

http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/infernalische-schaeden-durch-klimawandel-in-deutschland.html

 

 

Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz: „80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem.“

Umspannwerk Berching mit WEA im Hintergrund kleinDie Redakteurin Dagmar Dehner hat für den Tagesspiegel den Geschäftsführer der 50Hertz Transmission GmbH Herrn Boris Schucht zum Thema Erneuerbare Energien und Netzausbau interviewt. Hier einige Auszüge:

„Wir verstehen uns als Labor der Energiewende. Unser Netzgebiet umfasst mit dem Nordosten etwa ein Drittel Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rechnerisch bei 49,5 Prozent. Wir werden in diesem Jahr deutlich oberhalb von 50 Prozent liegen. Es gibt keine andere Region, die vergleichbar viel nicht stetige Energien, wie Solar- und Windstrom, sicher ins System integriert hat. Die Versorgungssicherheit ist derweil sogar noch gewachsen. Allerdings zeigen die hohen Kosten für das Engpassmanagement im vergangenen Jahr – im Netzgebiet von 50Hertz rund 350 Millionen Euro, deutschlandweit etwa 1,1 Milliarden Euro zulasten der Verbraucher –, dass der Netzausbau dem Ausbau der Erneuerbaren noch hinterherhinkt. “

„Wir entwickeln mit den Partnern im elektrischen System neue Verfahren und Technologien für die sichere Integration von Solar- und Windstrom. Es fängt bei den Prognosen an. Es gibt inzwischen gute Vorhersagen, wie viel Wind- oder Solarstrom voraussichtlich ins Netz eingespeist werden wird. Das weicht bei Wind nur noch um etwa zwei Prozentpunkte von der Realeinspeisung ab.“

„Es gibt einige Mythen in der Energiewirtschaft. Einer davon ist die Vorstellung, man brauche bei der Integration erneuerbarer Energien sofort mehr Flexibilität im System. Also Speicher oder abschaltbare Lasten oder Backup-Kraftwerke. Das ist ein Mythos. Wir haben viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen.“

„Die Sonnenfinsternis hat gezeigt, wir sind schon heute recht gut darauf vorbereitet, die Fotovoltaik ins System zu integrieren. Wir sind auf dem richtigen Weg, um in der Lage sein zu können, in Zukunft 70 bis 80 Prozent erneuerbare Energien ohne zusätzliche Flexibilitätsoptionen integrieren zu können. Was wir an Flexibilitätsangeboten haben, wird uns bis 2030 oder sogar 2040 ausreichen.“

Hier geht es zum vollständigen Interview: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html

Wieso die Stromkosten wirklich steigen.

Presseerklärung der Gundremminger Bürgerinitiative FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. vom 07.06.2016:

Atomausstieg und Klimaschutz hintertrieben – Die Wirtschaftsminister/innen Aigner und Gabriel sagen frech die Unwahrheit

Wirtschaftsministerin Aigner und Wirtschaftsminister Gabriel, beide nicht vom Fach, loben die Pläne, den Zubau von PV und Windkraft auszubremsen. Und verbreiten frech Unwahrheiten über die Stromkosten, die sie selber nach oben treiben.

Ministerin Aigner behauptet in ihrer Presseerklärung v. 2.6., Bayern habe sich bei den Verhandlungen um das EEG in wesentlichen Punkten durchgesetzt und sorge so für bezahlbare Strompreise. Minister Gabriel schreibt am 3.6. an die SPD-Fraktionsmitglieder: „Denn Energiekosten sind gerade für Familien mit Kindern in den nicht so wohlhabenden Haushalten nichts, was man aus dem Auge verlieren darf.“

Hier eine Auflistung von politischen Entscheidungen der Bundesregierung, die zu Steigerungen der Stromkosten führen. Auch Frau Aigner war lange Ministerin in der Bundesregierung und hat vielen dieser fatalen Maßnahmen zugestimmt. Diese Beschlüsse tragen in unterschiedlichem Maße zu dem Problem bei, was die beiden Minister behaupten zu lösen.

  • Netzentgelte steigen, da den Offshore-WKA (Windkraftanlagen) zu Lasten der Netzbetreiber (und damit der Netzentgelte!) die Steckdose auf See installiert wird
  • Netzentgelte steigen, da den Offshore-WKA zu Lasten der Netzbetreiber ihre mögliche Pro­duktion bezahlt wird, auch wenn der Netzanschluss noch nicht fertig oder gestört ist
  • Netzentgelte steigen, da infolge mangelnden Netzausbaus immer mehr Kosten für das Abregeln von EE-Anlagen („Einspeisemanagement“) und für Redispatch gezahlt werden. In 2015 waren das angeblich bereits 1,1 Mrd €. Gerade Bayern ist durch Verzögerung des Netzausbaus mit schuld
  • Netzentgelte sind zu hoch, da den Netzbetreibern eine zu hohe Eigenkapitalrendite von fast 9 % zugebilligt wird und die damalige CDU/CSU/FDP-Regierung Vorstöße der Bundesnetzagentur abgewiesen hat, angesichts stark fallender Kapitalmarktrenditen auch die Eigenkapitalrenditen der Netzbetreiber zu senken
  • Netzentgelte werden steigen, weil man zu viele HGÜ-Teilstrecken unnötig + teuer verkabeln will
  • EEG-Aufwand steigt, weil infolge schlechter Marktordnung die Preise an der Strombörse in ungesunde Tiefen gesunken sind und dies nicht einmal bei den Stromkunden ankommt
  • EEG-Aufwand steigt, da man aus industriepolitischen Gründen die Seewindkraft zu stark fördert
  • EEG-Aufwand ist für viele KMU (kleine und mittlere Unternehmen) und Haushalte hoch, weil Großverbraucher zu stark entlastet und deren Anteile auf die Kleinen umgelegt werden
  • EEG-Aufwand ist hoch, weil die teure EE-Art Biogas weiter zur Förderung der Bauern geschont und bevorzugt wird. Biogasanlagen rechtfertigen auf Dauer nur die hohen Vergütungen, wenn sie flexibel entsprechend der schwankenden Nachfrage betrieben werden. Oder aber durch sinnvolle Nutzung der Abwärme Nebenverdienste erwirtschaften.
  • Steuern werden steigen, weil Bayern neue Gaskraftwerke subventionieren will

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Energiewende retten – Demonstration in Berlin

Am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, fand im Berliner Regierungsviertel eine große Demonstration unter dem Motto „Energiewende retten“ statt. Hierzu waren unter den etwa 10.000 Demonstranten auch einige Mitarbeiter der Windpower GmbH inkl. des Geschäftsführers vor Ort. Sie forderten den weiteren schnellen Ausbau von Erneuerbaren Energien. Die Demo wurde getragen von einem breiten Bündnis aus dem Bundesverband Erneuerbare Energien, den Branchenverbänden der Windenergie, Solarenergie und Biomasse sowie der IG Metall Küste, dem Deutschen Bauernverband, der Anti-AKW-Bewegung und der Ende-Gelände-Bewegung.

Weiterführende Informationen:

Windpower vor Ort auf Demo in Berlin:

20160602 2 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Auftaktkundgebung 20160602 3 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Auftaktkundgebung 2 20160602 4 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Frontbanner 20160602 1 Demo Energiewende retten Berlin OWi Wirtschaftsministerium20160602 5 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Windflags Frontbanner 20160602 6 Demo Energiewende retten Berlin OWi Hauptbahnhof 20160602 7 Demo Energiewende retten Berlin OWi Kanzleramt 20160602 8 Demo Energiewende retten Berlin OWi Kanzleramt Dirkhof20160602 9 Demo Energiewende retten Berlin OWi Bundestag 20160602 10 Demo Energiewende retten Berlin OWi Bundestag Bauzaun 20160602 11 Demo Energiewende retten Berlin OWi Brandenburger Tor 20160602 12 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Bühne 20160602 13 Demo Energiewende retten Berlin Windpower Dr. Anton Hofreiter20160602 14 Demo Energiewende retten Berlin OWi Dr. Anton Hofreiter

Petition gegen Atomkraftwerke

Keine neuen Atomkraftwerke in der EU! So lautet eine Unterschriftenaktion von WeAct, der Petitionsplattform von Campact! 

WeAct möchte Bundeskanzlerin Merkel eine Unterschriftenliste übergeben, mit welcher diese dazu aufgefordert werden soll, unsere europäischen Nachbarn davon zu überzeugen, künftig nicht mehr auf teure und riskante Atomenergie zu setzen. Stattdessen strebt die Petition an, die Energiewende zu verteidigen und den Atomausstieg europaweit voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

 

Warnminute gegen das Ausbremsen der Windenergie

Protestaktion der Windpower GmbHIn Regensburg protestierten am 25. Mai die Beschäftigten vor dem Büro der Windpower GmbH gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist mit einer einzigartigen Erfolgsgeschichte verbunden. Der verlässliche Rahmen half, enorme Kostensenkungspotenziale zu erschließen. Wind an Land kann deshalb heute weltweit mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken konkurrieren. Zudem ist eine international wettbewerbsfähige Industrie mit 150.000 Beschäftigten entstanden, die weltweit technologische Maßstäbe setzt. Die Windbranche hat geholfen, wichtige industrielle Kerne zu sichern. Die Zulieferer sichern in ganz Deutschland Arbeitsplätze im Maschinenbau, der Elektroindustrie und der Bauwirtschaft.

Voraussetzung für eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Entwicklung ist ein stabil dynamischer Heimatmarkt. Die Bundesregierung will nun jedoch die Dynamik der Energiewende ausbremsen und den Zubau der Windenergie massiv beschränken. Dies ist ein völlig falsches Signal. Darauf machten Tausende Beschäftigte und Unternehmen der Windbranche am 25. Mai 2016 aufmerksam und riefen deutschlandweit zu einer Warnminute auf. Auch die Windpower GmbH aus Regensburg hat sich dieser Aktion angeschlossen.

Die Unternehmen unterstüzten die Position der Bundesländer, die sich über alle Parteigrenzen für einen stabilen Ausbau der Windenergie stark machen (Bundesrat 27.11.2015 und Wismarer Appell 25.01.2016). Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 31. Mai 2016 wird erneut versucht, eine vernünftige Einigung zu diesem Thema zwischen Bund und Ländern zu erzielen.

„Windenergie an Land ist der preiswerteste Leistungsträger der Energiewende und ein wichtiger Jobmotor in Deutschland. Die Chancen für Arbeit, Wertschöpfung vor Ort und Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Die Vorschläge und Forderungen aus der Bundesregierung drohen den Ausbau deutlich abzubremsen und gefährden damit den Heimatmarkt als Basis für die Erfolge im Export. Diese Entwicklung setzt über 150.000 Arbeitsplätze in der Branche leichtfertig aufs Spiel. Die Energiewende würde mit dem aktuellen EEG-Entwurf ausgerechnet zu dem Zeitpunkt infrage gestellt, wo sich die Weltgemeinschaft in Paris auf ambitionierte Klimaschutzziele verständigt hat und die zentralen Akteure der Energiewirtschaft auf die Erneuerbaren Energien umstellen“, so Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH.

„Anstelle ständig über Verschlechterungen am Erneuerbaren-Energien-Gesetz nachzudenken und die Anlagenbetreiber mit immer größeren bürokratischen Hürden zu gängeln, muss die große Koalition endlich den Missbrauch unserer Atmosphäre, als riesige kostenlose Müllhalde, beenden. Wir brauchen eine CO2-Abgabe für die größten Dreckschleudern in unserem Land! Dafür kämpfen wir zusammen mit unseren tausenden Gesellschaftern auch an diesem 25. Mai!“ erklärt Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH. Die Beschäftigten der Windpower GmbH warben um 5 vor 12 gemeinsam vor dem Büro für die Energiewende. Sie unterstützten so sichtbar die bundesweit von den Verbänden der Erneuerbaren Energien, Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen gestartete Kampagne „Energiewende retten!“