Kategorie-Archiv: News

Strompreis fällt 2016 auf ein 12-Jahres-Tief

Wie das Wirtschaftsforum Regerative Energien IWR berichtet, ist im Jahr 2016 der Strompreis an der Börse auf den niedrigsten Stand seit 2004 gefallen. Er lag im Mittel für kurzfristige Lieferungen, dem sogenannten Day-Ahaed-Handel unter der Marke von 3 Eurocent / kWh! Hiervon profitieren vor allem die Großeinkäufer und Industriekunden. Weiterlesen bei www.iwr.de

PM: Lichtemissionen um 50 % reduziert – Windpower schaltet untere Turmbeleuchtungsebene aus

lichter-schemaDie längste Nacht des Jahres steht kurz bevor und wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember halbiert Windpower bei seinen Bürgerwindkraftwerken die nächtlichen Lichtemissionen. Auf der Basis einer Änderungsgenehmigung konnte nun die komplette untere Turmbeleuchtungsebene abgeschaltet werden.

Die z.T. fragwürdigen Kennzeichnungsregeln finden sich in der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen“, kurz: AVV. Auch die Bürgerwindkraftwerke von Windpower gelten als Luftfahrthindernisse und sind entsprechend mit Hindernisbefeuerungen zu kennzeichnen. Bei den Anlagen mit Gesamthöhen über 150 m ist die Tageskennzeichnung über farbliche Markierungen an Turm und Rotorblättern sichergestellt. Die Nachtkennzeichnung für Anlagen dieser Größe erfolgt mittels zweier blinkender Signalfeuer auf der Gondel und bislang zweier Turmbeleuchtungsebenen mit insgesamt 8 Lampen.

Bereits seit längerer Zeit bemüht sich Windpower darum, die Lichtemissionen von Windkraftanlagen in der Nacht zu reduzieren. So wurden alle von ihr betriebenen und mit einer Nachtkennzeichnung ausgestatteten WEA mit einer automatischen Leuchtstärkereduzierung ausgestattet und die Leuchtstärke wird schon seit Jahren in klaren Nächten um 90 % gedrosselt. Nach einer Novellierung der AVV beantragte nun Windpower Änderungsgenehmigungen beim Landratsamt Neumarkt, um alle 4 Lampen der unteren Turmbeleuchtungsebene an den Windenergieanlagen abzuschalten. Diese Genehmigungen liegen mittlerweile vor. In der Folge hat Windpower nun die nächtlichen Lichtemissionen der Türme halbieren können. Dies betrifft alle 20 von ihr betreuten Windmühlen mit hohen Türmen in den Windparks Berching, Winnberg, Deining und Pilsach/Neumarkt und Pilsach/Unterried und den beiden aktuell in Bau befindlichen Anlagen in Lauterhofen nördlich der A6.

wea-winnberg-vor-der-abschaltungwea-winnberg-nach-der-abschaltungDas erklärte Ziel von Windpower ist es, die Bürgerwindkraftwerke so zu betreiben, dass Anwohner und Natur möglichst wenig belästigt werden. „Das seit Jahren von der CSU geführte Bundesverkehrsministerium hätte es in der Hand, gerade im Bereich der Nachtbefeuerung bestehender Anlagen eine weitere spürbare Entlastung für die Bevölkerung zu erreichen!“ appelliert Hans Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, an die Vernunft der Politiker. Um dem Nachdruck zu verleihen, bittet er deshalb die Bürger vor Ort, bei ihren Abgeordneten den kompletten Verzicht auf die Turmbefeuerung einzufordern. Schließlich will sein Unternehmen kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom für und nicht gegen die Menschen produzieren.

Pressemitteilung als PDF
Bericht in den Neumarkter Nachrichten
Bericht auf neumarkt online

Klimaschutzweg Regensburg zum 20-jährigen Jubiläum vorgestellt. Schirmherren sind Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber!

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-gesellschafterfotoZum 20. Geburtstag startet ein Umweltbildungsprojekt. Mit dem Klimaschutzweg Regensburg will eine der ältesten bayerischen Bürgerwindgesellschaften, die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG, Wissen über den Klimaschutz und Erneuerbare Energien vermitteln. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber.

Am Donnerstag 17.11.2016 erschien im feierlichen Dollingersaal im Alten Rathaus von Regensburg die große Mehrheit der 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter zur inzwischen 20. Gesellschafterversammlung. Sie betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Auch ein großer Teil der Windpower Belegschaft nahm an den Feierlichkeiten teil. Neben Herrn Bürgermeister Jürgen Huber waren Frau Maria Politzka (Leiterin Sachgebiet „Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz“ am Landratsamt Regensburg), Herr Raimund Schoberer (Vorsitzender Kreisgruppe Regensburg BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Herr Ewald Lirsch (1. Vorsitzender Samos e.V. Solarförderverein Regensburg), Herr Walter Nowotny (stellv. Vorsitzender Bürger Energie Region Regensburg eG) sowie Herr Wolfgang Wegmann (Sprecher Agenda21 Markt Lappersdorf) der Einladung gefolgt. Der Klimaschutzweg traf bei allen Anwesenden auf großen Zuspruch.

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Zu Anfang dankte Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, den Gesellschaftern der ersten Stunde: „Sie haben das Windkraftwerk möglich gemacht und damit konnten wir den Leitspruch „Atomkraft, nein danke“ in „Windkraft, ja bitte“ positiv umformulieren. Herr Bürgermeister Jürgen Huber schloss sich diesem Dank an: „Sie waren die Pioniere. Sie haben nicht gewartet, bis andere etwas unternehmen, sondern Sie haben die Realisierung einer Windkraftanlage in die Hand genommen und den Mut gehabt ins Risiko zu gehen.“ Herr Willi Braun, Mitbegründer der Windpower GmbH präsentierte eine Bildersammlung aus dem Baujahr der Windkraftanlage 1998.

Digitalisierte Zeitungsberichte aus der Anfangszeit des Windkraftwerkes Regensburg, die den Pioniercharakter des Windkraftwerkes Regensburg bestätigen:

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klimaschutzweg-regensburgDas Jubiläumsprojekt und sozusagen Geburtstagsgeschenk, der Klimaschutzweg Regensburg, wurde von Herrn Armin Schmid, Mitarbeiter der Windpower GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundweg startet am Landratsamt an der Energieagentur Regensburg und führt über den Sallerner Berg und den nördlich der B16 liegenden Mühlberg bis nach Ödenthal bei Zeitlarn. Über das Regental geht es dann wieder in die Stadt. An den 10 Stationen werden neben der Windmühle zwei weitere überregional bekannte Pionierprojekt der Energiewende vorgestellt. Am Kirchturm der Evang. Kirchengemeinde St. Lukas befindet sich eine PV-Fassadenanlage aus dem Jahr 1997 und in dem von zwei Solaranlagen und einer Solarthermieanlage geprägten Gebäude an der Ecke Im Reichen Winkel / Erzgebirgstraße nahm 1998 die ILIOTEC ihren Betrieb auf. All diese Anlagen laufen nach wie vor sicher und zuverlässig. Genau das soll der Klimaschutzweg vermitteln: Erneuerbare Energien funktionieren und lösen unsere Umweltprobleme!

Der Klimaschutzweg soll von einem Unterstützerkreis getragen werden. Hierzu führt Windpower eine Liste mit Organisationen, Gruppen und Institutionen, die dieses Umweltbildungsprojekt mitgestalten und unterstützen wollen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen! Als Teilnehmer am Unterstützerkreis sollte man mindestens einen Infodienst einbringen, sprich eine Weitergabe von Informationen an z.B. die Mitglieder eines Vereins.

Unterlagen zum Klimaschutzweg:

Impressionen vom Klimaschutzweg:

1-0-startpunkt-wanderung 1-6-neubau-landratsamt 1-5-e-tankstelle 2-0-pv-anlage-st-lukas 2-5-tempepark 12-ecke-erzgebirgstrasse-hunstrueckstrasse-pv-anlage-privat 4-am-gern-aussichtspunkt-auf-den-dom-standort-tafel-energieverbrauch-regensburg 6-2-wea-regensburg7-1-deponie-hasselbach 8-schmidmeier-naturenergie-waermeloesungen 8-1-blick-auf-dom-und-wasserwerk 9-wasserwerk-sallern 10-am-regen-entlang 10-2-hochwasserschutz-sallern

Jubiläumsversammlung der „Regensburg KG“

Die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG ist eine der ältesten bayerischen Bürgerenergiegesellschaften. Bereits am 14.11.1996 wurde sie gegründet und feiert nun ihr 20-jähriges Bestehen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, am öffentlichen Teil der Jubiläumsversammlung teilzunehmen: Einladung als PDF

Donnerstag,17.11.2016, 19:00 Uzug-rotorstern-wea-regensburg-1998hr
Dollingersaal, Zieroldsplatz 1, 93047 Regensburg

Die 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg auf dem Sallerner Mühlberg im Regensburger Norden, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Die Windmühle ist ein überregional bekanntes Pionierprojekt der Energiewende. Sie läuft nach wie vor sicher und zuverlässig, was beweist: Erneuerbare Energien lösen unsere Umweltprobleme.

Die Regensburger Windkraftpioniere schützen durch ihr langjähriges Engagement das Klima. Seit Beginn Ihrer Geschäftstätigkeit hat die „Regensburg KG“ mit zwei Bürgerwindkraftwerken stattliche 21.600.000 kWh Strom eingespeist. Zur Produktion dieser Strommenge hätten rund 30.000 Tonnen Braunkohle, die Ladung von 1.300 Güterwaggons, verfeuert werden müssen.

Folgender Ablauf ist geplant:

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Wind- und Sonnenpower auf dem Feld-Vorführtag der Firma Claas

20161019-feld-vorfuehrtag-4Das letzte Mal fand vor über 15 Jahren ein Landmaschinen-Vorführtag in Harenzhofen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz statt. Der internationale Hersteller Claas knüpfte dieses Jahr am 19.10.2016 an die alte Tradition an und veranstaltete einen Feld-Vorführtag. Bei dieser Gelegenheit konnten die Kunden, vorwiegend Landwirte aus der Region, verschiedenste Schlepper, Traktoren, Bodenbearbeitungsgeräte usw. im Einsatz erleben und auch selbst Probe fahren.

20161019-feld-vorfuehrtag-9Die Felder, auf denen die Landmaschinen vorgeführt wurde, befinden sich rund um die Windpower-Windenergieanlage Harenzhofen. In der weiteren Umgebung war der Blick auf den Windpark Deining/Lengenfeld der ständige Begleiter der Veranstaltung. Für das Bewirtungszelt stellte Windpower die befestigte Kranstellfläche zur Verfügung. Die Veranstaltungs- und Versorgungstechnik wurde mit dem Strom aus der Windkraftanlage versorgt . Das Bürgerwindkraftwerk war offen und MitarbeiterInnen der Windpower GmbH standen für Rückfragen zur Verfügung und führten durch die Windkraftanlage. Eine informative und umfangreiche Auslage sowie einige Give-Aways wurden gerne von den Besuchern angenommen.

banner-sonnenpower-fuer-ihren-hofWindpower nutzte die Veranstaltung, um den neuen Geschäftszweig Sonnenpower erstmal in der Öffentlichkeit zu präsentieren! So sucht Windpower Dachflächen zur Pacht für die Errichtung von Solaranlagen. Der Stromverbraucher vor Ort mietet die Anlage dann von Windpower, betreibt sie und hat den Vorteil, den Solarstrom sehr günstig selbst verbrauchen zu können. Das Interesse an diesem Angebot war sehr groß und es wurden zahlreiche Gespräche hierzu geführt.

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Spende an Kinderhilfe Senegal e.V.

HolzsparofenDer Verein „Kinderhilfe Senegal e.V.“ setzt sich vor allem in der südsenegalesischen Region
Casamance dafür ein, den Menschen eine Perspektive zu schaffen und somit Fluchtursachen
zu bekämpfen. Für dieses Engagement überreichte die Windpower GmbH der Kinderhilfe
Senegal e.V. im März diesen Jahres einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 €.

Werkstatt SolarlampenWie Herr Walter Hoffmann von der Kinderhilfe Senegal nun mitteilte, wurde
die Spende bereits sinnvoll eingesetzt. Mit dem Geld konnte mittlerweile der Aufbau einer Werkstatt für die Montage von Solarlampen und für den Bau von Holzsparöfen in Abene finanziert werden. Des Weiteren subventionierte die Kinderhilfe Senegal die Materialkosten zur Herstellung der Holzsparöfen, damit der Verkaufspreis trotz der gestiegenen Preise für Stahlblech bei ca. 40 € gehalten werden kann. Der Turbo-Ofen entpuppte sich unter den Familien in und um Abene als Verkaufsschlager, so wurden seit April bereits 50 der Öfen fabriziert und verkauft. Der Turbo-Ofen arbeitet nahezu rauchfrei und verbraucht 70 % weniger Holz als herkömmliche Öfen. Das schont die Menschen und die Natur.Holzsparofen2

Im Januar 2017 plant die KHS erneut eine Arbeits- und Besuchsreise in die Casamance, um sich ein Bild vor Ort zu machen und die Fortschritte der laufenden Projekte zu begutachten. Für die Zukunft sollen neue Projekte auf den Weg gebracht werden.

Kinderhilfe Senegal e.V.

 

Projekt „Beautiful Power“

Beautiful Power Bild 1In Zukunft sollen sich die Windkraftanlagen besser in die Landschaft integrieren und weniger durch ihr grau-weißes, unästhetisches  Äußeres auffallen. So stellen es sich Reinhold Geyer, Initiator der Aktion „Beautiful Power“ und sein Team, das den Windrädern den neuartigen Anstrich verpassen soll, vor. Der Initator hat bei dem renommierten Farbdesigner Friedrich Ernst von Garnier gelernt.

Die Initiative plant die Türme und Rotoren gestreift, in den Farben grün, blau, rot und orange anzumalen, damit sich diese besser an die Landschaft anpassen. Was sie nicht möchten ist, dass die Farbanmutungen bunt sind, denn das wirke fremd und störend. In der Natur gibt es keine farbige Eintönigkeit, die Farben sind gegliedert zwischen hell und dunkel, warm und kalt. Daher muss auch bei den Windrädern darauf geachtet werden, dass ein abgestimmter farblicher Klang herrscht.

Hinter dem Projekt stehen neben Personen aus Politik und Verwaltung, auch Unterstützer aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

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https://beautifulpowerfarbdesign.wordpress.com/

Ausflug der Grünen Jugend in den Windpark Deining/Velburg

GJ Ausflug 2016 - 1Am 04.08.2016 fand eine von der Windpower GmbH organisierte Wanderung in den
Windpark Deining, zusammen mit der Grünen Jugend Regensburg und dem Kreisverband   Bündnis90/Die Grünen Regensburg, statt. Gemeinsam fuhr die Wandergruppe mit dem Agilis  von Regensburg aus in Richtung Nürnberg los.

GJ Ausflug 2016 - 2Ziel war zunächst der Bahnhof Deining, der nach einer 45-minütigen Fahrt erreicht wurde. Von dort ging es dann rund 10 km in Richtung des Windparks Deining / Velburg. An der Windenergieanlage Deining 9 fand ab 11.30 Uhr eine Besichtigung statt. Dieser längere Halt ließ auch ausreichend Zeit, sich mit einem kleinen Picknick zu stärken.

Die WEA Deining 9 ist eine Anlage vom Typ Senvion 3.2M114 mit einem 143 m hohen Turm und einer Nennleistung von 3.200 kW. Der gesamte Windpark besteht aus 20 Anlagen mit insgesamt 46,45 MW Leistung und ist damit einer der größten Windparks in Bayern. Hier finden sich Windmühlen aller drei großen deutschen Windenergieanlagenhersteller Enercon, Nordex und Senvion.

GJ Ausflug 2016 - 3Der Mitbegründer der Firma Windpower GmbH, Herr Willi Braun, öffnete den Turm der Windenergieanlage und informierte im Inneren über die Technik des Windkraftwerkes, außerdem gab er einen Überblick über die Geschichte der Windenergienutzung in Bayern. Nach der ausgiebigen Besichtigung ging es noch 3 km hin zum Bahnhof Batzhausen. Von dort fuhr die Gruppe wieder zurück nach Regensburg.

Klimawandel in Deutschland

„Die Schäden sind infernalisch“ mit diesen Worten beschreibt Horst Seehofer die Zerstörungen, die das Hochwasser im Frühjahr 2016 angerichtet hat. Die Versicherungsschäden durch Hochwasser und Überschwemmungen betrugen mehr als 1,2 Milliarden
Euro.

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags hat nun eine Studie veröffentlicht, aus der ersichtlich wird, dass der
Klimawandel jetzt auch „amtlich“ in Deutschland angekommen ist. Die Homepage „Sonnenseite“ beschäftigt sich in der Rubrik
„Franz Alt“ mit diesem Thema und verlinkt unter anderem die Studie des Wissenschaftlichen Dienstes in ihrem Artikel vom 01.08.2016.

http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/infernalische-schaeden-durch-klimawandel-in-deutschland.html

 

 

Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz: „80 Prozent Erneuerbare sind kein Problem.“

Umspannwerk Berching mit WEA im Hintergrund kleinDie Redakteurin Dagmar Dehner hat für den Tagesspiegel den Geschäftsführer der 50Hertz Transmission GmbH Herrn Boris Schucht zum Thema Erneuerbare Energien und Netzausbau interviewt. Hier einige Auszüge:

„Wir verstehen uns als Labor der Energiewende. Unser Netzgebiet umfasst mit dem Nordosten etwa ein Drittel Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rechnerisch bei 49,5 Prozent. Wir werden in diesem Jahr deutlich oberhalb von 50 Prozent liegen. Es gibt keine andere Region, die vergleichbar viel nicht stetige Energien, wie Solar- und Windstrom, sicher ins System integriert hat. Die Versorgungssicherheit ist derweil sogar noch gewachsen. Allerdings zeigen die hohen Kosten für das Engpassmanagement im vergangenen Jahr – im Netzgebiet von 50Hertz rund 350 Millionen Euro, deutschlandweit etwa 1,1 Milliarden Euro zulasten der Verbraucher –, dass der Netzausbau dem Ausbau der Erneuerbaren noch hinterherhinkt. “

„Wir entwickeln mit den Partnern im elektrischen System neue Verfahren und Technologien für die sichere Integration von Solar- und Windstrom. Es fängt bei den Prognosen an. Es gibt inzwischen gute Vorhersagen, wie viel Wind- oder Solarstrom voraussichtlich ins Netz eingespeist werden wird. Das weicht bei Wind nur noch um etwa zwei Prozentpunkte von der Realeinspeisung ab.“

„Es gibt einige Mythen in der Energiewirtschaft. Einer davon ist die Vorstellung, man brauche bei der Integration erneuerbarer Energien sofort mehr Flexibilität im System. Also Speicher oder abschaltbare Lasten oder Backup-Kraftwerke. Das ist ein Mythos. Wir haben viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen.“

„Die Sonnenfinsternis hat gezeigt, wir sind schon heute recht gut darauf vorbereitet, die Fotovoltaik ins System zu integrieren. Wir sind auf dem richtigen Weg, um in der Lage sein zu können, in Zukunft 70 bis 80 Prozent erneuerbare Energien ohne zusätzliche Flexibilitätsoptionen integrieren zu können. Was wir an Flexibilitätsangeboten haben, wird uns bis 2030 oder sogar 2040 ausreichen.“

Hier geht es zum vollständigen Interview: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html