Kategorie-Archiv: Umweltschutz – Wir tun was

Die erste Terawattstunde Oberpfälzer Bürgerenergie:
Windpower Kraftwerke erzeugen die erste Milliarde Kilowattstunden.
Neue Solarparks ergänzen den Kraftwerkspark.

Unsere Bürgerwindenergieanlagen auf den Jurahöhen produzierten Anfang Mai die erste Terawattstunde (TWh) „original Ökostrom aus der OPf.“ | Energie aus Wind und Sonne: Synergien für Solarparks sinnvoll genutzt.

Gemeinsames Engagement für Erneuerbare seit über 20 Jahren
Seit 1995 projektieren wir gemeinsam mit ansässigen Bürgern und Kommunen Bürgerwindenergieanlagen an geeigneten Standorten in der Oberpfalz. Inzwischen realisierten wir mit Bürgergesellschaften und Partnern über 60 leistungsstarke Wind- und Solarenergieanlagen mit etwa 110 MW Nennleistung. Der Großteil davon befindet sich auf den Oberpfälzer Jurahöhen.

20 Jahre Strom für 10.000 Vier-Personen-Haushalte
Dank der windreichen Frühjahrsmonate war es Anfang Mai soweit: Unsere Bürgerwindenergieanlagen erreichten ihre erste Terawattstunde (TWh) an erzeugtem Oberpfälzer Ökostrom. Eine TWh – das entspricht einer Milliarde Kilowattstunden (kWh).

Zum Vergleich:
Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt benötigt in etwa 5.000 kWh Strom pro Jahr. 10.000 Vier-Personenhaushalte könnten mit der erzeugten Ökostrom-menge also über 20 Jahre hinweg versorgt werden.

Geschäftsführer und Firmengründer Dipl.-Ing. (FH) Johann Lenz freut sich über das Geleistete:
Unsere Windmühlen erzeugen Strom aus der unerschöpflichen Kraft des Windes direkt vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern, mit deren Beteiligung die Kraftwerke überhaupt erst möglich wurden. Nun gemeinsam die erste Terawattstunde erreicht zu haben – das ist ein toller Erfolg für die Energiewende in Bürgerhand!
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Fridays for Future – mal anders: Unterricht und Klimaschutz vereint.

Kinder und Jugendliche aus Niederbayern und der Oberpfalz erleben bei Schulausflügen zum Klimaschutzweg Regensburg die Herausforderungen des Klimawandels und lernen Lösungen wie Wind- und Sonnenenergie verstehen.

Klimaschutz in Aller Munde
Das Thema Schülerstreiks und „Fridays for Futures“ polarisiert. Die Meinungen reichen von absoluter Befürwortung bis hin zur Androhung von Bußgeldern und Verweisen: 37 % der Teilnehmer einer Studie vom März 2019 bewerten die Streiks der Schüler während der Unterrichtszeit als „sehr positiv“ während 28 % die Aktionen als „sehr negativ“ einschätzen.* Unabhängig davon, welche Stellung hierzu bezogen wird, einen deutlich spürbaren Effekt bringt die Kontroverse mit sich: Klimawandel und Klimaschutz sind in Aller Munde und ins Zentrum des politischen und generationenübergreifenden Diskurses gerückt.
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Klimaschutzwandertag der Grundschule der Vielfalt und Toleranz (ViTo)

Circa 150 Kinder von Klasse 1 bis 4 der ViTo Grundschule versammelten sich heute morgen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern vor der Energieagentur Regensburg e.V., der 1. Station auf dem Klimaschutzweg Regensburg.

Mitarbeiter der Energieagentur und der Windpower GmbH begrüßten Kinder und Lehrkräfte bei strahlendem Sonnenschein
vor dem Gebäudekomplex des Landratsamts Regensburg. Die Schüler*innen hatten bereits bei der Ankunft am Treffpunkt die
e-Tankstelle und ein e-Auto entdeckt und erklärten eifrig den Unterschied zwischen e-Autos und „Benzin-Auto“:
„Die einen fahren ganz leise, die anderen sind laut und stinken.“

Mit einigen begleitenden Worten zur Entstehung des Umweltbildungsprojekts und zu den Inhalten der weiteren Stationen wurden die Schulklassen auf den Klimaschutzweg verabschiedet, wobei je nach Ausdauer verschiedene Wegstrecken und Stationen von den Lehrkräften gewählt wurden.

Wir wünschen den Kindern einen schönen Wandertag auf dem Klimaschutzweg und freuen uns, wenn noch viele weitere Schulen, Vereine und Wandergruppen das Angebot nutzen und sich auf dem Themenweg über Klimawandel, Klimaschutz
und Erneuerbare Energien informieren.

Weitere Informationen: www.klimaschutzweg-regensburg.de

Von Brandbriefen und Verfassungsklagen:
Kritik an der Politik der Bundesregierung

Verfassungsklage von BUND und SFV wegen unzureichender deutscher Klimapolitik:

In einer gemeinsamen Presseerklärung geben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Solarenergie-Förderverein Deutschland e. V. (SFV) sowie mehrere Einzelkläger bekannt, Klage vor dem Bundesverfassungsgericht wegen unzureichender deutscher Klimapolitik zu erheben:

„[…] Um die Grundrechte auf Leben, Gesundheit und Eigentum zu schützen, die schon seit Jahren zunehmend durch Hitzewellen und Naturkatastrophen in Deutschland und weltweit geschädigt werden, müssen Bundesregierung und Bundestag die globale Erwärmung konsequent bekämpfen. […]

Gleichzeitig sieht der IPCC, wenn man sich drei Dekaden Zeit lässt, eine erhebliche Wahrscheinlichkeit der Zielverfehlung. Deshalb muss es eher noch schneller gehen. […] Zwar hat die Politik demokratische Entscheidungsspielräume. Diese erlauben es verfassungsrechtlich jedoch nicht, die physischen Grundlagen menschlicher Existenz aufs Spiel zu setzen – und damit auch die Demokratie zu untergraben. Genau das droht jedoch, wenn die Klimapolitik weiter so unambitioniert bleibt. […]“

Lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung von BUND und SFV über folgenden Link:
BUND und SFV erheben Verfassungsklage

Öffentlicher Brandbrief der Firma Windpower an die Bundesregierung:

Vor einer Woche wandte sich das Team der Windpower Firmengruppe mit einem dringenden Appell an alle Bundestagsabgeordneten (exkl. der AFD Abgeordneten). Hintergrund ist der umstrittene Entwurf des Energiesammelgesetzes (BT-Drucksache 19/5523 vom 6.11.2018), der eine konkrete Bedrohung für die Solarbranche – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen – darstellt. Der Gesetzentwurf sieht eine einmalige Vergütungsabsenkung für PV-Aufdachanlagen von 40 bis 750 kWp vor, die bereits im Januar in Kraft treten soll.

Die Projektierung neuer Bürgerwindenergieanlagen in Bayern, der Geschäftszweig, innerhalb dessen sich die Windpower GmbH seit mehr als zwei Jahrzehnten aktiv für den Klimaschutz stark macht, wurde in 2014 durch politische Entscheidungen auf Eis gelegt (Stichwort: 10-H-Regelung). Das Kerngeschäft verlagerte sich auf den Betrieb und die Optimierung des bestehenden Kraftwerksparks – und auf die Projektierung neuer sowie die Optimierung bereits bestehender Aufdach-Photovoltaikanlagen. Nur um nun, vier Jahre später, erneut von der Politik enorm eingebremst zu werden.

Mit dem dringenden Appell in Form eines öffentlichen Brandbriefes fordert das Team der Windpower GmbH die Bundesregierung auf:

  • Streichen Sie die einmalige Vergütungskürzung aus dem Gesetz.
  • Schaffen Sie die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch ab.
  • Erhöhen Sie das jährliche Zubauziel im EEG auf 5 GW PV und 5 GW Wind an Land.
  • Heben Sie den Zubaudeckel im EEG von 52 GW für Solaranlagen auf.

Den ganzen Brief des Teams der Windpower GmbH können Sie sich unter folgendem Link als PDF herunterladen:
Öffentlicher Brandbrief Windpower zum Energiesammelgesetz

Für bessere Luft in Regensburg – wir machen mit:



Junge Retter braucht die Welt!

Zusammen mit weiteren Unternehmen aus der Region unterstützt die Windpower GmbH eine Akademie der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet.

Am 17. März 2018 findet in der Angrüner-Mittelschule Bad Abbach, Dr.-Franz-Schmitz-Straße 2a, 93077 Bad Abbach von 09:00 bis 17:30 Uhr eine kostenlose Plant-for-the-Planet Akademie statt. Hier sind Kinder zw. 8 u. 14 Jahren dazu eingeladen, sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels zu beschäftigen und werden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet.

Das Besondere an der Akademie ist: Kinder ermutigen Kinder, sich zu engagieren. Von Gleichaltrigen erhalten die Teilnehmenden wichtiges Hintergrundwissen zum Klimaschutz und erfahren, wie viel Spaß es macht, selbst aktiv zu werden.

Höhepunkt des Tages ist eine Pflanzaktion, bei der die Teilnehmenden unter Anleitung von Fachkräften selbst Bäume pflanzen. Unterstützung bekommen die Kinder von GERTRUD MALTZ-SCHWARZFISCHER, der Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, von TANJA SCHWEIGER, der Landrätin des Landkreises Regensburg und von MARTIN NEUMEYER, dem Landrat von Kelheim. Die Koordination übernimmt dabei die Energieagentur Regensburg. Am Ende der Akademie werden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und tragen die Idee auf ihre ganz persönliche Weise in ihre Schulen, Familien und Gemeinden. Zur Vertiefung bekommen die Kinder aktuelle Informationen und Bücher, ein T-Shirt sowie Präsentationsmaterialien.

Die Akademien sind als offizielle Maßnahme der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet und werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit empfohlen.

Noch sind einige der insgesamt 80 verfügbaren Plätze in Bad Abbach frei und eine Anmeldung ist möglich unter www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/akademien.

Die Akademie ist eine außerschulische und kostenlose Veranstaltung.

In diesem Sinne „Stop talking, start planting!“

Links:

Regensburger Engagement zur Weltklimakonferenz in Bonn.

Der Klimawandel geht uns alle an – auch oder gerade eben auf regionaler Ebene. Ein Zeichen für das Engagement der Regensburger Gesellschaft setzten am vergangenen Samstag Aktive bei einer Veranstaltung in der Innenstadt.

An mehreren Ständen informierten Organisationen, unter anderen der Bund Naturschutz Kreisgruppe Regensburg e.V., die BERR-Energiegenossenschaft, Greenpeace, BüfA, Attac und die Windpower GmbH, über Hintergründe, Folgen und Lösungen zum Thema Klimawandel.


Interessierte Passanten konnten sich mit umfangreichen Infomaterial zu den Themen Verkehrswende, Ernährungswende und Energiewende versorgen: Weiterlesen

Heute, am 5. Oktober 2017, „e-Röffnen“ wir zeitgleich und zusammen mit vielen weiteren Regensburger Unternehmen, Vereinen und Organisationen diesen Themenweg durch Stadt und Landkreis Regensburg. Sei`n Sie dabei und feiern Sie mit!

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber weist das Projekt auf die lokalen Gefahren der Erderwärmung hin und zeigt den Weg von erfolgreichen Pionierprojekten in eine sichere Zukunft Erneuerbarer Energien. Um speziell jungen Menschen ein spielerisches Erlebnis zu bieten, liegt bei der Präsentation und Nutzung des Klimaschutzwegs der Fokus auf der digitalen Aufbereitung. Die „Klimawanderer“ sind mit digitalem Kartenmaterial und einer über mehrere Apps nutzbaren GPS-Route unterwegs, um Technologien und Natur, Landschaft und Region kennenzulernen. So wollen wir das Projekt auch vorerst digital „e-Röffnen“.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen an der e-Röffnung des Klimaschutzweg Regensburg teilzunehmen. Teilen Sie die Infos zum Projekt online in Sozialen Netzwerken oder auf Ihrer Webseite – und feiern Sie zusammen mit uns:

Finden Sie Fotos, Links und weitere News zum Teilen auf der Klimaschutzweg Regensburg Facebook Seite.

Holen Sie sich Wegbeschreibungen, Stationen, Navigations- und Kartenmaterial sowie Hintergründe zur Idee und den Unterstützern von der Klimaschutzweg Regensburg Projektwebseite.

Erkunden Sie die verschiedenen Wegvarianten und die Besonderheiten entlang der Routen auf Google Maps.

Laden Sie sich die ausführliche Projektbeschreibung zum Klimaschutzweg Regensburg als PDF herunter.

Sie haben Fragen oder Feedback zum Projekt? Kontaktieren Sie das Team Klimaschutzweg Regensburg enfach via e-Mail: info@klimaschutzweg-regensburg.de

Schritt für Schritt für den Klimaschutz
Wir laden Sie herzlich ein, an einer der geführten Wanderungen teilzunehmen:
[Anmeldeschluss ist jeweils der Donnerstag vor dem Termin.]

  1. Samstag, 14.10. Treffpunkt 9:30 Uhr Landratsamt: Ödenthaler Runde 13 km
  2. Samstag, 14.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Sallerner Berg Runde 6 km
  3. Samstag, 21.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Mühlberg Runde 11 km
  4. Samstag, 28.10. Treffpunkt 13:30 Haltestelle Sallerner Berg: Individuelle Runde 8 km

„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise!“

Der Bayerische Rundfunk berichtete in der vergangenen Woche von der Forderung einer CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Für die erste Generation von Windenergieanlagen endet die Förderung nach EEG Ende 2020. Im Anschluss konkurieren sie beim Stromverkauf am freien Markt mit Kohle- und Atomstrom. Allerdings kommt der entscheidende Kostenvorteil der Windenergie als saubere Stromerzeungung nicht zum tragen. Kohle- und Atomkraftwerke dürfen sehr hohe Kosten verallgemeinern, allen voran Gesundheitskosten und Klimafolgekosten. Den frühen Windprojekten droht aus diesem Grund das wirtschaftliche Aus.

Auf den Versammlungen diskutieren die Gesellschafter die drohende Stilllegung ihrer Windenergieanlagen, so auch bei der Windpower GmbH und Co. Regensburg KG. Die Eigentümer erheben einhellig die Forderung nach einer verursachtergerechten Bepreisung der Stromerzeugung. Der BR zeigt großes Interesse an dieser Thematik und sendete in der Abendschau am 09.06.2017 einen aussagekräftigen Beitrag:

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Gesellschafter fordern CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Am vergangenen Samstag fand die bereits 21. jährliche Versammlung der Windpower GmbH & Co. Energie-Beteiligungs-KG statt. Die Gesellschaft betreibt vier Enercon-Windkraftwerke. Diskutiert wurde auf der Versammlung unter anderem die drohende Stilllegung ihrer ältesten Windenergieanlage, der WEA Nauendorf 2. Weiterlesen