Kategorie-Archiv: Windpower GmbH

Aufruf von Campact! zum neuen EEG

Campact! ruft dazu auf, einen Appell an die Ministerpräsident/innen zu unterzeichnen.

Grund hierfür ist die Neugestaltung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Diese Neuerung bedroht die Energiewende zugunsten der Kohle- und Atomenergie und sieht vor, den Ausbau von Windenergie an Land zu bremsen.

Alle wichtigen Informationen zu der geplanten Neuerung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.campact.de/windkraft/appell/teilnehmen/

Windspezialisten üben Rettung aus der Höhe

Höhenrettung an der WEA Deining 9_1Für die Abteilung der technischen Betriebsführung der Windpower GmbH fand am 31.03.2016 wieder das jährlich vorgeschriebene Höhenrettungstraining statt. Dieses Mal wurde zusammen mit der Höhenrettungsgruppe aus Straubing trainiert. Insgesamt beteiligten sich vier unserer Mitarbeiter an der Rettungsübung. Diese wurde an der Windkraftanlage Deining 9 (Typ Sevion 3.2M114) bei Neumarkt
i. d. Opf. abgehalten, welche 143 Meter Nabenhöhe hat. Zur Wahrung der Sicherheit der Mitarbeiter an Windenergieanlagen ist es Pflicht, einmal jährlich eine solche Übung durchzuführen.

Höhenrettung an der WEA Deining 9_2Das Team der SHRT Straubing (Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen) leitete die ganztägige Übung und schulte die Mitarbeiter der Windpower GmbH, sowohl theoretisch als auch praktisch. Geübt wurde das Anlegen des sogenannten PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz). Es gab eine Einweisung in die Steigschutzeinrichtungen und in das Abseil-Rettungsgerät mit Hubfunktion. Außerdem führten die Beteiligten praktische Rettungsübungen an der Windenergieanlage durch: die Selbstrettung, die Rettung eines Kollegen und sich selbst (Abseilen zu zweit) sowie die Rettung eines verunglückten Kollegen über die Leiter.

Diese besondere Rettungsübung ist nicht nur für die Teilnehmer eine aufregende Sache. Auch für zufällige vorbeikommende Passanten sorgte das Abseilen der Kollegen von der Windenergieanlage für große Verwunderung und Erstaunen.

Höhenrettung an der WEA Deining 9_4Höhenrettung an der WEA Deining 9_3Die Übung fand an einem Tag mit wenig Wind statt. Es kam somit zu keinen Ertragseinbußen während der Übung. Die Tage danach konnte die WEA Deining 9 wieder wie gewohnt umweltfreundlichen und kostengünstigen Windstrom liefern. Die Windpower GmbH kümmert sich um einen sicheren und konfliktfreien Betrieb der Windenergieanlagen. Die regelmäßigen Höhenrettungsübungen sind wichtiger Bestandteil dieses sicheren Betriebes.

 

 

 

Windpower beseitigt Fluchtursachen mit Spende zum 20-jährigen Jubiläum

Kinderhilfe Senegal e.V. erhält 5.000 Euro

20 Jahre Windpower SpendeWindpower GmbH überreichte am Donnerstag, den 17.03.2016 einen Spendenscheck an die Kinderhilfe Senegal e.V. Der Verein kauft von der Spende in Höhe von 5.000,- Euro Ausstattungsgegenstände für eine Berufsschule für Erneuerbare Energien und für eine Werkstatt für Solarlampen und effiziente Holzkocher. Er schafft so für die Menschen vor Ort im Senegal eine Perspektive und bekämpft Fluchtursachen.

Das erfolgreiche Regensburger Planungsbüro für Erneuerbare Energien Projekte blickt an seinem 20-jährigen Jubiläum über den Tellerrand hinaus. Im Angesicht des Klimawandels rückt die Welt zusammen. Es genügt nicht den Klimaschutz nur vor Ort zu betreiben, man muss ihn in die Welt hinaus tragen. Weiterlesen

Windenergienutzung in der Oberpfalz zum 31.12.2015

Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2015-12-31-001Zum Jahresende 2015 waren in der Oberpfalz 109 Windkraftwerke mit ca. 243 MW Nennleistung in Betrieb. Absoluter Spitzenreiter unter den Landkreisen ist nach wie vor der Landkreis Neumarkt mit über der Hälfte aller in der Oberpfalz betriebenen Windenergieanlagen.

Die bisher in der Oberpfalz aufgestellten Windkraftwerke bedeuten auch, dass im Bezirk eine halbe Milliarde Euro in die Neuausrichtung unserer Energieversorgung investiert wurde! Davon bleibt ein hoher Anteil in der Region.

Das Potential in der Oberpfalz ist nach wie vor bei Weitem nicht ausgeschöpft! Die 10H-Regelung wird auch dazu führen, dass der weitere Ausbau vorerst einbricht. Dabei ist es dringend notwendig, die Nutzung der Windkraft weiter zu intensivieren, um das Klima zu schützen und eine nachhaltige Energieversorgung zu gestalten. Mittelfristig lässt sich mit der Windenergie rund ein Drittel des Stromverbrauches in der Oberpfalz decken.

Quelle – BWE Oberpfalz

 

Weltklimavertrag beschlossen

2015 weltklimavertrag grafikIn Paris auf der #COP21 (Conference of the Parties, Twenty-first session), der Weltklimakonferenz, beschlossen 195 Staaten einen Weltklimavertrag. Diesen finden Sie hier als PDF FIle. Die Webseite klimaretter.info gibt einen ersten Überblick über den Inhalt.

Bei allem berechtigtem Jubel und der nachvollziehbaren Freude: Jetzt gilt es, diesen Vertrag auch umzusetzen! Und da fällt auf, bei uns in Deutschland wird der Klimaschutz momentan von der Politik eher ausgebremst als gefördert. So wird laut BWE e.V. das EEG zum Erneuerbare-Energien-Begrenzungsgesetz und die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche haben zuletzt wieder abgenommen.

In Bayern spricht der BWE e.V. gar von einem „Kalkulierten Ende statt kalkuliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“ durch die 10H-Regelung.

Es bleibt also noch zu viel zu tun!

 

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

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Windpower feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Windpower Logo 20 Jahre 7.5.2015 pfAnlässlich des 20-jährigen Firmenjubliäums lud Geschäftsführer Johann Lenz die Belegschaft der Windpower GmbH mit Anhang zu einem kleinen Fest. Direkt an und unter der ersten Windpower-Windenergieanlage auf dem Vogelberg in Regensburg kamen dann auch fast 40 „Windpowerianer“ zusammen. Bei tollem Ausblick, spannenden Gesprächen und einem hervoragenden Grillbuffet verging die Zeit in Windeseile.

2015_Windpower_20_Jahre_FeierDie Regensburger Windenergieanlage entfaltete eine tolle Wirkung auf die Anwesenden. Trotz ihrer frühen Errichtung im Jahr 1998 handelt es sich nach wie vor um ein imposantes Bauwerk mit 65 m hohem Turm und einem 40 m großen Rotordurchmesser. Ihr Bestehen ist ein Beweis für die Langlebigkeit von Windenergieanlagen.

Auf ein langes Firmenleben blickt auch die Windpower zurück. Aus den frühen Anfängen des Jahres 1995 hat sich ein etabliertes Ingenieurbüro entwickelt. Inzwischen werden hier 28 Windkraftwerke und 3 Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 70 MW betreut. Dabei ist die Windpower ihrer Firmenphilosophie treu geblieben. An ihren Bürgerwindkraftwerken sind rund 3.000 Privatpersonen beteiligt. Mit ihrem Engagement für den Ausbau der Windkraft leisten diese Menschen einen entscheidenen Beitrag zum Umweltschutz und stärken die regionalen Strukturen.

So gab es auf dem Fest jede Menge Grund zu feiern. Es fand dann auch einen passenden Ausklang, die Nacht war eine Sternschnuppennacht. An dem exponierten Standort konnten sehr zahlreiche Sternschnuppen beobachtet werden. Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen.

Pressemitteilung der Windpower GmbH vom 21.08.2014

Windpark Berching: Quietschgeräusche – Betreiberfirma Windpower bemüht sich um Abhilfe

Im Windpark Berching gibt es leider seit geraumer Zeit Probleme mit Quietschgeräuschen an den Bürgerwindkraftwerken. Die mit der Betriebsführung der Windenergieanlagen beauftragte Regensburger Firma Windpower GmbH bemüht sich beim Anlagenhersteller und Service-Vertragspartner Senvion SE (vormals REpower Systems AG) um eine technische Nachbesserung der Windmühlen.

Die Reibung von Bremsbacken der Haltebremsen an der Bremsscheibe des Azimut (Windnachführung) verursacht das Quietschgeräusch. Diese Bremsvorrichtung befindet sich am Übergang des obersten Turmsegmentes zum Maschinenhaus. Ein ähnliches Phänomen ist das gelegentlich auftretende Quietschen der Bremsen an Fahrrädern. Bereits nach den ersten Informationen über die Geräuschbelästigung hat die Windpower GmbH beim Service-Vertragspartner Senvion SE interveniert.

Eine erste Nachbesserung im Sommer 2013 brachte leider nur kurzzeitigen Erfolg. In der Folge von weiteren Tests an einer Windenergieanlage ausserhalb des Windparks und mehreren größeren Service-Besprechung mit Vertretern der Firma Senvion SE zu Beginn des Jahres 2014 forciert Senvion SE nun den Einbau neuer Bremsbeläge und eine Veränderung des Bremsdruckes. Entsprechende Ersatzteile sollten inzwischen beim zuständigen Servicemeister von Senvion SE eingetroffen sein. In einem nächsten Schritt folgt die Umrüstung der Windenergieanlagen im Windpark Berching.

Die Betreiberfirma Windpower GmbH bemüht sich um einen optimalen Betrieb der Bürgerwindkraftwerke und bittet die Bevölkerung der betroffenen Orte noch um etwas Verständnis. Trotz pausenloser technischer Kontrolle der Anlagen sind für die Windpower GmbH Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung immer sehr hilfreich, um möglicherweise nicht überwachten Störungen schneller auf die Spur zu kommen.

Pressemitteilung im PDF-Dateiformat

Veröffentlichung der Pressemitteilung in den Nürnberger Nachrichten

Veröffentlichung der Pressemitteilung in der Mittelbayerischen Zeitung

Repowering der Windkraftwerke Oening und Winnberg 1

Bild 2 WEA Oening in Betrieb im ParkAnlässlich des Rückbaus der beiden bayerischen Windkraftwerke Oening und Winnberg 1 ist in den Neumarkter Nachrichten ein guter Artikel erschienen. Dieser hat dazu geführt, dass weitere Presseorgane an uns heran getreten sind. Es findet nun diesen Mittwoch, 23.07.2014 ein Pressetermin an der Windkraftanlage Winnberg 1 statt.

Der Rückbau der Windenergieanlage Winnberg 1 kann auch über eine Webcam live mitverfolgt werden.

Bild 1 WEA Oening mit Baustelle WEA Berching 1Das Repowering hat zum Ziel, dass die besonders guten Standorte u.a. in Bayern nach dem aktuellen Stand der Technik genutzt werden. Im Folgenden der Wortlaut einer aktuellen Pressemitteilung. Diese gibt es auch hier als PDF-Download.

Die aktuellen Repoweringprojekte der Windpower-Gruppe im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz zeigen: Der Rückbau von Windenergieanlagen gelingt problemlos. Das Windkraftwerk Oening wurde im Juni in nur wenigen Tagen rückgebaut. Der neue Eigentümer hat sie abtransportiert, baut die Windmühle nun in Polen wieder auf und betreibt sie im Nachbarland weiter. Beim Windkraftwerk Winnberg 1 startet der Rückbau in Kürze.

WEA Winnberg 1 in BetriebWEA Deining 9 in BetriebZwei moderne Windenergieanlagen vom Typ REpower 3.2M114 ersetzen die beiden Altanlagen aus den Jahren 2000 und 2001 vom Typ Enercon E-58. Den Betrieb der neuen Windkraftwerke übernehmen zwei Bürgerwindgesellschaften der Windpower-Gruppe mit zusammen fast 800 beteiligten Bürgern aus der Region. Dank dem Repowering erhöht sich die installierte Windenergie-Leistung im Landkreis um weitere 4,4 MW, ohne daß die Anzahl der Windkraftanlagen steigt.

Die Türme der Altanlagen sind 70 m hoch, die der heutigen Kraftwerke hingegen 143 m. Der Rotordurchmesser hat sich von 58,6 m auf 114 m ebenfalls so gut wie verdoppelt. Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH verdeutlicht den aktuellen Bezug: „Die technische Weiterentwicklung ist enorm, der jährliche Ertrag verfünffacht sich. Die von der bayerischen Staatsregierung geplante 10H – Abstandsregelung konterkariert den Stand der Technik.“

Die Einfachheit des Rückbaus der Windenergieanlagen ist ein entscheidender technologischer Vorteil der Windkraftwerke gegenüber dem fossilen Kohletagebau und der Kernkraftwerke. Bei Windenergieanlagen genügen nur wenige Werktage für den Rückbau. Die Flächen stehen im Anschluss wieder uneingeschränkt für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung. Im Gegensatz dazu ist der zeitliche, personelle und ökonomische Aufwand für den Rückbau der Atomkraftwerke vollkommen unkalkulierbar. Ebenso verursachen Kohlekraftwerke kaum abschätzbare Ewigkeitskosten.