Zukunftsmarkt Export - Windkraftwerke sind ein deutscher Exportschlager
Das Erfolgsmodell des Erneuerbaren Energien
Gesetzes (EEG) findet weltweit immer mehr Befürworter. In Europa existieren mittlerweile in 19 Ländern
Gesetze, die Erneuerbare Energien analog wie das
EEG mit einer festgelegten Einspeisevergütung fördern.
Dies eröffnet überwältigende Möglichkeiten
für den Absatz deutscher Anlagentechnik im Ausland.
Zwar wird Europa mittelfristig Hauptabsatzmarkt der
deutschen Hersteller und Zulieferer bleiben, aber auch
die Länder in Südamerike Afrika, Asien sowie
Australien bieten gigantische Absatzmöglichkeiten.
Alleine im Jahr 2008 wurden weltweit 27.000 MW Windenergieleistung
installiert.
Die Firma Enercon hat beispielsweise im Jahr 2007 einen
Umsatz von 2,4 Milliarden Euro erzielt und damit über 10 % des weltweiten Umsatzes von 22,1 Milliarden Euro. Steigerungsraten von jährlich weit über 30 % verdeutlichen
die Dimension des zukünftigen Windmarktes.
Spanien, China, die USA und Indien gelten momentan neben Deutschland als die größten
Märkte für Windenergie. Aber auch in Ländern
wie Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien
weist die Windenergie überdurchschnittlich hohe
Wachstumsraten auf.
Auf Grund der jeweiligen Ausbauziele für
Erneuerbare Energien werden sich in Europa
mittlefristig alle Mitglieder der Europäischen
Union stärker für die Windenergie einsetzen.
Bis 2010 sollen mindestens 21 Prozent der Energieversorgung
mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden.
Nach der Studie Windforce 12 des Europäischen
Windenergie-Verbandes (EWEA) werden bis 2020 weltweit
zwölf Prozent des Strom aus Windenergie gewonnen.
Langjährige Erfahrung und technischer Vorsprung
sind bei der Erschließung dieses gigantischen
Marktes der entscheidende Vorteil der deutschen Windkraftanlagenhersteller,
Zulieferfirmen und Firmen im Bereich Projektmanagement.
Im Jahr 2007 erwirtschafteten die deutsche Windenergiebranche einen Gesamtumsatz
von 11,7 Milliarden Euro. Von diesem Umsatz wurden
51 Prozent durch den Export erwirtschaftet. Bemerkenswert
ist dabei insbesondere, dass auch internationale Hersteller
wie etwa Vestas oder Gamesa, die Anlagen im Ausland
aufstellen, zu einem erheblichen Anteil deutsche Technologie
nutzen. Beispielsweise bei Getrieben und Wälzlagern
vertrauen ausländische Unternehmen der Windbranche
besonders auf deutsche Zulieferer.
Das Qualitätssiegel "made in Germany" erfährt also zur Zeit im Bereich der Windenergie
eine nicht für möglich gehaltene Renessaince
und fördert die Nachfrage nach Produkten der deutschen
Anlagenbauern und Komponenentenzulieferern. Wichtig
ist deshalb auch, dass die Produkte innerhalb Deutschlands
in gesicherten Rahmenbedingungen weiterhin optimiert
werden und Innovationen hinsichtlich Ihrer Praxistauglichkeit
geprüft werden. Nur diese ausgereiften Produkte
halten international dem Anspruch hinsichtlich deutscher
Qualität stand und fördern damit den weiteren
Export
