Windkraftwerke schaffen Arbeitsplätze + fördern die regionale Wirtschaft
Die
gesamte Branche der Erneuerbare Energien schwingt
sich mehr und mehr zu einem großen Wirtschaftszweig
in Deutschland auf, der insbesondere regionale Strukturen
fördert.
Der Gesamtumsatz der Windenergiebranche belief sich im Jahr 2008 auf 9,7 Mrd. Euro. Davon trägt
ein Großteil zur konjunkturellen Verbesserung
innerhalb Deutschlands bei. Dadurch werden letztendlich neue
Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert.
Die Arbeitsplätze durch die Unternehmen der Erneuerbaren Energien haben sich seit Ende 2004 (160.000 Arbeitsplätze) auf mittlerweile insgesamt 340.000
Arbeitsplätze mehr als verdoppelt . Davon sind allein
im Bereich der Windenergie derzeit rund 100.000 Menschen
beschäftigt. Überwiegend arbeiten Sie in kleinen
und mittelständischen Unternehmen und stärken
dadurch die regionale Infrastruktur in ländlichen
Räumen.
Der Exportmarkt, der von der Windindustrie
erschlossen wurde, sichert etwa die Hälfte dieser
100.000 Arbeitsplätze. Zudem profitieren die Branchen
des Maschinen- und Anlagenbaus und die Stahl- und sonstige
Grundstoffindustrie massiv von den Aufträgen der
Windenergie wodurch Arbeitsplätze gesichert werden.
Im Zuge der großen geplanten Offshore-Projekte
in Nord- und Ostsee etablieren sich immer mehr
traditionsreiche Konzerne aus dem Kraftwerks-, Maschinen-,
und Anlagenbau sowie der Metallindustrie im Windsektor.
Auf dem Arbeitsmarkt ist deshalb durchaus noch ein
verstärkte Nachfrageeffekt an Fachkräften
zu erwarten. Neue hochtechnologisierte Arbeitsbereiche,
wie beispielsweise Turmbauer oder Flügelhersteller
von Windkraftanlagen, sind entstanden und entwickeln
sich ständig weiter.
Positive Impulse ergeben sich weiterhin
durch die Verpachtung landwirtschaftlich Nutzflächen,
sowie durch die zu zahlenden Gewerbesteuern am Produktionsort.
Sogenannte Bürgerwindparks, die Investitionen mit
den Menschen vor Ort vorantreiben erhöhen die Investitionstätigkeit
der ganzen Volkswirtschaft und stärken dadurch
insbesondere die Wirtschaftskraft des ländlichen
Raumes.
Da die Anlagen meist in strukturschwachen, landwirtschaftlich genutzten Gebieten - etwa entlang
der Küste oder in Ostdeutschland - entstehen, bietet
die Windbranche attraktive berufliche Perspektiven und
verhindert dadurch die zunehmende Städteflucht.
In Schleswig-Holstein beispielsweise stammen mittlerweile
weit über 30 % des Stroms aus Windenergie. Durch
die Ansiedlung zahlreicher Hersteller und Zulieferer
sind fast 10.000 Arbeitsplätze entstanden.
Auch in Sachsen-Anhalt wirkt sich die Windenergiebranche
positiv auf die Beschäftigung aus. Einer der größten
industriellen Arbeitgeber mit über 3.000 Beschäftigten
ist ein Hersteller von Windkraftanlagen.
Hintergrundinformationen
Windenergie - Arbeitsplätze
Zukunftsmarkt - Erneuerbare Energien - Regionale Impulse
