Kategorie-Archiv: Windenergie in Bayern

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

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Studie: 93 % halten Ausbau der EE für wichtig!

5782.aee_akzeptanzumfrage2015_Zustimmung_Stromerzanlagen_web_72dpiLaut einer aktuellen Studie (09/2015) des TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gibt es in Deutschland weiterhin hervorragende Zustimmungswerte für die Energiewende. Satte
93 % halten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig oder außerordentlich wichtig. Damit bleibt die hohe Zustimmung in der Bevölkerung weiterhin erhalten. Bereits seit 2007 führt die TNS Emnid ähnliche Umfragen durch. Besonders erfreulich, die Akzeptanz ist über die Zeit konstant bei über 90 % geblieben. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Erneuerbaren von 14 auf 28 % gestiegen. Für die Windenergie spannend: Wenn Menschen einmal Windenergieanlagen in ihrer Nachbarschaft haben, dann steigen auch die Zustimmungswerte für diese Anlagen. Dies deutet darauf hin, dass viele negative Vorurteile über die Windenergie kursieren.
Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/die-deutsche-bevoelkerung-will-mehr-erneuerbare-energien

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Windenergie hilft dem Naturschutz und der Kirche im Landkreis Neumarkt

Wir möchten Sie über ein paar positive Effekte der Windenergienutzung im Landkreis Neumarkt informieren.

Sie finden hier einen Artikel über den Mehrwert für die Landschaftspflege, der durch die Windenergieanlagen im Landkreis Neumarkt geschaffen wurde.

Hier finden Sie einen Artikel, wofür die Ortschaft Winterzhofen ihr Budget aus der Windkraft nutzt.

Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ des Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat die viel beachtete Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ aktualisiert und neu aufgelegt. Sie steht als DOWNLOAD im .pdf Format zur Verfügung. Darin wird auf die Bedenken und Einwände gegen den Ausbau der Windenergie eingegangen und diesen systematisch begegnet.

Zudem werden Gründe aufgezählt, wieso wir die Windkraftnutzung dringend brauchen, wie:

  • Windenergie garantiert stabile und langfristig niedrige Strompreise.
  • Windenergie macht unabhängiger von Rohstoffimporten.
  • Windkraftanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.
  • Windenergie schafft direkte und indirekte Arbeitsplätze.
  • Windenergieanlagen lassen sich fast vollständig wiederverwerten.
  • Windkraft stärkt ländliche Gebiete
  • Durch die Nutzung von Windenergie wird wenig Fläche verbraucht
Abschließend gibt die Broschüre einen umfassenden Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten zur Windenergie. Dank der benutzerfreundlichen Gestaltung ist dieses PDF ein wichtiger Begleiter für die täglichen Gespräche und unbedingt lesenswert.

Windenergienutzung in der Oberpfalz, Stand 31.12.2014

Der Regionalverband Oberpfalz im Bundesverband WindEnergie e.V. hat wieder eine aktuelle Aufstellung zur Windenergienutzung im bayerischen Bezirk Oberpfalz zum Stand 31.12.2014 veröffentlicht: Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2014-12-31

Demnach sind bereits 97 Windkraftwerke am Netz und speisen umweltfreundlichen und kostengünstigen Strom ein. Die mit einer installierten Nennleistung von 211 MW ausgestatten Windkraftwerke produzieren rund 500 Millionen kWh Strom pro Jahr! Damit lässt sich der Bedarf von ca. 146.000 Haushalten decken.

Das Potential ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Bis 2025 würden insgesamt etwa 350 Windkraftwerke in der Oberpfalz Platz finden können.

Rekord: 10 Terawattstunden Windstrom im Januar 2015

„Die Windstromproduktion in Deutschland hat im Januar einen neuen Monatsrekord erreicht. Nach den von den Übertragungsnetzbetreibern bekannt gegebenen Einspeisedaten wurden im Januar 2015 insgesamt 9.776 GWh Windstrom erzeugt.

Onshore-Anlagen produzierten eine Strommenge von 9.533 GWh, auf die Offshore-Windkraft entfielen 244 GWh. Verglichen mit der Stromproduktion im Januar des Vorjahres in Höhe von 6,2 TWh bedeutet der jetzt erreichte Wert von 9,8 TWh ein Plus von 59 Prozent. Der bisherige Windstromrekord lag bei 8,9 TWh.“

Hier geht es zur Originalmeldung

In Süddeutschland werden grundsätzlich keine WEA abgeregelt

Die Bundesnetzagentur hat dem Forum „Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.“ geantwortet. Aus dieser Antwort ergibt sich, dass zum einen nur 0,7 % der deutschen Windstromerzeugung durch Abregelungen verloren geht. Zum anderen werden in Süddeutschland, also auch in Bayern, grundsätzlich keine Windkraftanlagen abgeregelt. Wenn Windenergieanlagen in Bayern stehen, dann hat das andere Gründe. Alle Informationen gibt es in den Informationen für UmweltschützerInnen Nr. 31.

Übersicht über die Windenergienutzung in der Oberpfalz / Bayern

Laut Erhebung des Bundesverbandes WindEnergie Regionalverband Oberpfalz sind in dem bayerischen Bezirk 89 Windkraftwerke mit einer installierten Nennleistung von 188 MW in Betrieb. Diese Windenergieanlagen produzieren rund 450 Millionen kWh umweltfreundlichen und kostengünstigen Windstrom pro Jahr. Mit dieser Strommenge lassen sich ca. 128.000 Haushalte mit CO2-freiem Strom versorgen. Die Windbranche hat in der Oberpfalz somit ein Investitionsvolumen von etwa 410 Millionen Euro realisiert. Das mittelfristige Potential bis 2025 sieht der Verband bei etwa 350 Windkraftwerken in diesem bayerischen Bezirk mit rund 1.000 MW Nennleistung. Damit ließe sich in etwa ein Drittel des gesamten Stromverbrauches in der Oberpfalz über Windenergieanlagen abdecken! Übersicht als Download

Repowering der Windkraftwerke Oening und Winnberg 1

Bild 2 WEA Oening in Betrieb im ParkAnlässlich des Rückbaus der beiden bayerischen Windkraftwerke Oening und Winnberg 1 ist in den Neumarkter Nachrichten ein guter Artikel erschienen. Dieser hat dazu geführt, dass weitere Presseorgane an uns heran getreten sind. Es findet nun diesen Mittwoch, 23.07.2014 ein Pressetermin an der Windkraftanlage Winnberg 1 statt.

Der Rückbau der Windenergieanlage Winnberg 1 kann auch über eine Webcam live mitverfolgt werden.

Bild 1 WEA Oening mit Baustelle WEA Berching 1Das Repowering hat zum Ziel, dass die besonders guten Standorte u.a. in Bayern nach dem aktuellen Stand der Technik genutzt werden. Im Folgenden der Wortlaut einer aktuellen Pressemitteilung. Diese gibt es auch hier als PDF-Download.

Die aktuellen Repoweringprojekte der Windpower-Gruppe im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz zeigen: Der Rückbau von Windenergieanlagen gelingt problemlos. Das Windkraftwerk Oening wurde im Juni in nur wenigen Tagen rückgebaut. Der neue Eigentümer hat sie abtransportiert, baut die Windmühle nun in Polen wieder auf und betreibt sie im Nachbarland weiter. Beim Windkraftwerk Winnberg 1 startet der Rückbau in Kürze.

WEA Winnberg 1 in BetriebWEA Deining 9 in BetriebZwei moderne Windenergieanlagen vom Typ REpower 3.2M114 ersetzen die beiden Altanlagen aus den Jahren 2000 und 2001 vom Typ Enercon E-58. Den Betrieb der neuen Windkraftwerke übernehmen zwei Bürgerwindgesellschaften der Windpower-Gruppe mit zusammen fast 800 beteiligten Bürgern aus der Region. Dank dem Repowering erhöht sich die installierte Windenergie-Leistung im Landkreis um weitere 4,4 MW, ohne daß die Anzahl der Windkraftanlagen steigt.

Die Türme der Altanlagen sind 70 m hoch, die der heutigen Kraftwerke hingegen 143 m. Der Rotordurchmesser hat sich von 58,6 m auf 114 m ebenfalls so gut wie verdoppelt. Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH verdeutlicht den aktuellen Bezug: „Die technische Weiterentwicklung ist enorm, der jährliche Ertrag verfünffacht sich. Die von der bayerischen Staatsregierung geplante 10H – Abstandsregelung konterkariert den Stand der Technik.“

Die Einfachheit des Rückbaus der Windenergieanlagen ist ein entscheidender technologischer Vorteil der Windkraftwerke gegenüber dem fossilen Kohletagebau und der Kernkraftwerke. Bei Windenergieanlagen genügen nur wenige Werktage für den Rückbau. Die Flächen stehen im Anschluss wieder uneingeschränkt für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung. Im Gegensatz dazu ist der zeitliche, personelle und ökonomische Aufwand für den Rückbau der Atomkraftwerke vollkommen unkalkulierbar. Ebenso verursachen Kohlekraftwerke kaum abschätzbare Ewigkeitskosten.