Kategorie-Archiv: Windenergie in Bayern

Aufruf von Campact! zum neuen EEG

Campact! ruft dazu auf, einen Appell an die Ministerpräsident/innen zu unterzeichnen.

Grund hierfür ist die Neugestaltung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Diese Neuerung bedroht die Energiewende zugunsten der Kohle- und Atomenergie und sieht vor, den Ausbau von Windenergie an Land zu bremsen.

Alle wichtigen Informationen zu der geplanten Neuerung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.campact.de/windkraft/appell/teilnehmen/

OTTI-Forum: Windenergie im Binnenland, Wind meets Solar and Storage

Die Windpower GmbH beteiligt sich aktiv an der Gestaltung der Fachkonferenz „Windenergie im Binnenland, Wind meets Solar and Storage“. Der Leiter unserer Projektentwicklung Herr Dr. Peter Niebauer verantwortet den Themenbereich Technische Innovationen. Die Konferenz findet währen der großen PV-Messe Intersolar statt. Flyer mit Programm

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Aufruf zur Versammlung: „Wir wollen Windstrom aus Bayern! Die 10H-Regelung ist willkürlich und unverhältnismäßig.“

Aufruf als PDF, Stand 20160405

Dienstag, 12.04.2016 von 9:30 bis 14 Uhr schräg gegenüber dem Haupteingang des Justizpalastes, Prielmayerstraße 7, 80335 München (vor dem Hotel Königshof).

 

Liebe BefürworterInnen des Klimaschutzes: Kommt am Dienstag den 12.4.2016 um spätestens 9:30 Uhr zum Münchner Justizpalast am Stachus! Wir versammeln uns dort, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Verhandlung der 10H- Regelung vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof (Sitzungssaal 270/II, 10:30 bis ca. 12 Uhr) zu lenken.

 

Diese Regelung wurde vom bayerischen Landtag am 17.11.2014 im Rahmen der Änderung der Bayerischen Bauordnung beschlossen. Die Regelung besagt, dass neue Windenergieanlagen mindestens die 10-fache Anlagenhöhe von der nächsten Wohnbebauung entfernt sein müssen. Seitdem diese Regelung in Kraft ist, kam der Ausbau der Windenergie in Bayern fast unmittelbar zum Erliegen. Nur noch ganz selten wurden seither neue Genehmigungsanträge eingereicht. Die Abstände sind einfach zu hoch!

Unserer Meinung nach ist die 10H-Regelung willkürlich und unverhältnismäßig und hebt die Privilegierung der Windenergie de facto auf. Nutzen wir die mündliche Verhandlung als Gelegenheit, um uns erneut zu positionieren!

Um die Energiewende zu schaffen und das Klima effektiv zu schützen, benötigen wir dringend mehr Windkraftwerke in Bayern! Wir wollen Windstrom aus Bayern!

Kontakt: BWE Landesgeschäftsstelle Bayern, Ehrenpreisstraße 2, 86899 Landsberg am Lech, Tel: 08191 / 4282104,
Mail: k.duerr@wind-energie.de, Web: www.wind-energie.de

BWE Landesverband-Logo BayernBAAK-LogoBüfa Logo-1Logo_EWERH_eV
Logo Muetter gegen AtomkraftLogo_SamosLogo Solarfreunde MossburgLogo Sonnenkraft Freising
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Windenergienutzung in der Oberpfalz zum 31.12.2015

Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2015-12-31-001Zum Jahresende 2015 waren in der Oberpfalz 109 Windkraftwerke mit ca. 243 MW Nennleistung in Betrieb. Absoluter Spitzenreiter unter den Landkreisen ist nach wie vor der Landkreis Neumarkt mit über der Hälfte aller in der Oberpfalz betriebenen Windenergieanlagen.

Die bisher in der Oberpfalz aufgestellten Windkraftwerke bedeuten auch, dass im Bezirk eine halbe Milliarde Euro in die Neuausrichtung unserer Energieversorgung investiert wurde! Davon bleibt ein hoher Anteil in der Region.

Das Potential in der Oberpfalz ist nach wie vor bei Weitem nicht ausgeschöpft! Die 10H-Regelung wird auch dazu führen, dass der weitere Ausbau vorerst einbricht. Dabei ist es dringend notwendig, die Nutzung der Windkraft weiter zu intensivieren, um das Klima zu schützen und eine nachhaltige Energieversorgung zu gestalten. Mittelfristig lässt sich mit der Windenergie rund ein Drittel des Stromverbrauches in der Oberpfalz decken.

Quelle – BWE Oberpfalz

 

Strommix 2015 erstmals mit 30 % Anteil Erneuerbare Energien

Strommix-2015-Grafik-©-AEE

AEE_Strommix_Deutschland_2014_Okt15_72dpiDer deutsche Strommix weist für 2015 erstmals einen Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung von 30 Prozentpunkten aus. Sie erzeugten nach 161 Mrd. kWh im Jahr 2014 nun 194 Mrd. kWh im Jahr 2015.

Maßgeblich für den Anstieg ist das im Vergleich zu 2014 höhere Windaufkommen sowie der Ausbau der Windenergie Onshore in 2014 und der Windenergie On- und Offshore in 2015. Die Windenergie lieferte in 2015 ganze 78 Mrd. kWh, dies entspricht 12 % der deutschen Stromproduktion. Die Energieerzeugung aus Biomasse ist im Vergleich zu 2014 konstant geblieben, diejenige aus Sonnenenergie hat um ca. 10 % auf 38,5 Mrd. kWh zugenommen.

Der Anteil der Kernenergie ist v. a. nach der Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld am 27.06.2015 deutlich zurückgegangen. Nun wäre zu erwarten, dass auch die Stromerzeugung aus den konventionellen Energieträgern in 2015, angesichts der steigenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne, gesunken wäre. Erstaunlicherweise ist dies jedoch nicht der Fall. Die Verstromung von Braun- und Steinkohle ist auf sehr hohem Niveau stabil geblieben.

Der Ausbau der EE hat denn auch in jüngster Zeit deutlich an Dynamik verloren. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) verfehlte der Zubau von Windenergie an Land 2015 mit voraussichtlich 3,6 Gigawatt deutlich die 4,75 Gigawatt aus dem Vorjahr. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet für das Jahr 2015 mit einer neu installierten Photovoltaikleistung von nur knapp 1,4 Gigawatt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Einbruch um rund 30 %. Die politische gewollten 2,4 Gigawatt Zubau wurden klar verfehlt. Bei der Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung stockt der Ausbau seit Jahren, hier wurden 2015 lediglich 277 MW zugebaut. Deutschland entkoppelt sich zunehmend vom weltweiten Trend zur Beschleunigung des Ausbaus EE.

Weltklimavertrag beschlossen

2015 weltklimavertrag grafikIn Paris auf der #COP21 (Conference of the Parties, Twenty-first session), der Weltklimakonferenz, beschlossen 195 Staaten einen Weltklimavertrag. Diesen finden Sie hier als PDF FIle. Die Webseite klimaretter.info gibt einen ersten Überblick über den Inhalt.

Bei allem berechtigtem Jubel und der nachvollziehbaren Freude: Jetzt gilt es, diesen Vertrag auch umzusetzen! Und da fällt auf, bei uns in Deutschland wird der Klimaschutz momentan von der Politik eher ausgebremst als gefördert. So wird laut BWE e.V. das EEG zum Erneuerbare-Energien-Begrenzungsgesetz und die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche haben zuletzt wieder abgenommen.

In Bayern spricht der BWE e.V. gar von einem „Kalkulierten Ende statt kalkuliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“ durch die 10H-Regelung.

Es bleibt also noch zu viel zu tun!

 

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

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Studie: 93 % halten Ausbau der EE für wichtig!

5782.aee_akzeptanzumfrage2015_Zustimmung_Stromerzanlagen_web_72dpiLaut einer aktuellen Studie (09/2015) des TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gibt es in Deutschland weiterhin hervorragende Zustimmungswerte für die Energiewende. Satte
93 % halten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig oder außerordentlich wichtig. Damit bleibt die hohe Zustimmung in der Bevölkerung weiterhin erhalten. Bereits seit 2007 führt die TNS Emnid ähnliche Umfragen durch. Besonders erfreulich, die Akzeptanz ist über die Zeit konstant bei über 90 % geblieben. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Erneuerbaren von 14 auf 28 % gestiegen. Für die Windenergie spannend: Wenn Menschen einmal Windenergieanlagen in ihrer Nachbarschaft haben, dann steigen auch die Zustimmungswerte für diese Anlagen. Dies deutet darauf hin, dass viele negative Vorurteile über die Windenergie kursieren.
Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/die-deutsche-bevoelkerung-will-mehr-erneuerbare-energien

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Windenergie hilft dem Naturschutz und der Kirche im Landkreis Neumarkt

Wir möchten Sie über ein paar positive Effekte der Windenergienutzung im Landkreis Neumarkt informieren.

Sie finden hier einen Artikel über den Mehrwert für die Landschaftspflege, der durch die Windenergieanlagen im Landkreis Neumarkt geschaffen wurde.

Hier finden Sie einen Artikel, wofür die Ortschaft Winterzhofen ihr Budget aus der Windkraft nutzt.

Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ des Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat die viel beachtete Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ aktualisiert und neu aufgelegt. Sie steht als DOWNLOAD im .pdf Format zur Verfügung. Darin wird auf die Bedenken und Einwände gegen den Ausbau der Windenergie eingegangen und diesen systematisch begegnet.

Zudem werden Gründe aufgezählt, wieso wir die Windkraftnutzung dringend brauchen, wie:

  • Windenergie garantiert stabile und langfristig niedrige Strompreise.
  • Windenergie macht unabhängiger von Rohstoffimporten.
  • Windkraftanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.
  • Windenergie schafft direkte und indirekte Arbeitsplätze.
  • Windenergieanlagen lassen sich fast vollständig wiederverwerten.
  • Windkraft stärkt ländliche Gebiete
  • Durch die Nutzung von Windenergie wird wenig Fläche verbraucht
Abschließend gibt die Broschüre einen umfassenden Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten zur Windenergie. Dank der benutzerfreundlichen Gestaltung ist dieses PDF ein wichtiger Begleiter für die täglichen Gespräche und unbedingt lesenswert.