Kategorie-Archiv: Windenergie in Bayern

Heute, am 5. Oktober 2017, „e-Röffnen“ wir zeitgleich und zusammen mit vielen weiteren Regensburger Unternehmen, Vereinen und Organisationen diesen Themenweg durch Stadt und Landkreis Regensburg. Sei`n Sie dabei und feiern Sie mit!

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber weist das Projekt auf die lokalen Gefahren der Erderwärmung hin und zeigt den Weg von erfolgreichen Pionierprojekten in eine sichere Zukunft Erneuerbarer Energien. Um speziell jungen Menschen ein spielerisches Erlebnis zu bieten, liegt bei der Präsentation und Nutzung des Klimaschutzwegs der Fokus auf der digitalen Aufbereitung. Die „Klimawanderer“ sind mit digitalem Kartenmaterial und einer über mehrere Apps nutzbaren GPS-Route unterwegs, um Technologien und Natur, Landschaft und Region kennenzulernen. So wollen wir das Projekt auch vorerst digital „e-Röffnen“.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen an der e-Röffnung des Klimaschutzweg Regensburg teilzunehmen. Teilen Sie die Infos zum Projekt online in Sozialen Netzwerken oder auf Ihrer Webseite – und feiern Sie zusammen mit uns:

Finden Sie Fotos, Links und weitere News zum Teilen auf der Klimaschutzweg Regensburg Facebook Seite.

Holen Sie sich Wegbeschreibungen, Stationen, Navigations- und Kartenmaterial sowie Hintergründe zur Idee und den Unterstützern von der Klimaschutzweg Regensburg Projektwebseite.

Erkunden Sie die verschiedenen Wegvarianten und die Besonderheiten entlang der Routen auf Google Maps.

Laden Sie sich die ausführliche Projektbeschreibung zum Klimaschutzweg Regensburg als PDF herunter.

Sie haben Fragen oder Feedback zum Projekt? Kontaktieren Sie das Team Klimaschutzweg Regensburg enfach via e-Mail: info@klimaschutzweg-regensburg.de

Schritt für Schritt für den Klimaschutz
Wir laden Sie herzlich ein, an einer der geführten Wanderungen teilzunehmen:
[Anmeldeschluss ist jeweils der Donnerstag vor dem Termin.]

  1. Samstag, 14.10. Treffpunkt 9:30 Uhr Landratsamt: Ödenthaler Runde 13 km
  2. Samstag, 14.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Sallerner Berg Runde 6 km
  3. Samstag, 21.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Mühlberg Runde 11 km
  4. Samstag, 28.10. Treffpunkt 13:30 Haltestelle Sallerner Berg: Individuelle Runde 8 km

Perspektivwechsel: Ein Windpark von oben.

In knapp 150 m Höhe weht ein anderer Wind als auf dem Boden – und die Aussicht ist beeindruckend! Diese Erfahrung konnten in den vergangenen zwei Wochen die Gewinner des Oeninger Lindenfests sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traunfeld machen.

Auf der Tombola beim Oeninger Lindenfest wurden bereits 2016 und auch 2017 je zwei „Tickets in luftige Höhen“ verlost. Die glücklichen Gewinner durften auf das Dach der Windenergieanlage Berching 1 im Bürgerwindpark Berching.

Und auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traunfeld wagten den Aufstieg: Mitarbeiter von Windpower begleiteten sie nacheinander hinauf auf die in 2017 errichtete Windmühle Lauterhofen 1 an der Bundesautobahn A6.

Zur Erleichterung der meisten Besucher bestand der Großteil des Aufstiegs aus einer Fahrt mit dem Aufzug. Nur die letzten Meter bis zur Nabenhöhe von 143 m waren zu klettern. Gut gesichert, mit Klettergurt und Helm, hinein in die Gondel und durch ein letztes schmales Rund hinaus, um den Blick über den Windpark und die Landschaft zu genießen.

Antragskonferenz zur HGÜ-Trasse SuedOstLink in Regensburg.

Heute und morgen (27.06. und 28.06.2017, jeweils ab 09:00 Uhr) findet in der Regensburger Donau-Arena die Antragskonferenz für das „Vorhaben 5, Abschnitt Raum Schwandorf – Isar“ der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und TenneT statt.

Bei der öffentlichen Antragskonferenz werden sowohl die im Antrag eingereichten Vorschlagskorridore sowie auch die möglichen Alternativen diskutiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen und ihre Einwendungen äußern. Das so genannte PCI-Projekt (Project of common interest, „Vorhaben von gemeinsamen Interesse“) mit einer geplanten Trassenlänge von ca. 537 km soll bis 2025 fertiggestellt werden. Weiterlesen

PM: Genehmigung für Windräder in Lauterhofen endlich rechtskräftig.

Die Genehmigung für die beiden im März 2017 in Betrieb genommenen Windenergieanlagen in Lauterhofen wurde endlich für rechtskräftig erklärt.

 Windpower Windpark Lauterhofen WEA 2

Windpower Windpark Lauterhofen, WEA 2

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnte den Antrag der Marktgemeinde auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil aus erster Instanz ab. Lauterhofen muss nun für die Prozesskosten aufkommen, profitiert aber gleichzeitig vom Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Die Marktgemeinde klagte gegen die Genehmigung des Landratsamtes. Diese Klage lehnten das Verwaltungsgericht Regensburg und der BayVGH ab. Der Gemeinderat beantragte die Zulassung einer Berufung, obwohl sich der eigene Anwalt dagegen aussprach und die Rechtsschutzversicherung die Übernahme weiterer Kosten ablehnte. Die Prozesskosten in Höhe von rund 5.000 € muss nun die Gemeinde übernehmen. Wir bedauern den unnötigen finanziellen Aufwand für die Bürger der Marktgemeinde. Für uns steht nun der konfliktfreie Betrieb der Anlagen im Vordergrund.

Die beiden neuen WEAs decken rechnerisch rund 50 % des Stromverbrauchs in der Marktgemeinde und leisten so einen wichtigen Beitrag gegen die Überhitzung der Erde. Die Erneuerbare Energie Anlagen lohnen sich für die Marktgemeinde aber nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell: Weiterlesen

„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise!“

Der Bayerische Rundfunk berichtete in der vergangenen Woche von der Forderung einer CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Für die erste Generation von Windenergieanlagen endet die Förderung nach EEG Ende 2020. Im Anschluss konkurieren sie beim Stromverkauf am freien Markt mit Kohle- und Atomstrom. Allerdings kommt der entscheidende Kostenvorteil der Windenergie als saubere Stromerzeungung nicht zum tragen. Kohle- und Atomkraftwerke dürfen sehr hohe Kosten verallgemeinern, allen voran Gesundheitskosten und Klimafolgekosten. Den frühen Windprojekten droht aus diesem Grund das wirtschaftliche Aus.

Auf den Versammlungen diskutieren die Gesellschafter die drohende Stilllegung ihrer Windenergieanlagen, so auch bei der Windpower GmbH und Co. Regensburg KG. Die Eigentümer erheben einhellig die Forderung nach einer verursachtergerechten Bepreisung der Stromerzeugung. Der BR zeigt großes Interesse an dieser Thematik und sendete in der Abendschau am 09.06.2017 einen aussagekräftigen Beitrag:

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Ihr Windmüller informiert – Pilotprojekt in Berching gestartet.

Kommunikation ist das A und O, wenn es darum geht die Energiewende gemeinsam und vor allem mit Verständnis und der Unterstützung der Menschen aus der Umgebung zu gestalten.

Daher haben wir im Sinne von Transparenz, Informationsfluss und Kontaktmöglichkeit ein Pilotprojekt in der Gemeinde Berching gestartet: Im Juni erschien die erste Ausgabe des „Windmüllers“ im Mitteilungsblatt der Stadt Berching. Den Leserinnen und Lesern möchten wir Daten & Fakten zu ihrem Windpark offen darlegen und mit der Veröffentlichung einer Kontaktmöglichkeit ein offenes Ohr für Fragen, Feedback und Anregungen zeigen:

windmueller@windpower-gmbh.de

Nun sind wir gespannt, wie die Idee des „Windmüllers“ von den Anwohnern am Bürgerwindpark Berching aufgenommen wird. Wir freuen uns auf die Reaktionen und den Austausch mit den Anrainern und darauf, das Projekt auch auf weitere Gemeinden auszuweiten.

Pilotprojekt „Ihr Windmüller informiert“ zum Download als PDF.

Gesellschafter fordern CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Am vergangenen Samstag fand die bereits 21. jährliche Versammlung der Windpower GmbH & Co. Energie-Beteiligungs-KG statt. Die Gesellschaft betreibt vier Enercon-Windkraftwerke. Diskutiert wurde auf der Versammlung unter anderem die drohende Stilllegung ihrer ältesten Windenergieanlage, der WEA Nauendorf 2. Weiterlesen

„Klimakanzlerin“ mit offenem Ohr für Eon und RWE.

Auf Nachfrage der Fraktion „Die Linke“ erstellte die Bundesregierung eine Liste von Lobbygesprächen der Bundesregierung mit Akteuren der Energiepolitik und – wirtschaft. Demnach treffen sich deren Vertreter wesentlich häufiger mit der fossilen, als mit der erneuerbaren Energiewirtschaft! Wie soll so die Energiewende zügig gelingen?

Die Aufführung erfasst den Zeitraum 01.07.2014. bis 06.03.2017, stellt aber „aufgrund fehlender Recherchierbarkeit, z.B. wegen Personalwechsel“ keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aus der Liste geht hervor, dass „[die Bundesregierung] den vier größten Energiekonzernen – Eon, RWE, Vattenfall und EnBW – […] am häufigsten ihr Ohr [schenkt]. Spitzenreiter ist Eon mit gut 40 Treffen, RWE bringt es auf knapp 40. Eine große Umweltschutzorganisation wie Greenpeace kommt dagegen nicht einmal auf ein Dutzend Gespräche.“, so Susanne Schwarz und Verena Kern von klimaretter.info, die die Liste der Bundesregierung auch veröffentlicht haben.

Die ersten fünf der insgesamt acht „Kleinen Fragen“ der Linksfraktion lauteten wie folgt: Weiterlesen

Zwei neue Windenergieanlagen „Lauterhofen 1 und 2“ in Betrieb

Pünktlich zum Start in den Frühling nahm die Windpower GmbH Ende März zwei neue Windräder in der Marktgemeinde Lauterhofen in Betrieb. Der Bau der beiden Anlagen vom Typ Senvion 3.4M114 verlief reibungslos und war innerhalb von nur fünf Monaten abgeschlossen. Die beiden Windenergieanlagen mit 114 m Rotordurchmesser und 143 m Turmhöhe werden jährlich eine Windernte von ca. 13 Millionen kWh einfahren. Die Dokumentation des Baus finden Interessierte auf www.bayern-wind.de.

Willi Braun aus Engelsberg, Mitbegründer der Windpower GmbH, freut sich über das Erreichte: „Die Energieversorgung wird immer nachhaltiger. Dass wir nun mit den beiden neuen Windmühlen in meiner Heimatgemeinde Lauterhofen 50 % des Gesamtstromverbrauches abdecken, ist großartig.“

Die Windpower GmbH hat im Landkreis Neumarkt zusammen mit ihren Bürgerwindgesellschaften und Partnern bereits 32 Windkraftwerke realisiert. Hiervon wurden drei zwischenzeitlich abgebaut und durch moderne Kraftwerke ersetzt. Die in Betrieb befindlichen 29 Windkraftwerke produzieren jährlich rund 200 Millionen kWh kostengünstigen und umweltverträglichen Windstrom, genug um damit rechnerisch 30 % des Stromverbrauches im Landkreis Neumarkt inkl. Gewerbe und Industrie zu decken! [1]

Windenergie ist die sauberste und günstigste Form der Energieerzeugung. Die Vergütung der beiden neuen Windkraftwerke beträgt 8,29 Cent / kWh. Pro kWh erzeugtem Strom ist lediglich mit 20 g CO2 zu rechnen. Im Vergleich dazu liegt die Stromerzeugung aus Erdgas bei etwa 430 g CO2 und aus Braunkohle bei ca.
1.100 g CO2.[2]

„Die nachhaltige Energieversorgung für Bayern gelingt nur mit einem deutlichen Ausbau der Windenergie, so wie hier in Lauterhofen. Die seit Mitte November 2014 gültige 10-H-Regelung muss daher dringend überarbeitet werden!“, so Johann Lenz, Geschäftführer der Windpower GmbH.

Windpower betreibt die beiden neuen Windkraftwerke zusammen mit 20 Bürgern der Region und legt dabei großen Wert auf einen möglichst konfliktfreien Betrieb. Für Anwohner gibt es eine Hotline für Fragen und zur Meldung von Beobachtungen: 0941 38162680 oder via E-Mail unter kontakt@windpower-gmbh.de

[1] Vgl. Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden: Klimaschutzkonzept für den Landkreis Neumarkt, 2011, S. 19 und S. 22

[2] Vgl. Harald Herminghaus: http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Stromerzeugung/CO2-Vergleich-Stromerzeugung.html, abgerufen am 03.04.2017

 

Pressemeldung als PDF: Windenergieanlagen Lauterhofen gehen in Betrieb

Bayern schrumpft – Ausbauzahlen Windkraft 2016

Pressemitteilung Bundesverband WindEnergie – Landesverband Bayern (BWE-Bayern)

Landsberg am Lech, 8. Februar 2017

BWE-Bayern veröffentlicht Ausbauzahlen der Windkraft für 2016 – Bayern schrumpft!

Zweites Jahr in Folge Rückgang beim Zubau – Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme

Schon im zweiten Jahr in Folge sind die Investitionen in neue Windkraftwerke in Bayern gesunken. Darauf hat heute der BWE-Bayern bei der Vorstellung der Ausbauzahlen für 2016 hingewiesen. „Von 410 MW, die noch im Jahr 2014 realisiert worden sind, über 372 MW im Jahr 2015 ist der Zubau auf ganze 340 MW im Jahr 2016 zusammengeschmolzen“, fasste BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm die rückläufige Entwicklung zusammen. „Besonders ernüchternd“, so Kamm, sei die Tatsache, dass die Zubauten im Jahr 2016 überwiegend aufgrund von Genehmigungen stattfanden, die noch aus der Zeit vor der 10H-Abstandsregelung stammen.

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