Windkraft – Wirtschaftliche und ökologische Art der Energieproduktion!

Windpark Berching Windpower

Windkraft ist derzeit neben der Wasserkraft die günstigste und effektivste Art der Stromerzeugung der erneuerbaren Energien. Durch die ständige Verbesserung der Technik von Windrädern, die Zunahme der Leistungsausbeute der Rotoren und eine enorme Kostenreduktion in der Herstellung ist Windkraftnutzung auch im Binnenland rentabel geworden. So sind Windkraftanlagen im Vergleich zu beispielsweise Solarstromanlagen um ein Vielfaches effizienter.

Spätestens im nächsten Jahrzehnt werden Windkraftanlagen wettbewerbsfähig zu Kraftwerken mit konventionellen Energieträgern wie Kohle und Gas sein. Dies liegt zum einen an den anstehenden milliardenschweren Investitionen für die Modernisierung der konventionellen Kraftwerke. Zum anderem wird aber auch die Erzeugung des Windstroms durch neue und effizientere Technologien immer günstiger. Deshalb nehmen Windkraftanlagen einen immer wichtigeren Part in der Energieversorgung ein.

Bis zum Ende des Jahres 2014 wurde in Deutschland eine Windenergieleistung von rund 38 GW installiert. Diese Anlagen produzierten im Windjahr 2014 rund 55 TWh Strom, was einem Anteil von 9,4 % an der Bruttostromerzeugung Deutschlands entspricht.

Wirtschaftliche Basis der Windenergie in Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Jahr 2013 garantiert dieses Gesetz dem Windmüller eine Vergütung von 9,27 Cent pro eingespeister kWh Strom in den ersten 20 Betriebsjahren. Später errichtete Anlagen erhalten eine geringere Vergütung, da diese jährlich abgesenkt wird, was zu einer ständigen Kostendegression führt .

Die staatliche verordnete Kostensenkung setzt die Branche unter enormen Druck. Die Antwort der Windbranche ist eine unglaubliche technische Entwicklung der Anlagen in den letzten Jahren. Wettbewerbsfähig bleiben nur Anlagenhersteller und Zulieferer, denen es durch Innovationen gelingt, Jahr für Jahr Kosten zu senken und die Effizienz der Anlagen zu steigern. Die Branche stellt sich dieser Herausforderung und hat ihr Ziel klar vor Augen: Im nächsten Jahrzehnt wird Windstrom mit Strom aus Kohle oder Gas auf gleichem Preisniveau konkurrieren. Förderinstrumente sind dann überflüssig. Wichtig ist auch, dass die externen Kosten der konventionellen Energieerzeugung dieser auch angerechnet werden.

Windstrom belastet nicht den Staatshaushalt: Das EEG leitet die zusätzlichen Kosten für den Ausbau der regenerativen Energien verursachergerecht an die Verbraucher weiter.