Nutzung von Windenergie bringt Synergieeffekte für Mensch und Umwelt

WEA Harenzhofen 1

Die verheerenden Auswirkungen unserer weltweiten Energiepolitik auf das Klima sind heutzutage unübersehbar. Nach Aussagen der Versicherungen haben die Schäden durch große Naturkatastrophen seit den 60er Jahren weltweit fast um 1.000 % zugenommen.

Zudem werden laut einer aktuellen Prognos-Studie für das Bundeswirtschaftsministerium unsere heutigen Hauptenergiequellen in weniger als 50 Jahren versiegen.
Auch die Gefahr globaler Verfügbarkeitskonflikte um die schwindenden Energievorräte wird immer bedrohlicher. Die aktuellen politischen Ereignisse zeigen dies erschreckend deutlich.

Dabei schenkt uns die Natur ein enormes Potential an verschiedenen Energiequellen. Natürlich darf bei ihrer Nutzung der Aspekt der Effizienz nicht aus den Augen verloren werden.
Gerade die Windkraft zeigt jedoch infolge ihrer enormen technischen Entwicklung, dass der ökologische Grundgedanke mit Wirtschaftlichkeit vereinbar ist.

Windenergie ist eine regenerative Energiequelle. Sie vermeidet Treibhausgasemissionen sowie Luftverschmutzungen, die Klima, Luft, Boden und Wasser schaden. Deutschland hat sich im Rahmen des Kyotoprotokolls international verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen im Zeitraum von 2008 bis 2012 um 21 % gegenüber dem Stand von 1990 zu senken.

Im Rahmen des Klimaschutzes erbringt die Windenergie dabei einen wichtigen Beitrag. Im Jahr 2009 hat die Windenergienutzung in Deutschland bereits 33 Mio. t CO2 eingespart. Dies sind über 10 % der gesamten CO2-Emissionen, die Deutschland im Rahmen des Kyotoprotokolls bis 2008 reduzieren muss.

In einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland haben aber auch die Interessen von Windparknachbarn einen hohen Stellenwert. Lokale Beeinträchtigungen der Anwohner werden deshalb umfassend berücksichtigt. Kaum eine wirtschaftliche Investition unterliegt so vielen Untersuchungen hinsichtlich der Auswirkungen auf das Landschaftsbild wie Windkraftanlagen. Umfangeiche Umweltverträglichkeitsprüfungen haben weiterhin ergeben, dass Windkraftanlagen keine gravierenden Eingriffe in die Flora & Fauna verursachen. Tiere und Pflanzen arangieren sich mit ihnen wie auch mit anderen Veränderungen der Umwelt.

Zudem leisten Windkraftanlagen durch die dezentrale Versorgungsstruktur auch einen Beitrag zur Verschönerung der Landschaft. Stromerzeugung und Stromverbrauch liegen bei der Windenergie räumlich sehr nahe beieinander. Aufwändige Überlandleitungen wie bei herkömmlichen zentralen Kraftwerken sind deshalb nicht notwendig. Sämtliche großen Umweltverbände wie BUND, Greenpeace, Nabu, der Deutsche Naturschutzring oder die Deutsche Umwelthilfe sprechen sich für die Förderung der Windkraft aus.

Empirische Untersuchungen von Tourismusforschungsinstituten haben inzwischen sogar hinreichend bewiesen, dass sich Windräder positiv auf den Tourismus auswirken. Windenergie-Anlagen sind sichtbare Zeichen des Klimaschutzes und des ökologischen Fortschritts. Für einige Gemeinden haben sich hieraus bereits positive „Mitnahme-Effekte“ ergeben: Sie erleben einen erheblichen Imagegewinn, da es die meisten Urlauber befürworten, wenn an ihrem Ferienort aktiver Umweltschutz praktiziert wird. Informationsarbeit über die Erneuerbaren Energien, verbunden mit Besichtigungstouren zu Windenergie-Anlagen bereichern hier das touristische Angebot und bescheren den interessierten Feriengästen ihr ganz spezielles Winderlebnis.