Kategorie-Archiv: Umweltschutz – Wir tun was

Petition gegen Atomkraftwerke

Keine neuen Atomkraftwerke in der EU! So lautet eine Unterschriftenaktion von WeAct, der Petitionsplattform von Campact! 

WeAct möchte Bundeskanzlerin Merkel eine Unterschriftenliste übergeben, mit welcher diese dazu aufgefordert werden soll, unsere europäischen Nachbarn davon zu überzeugen, künftig nicht mehr auf teure und riskante Atomenergie zu setzen. Stattdessen strebt die Petition an, die Energiewende zu verteidigen und den Atomausstieg europaweit voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://weact.campact.de/petitions/keine-neuen-atomkraftwerke-in-der-eu

 

Aufruf von Campact! zum neuen EEG

Campact! ruft dazu auf, einen Appell an die Ministerpräsident/innen zu unterzeichnen.

Grund hierfür ist die Neugestaltung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Diese Neuerung bedroht die Energiewende zugunsten der Kohle- und Atomenergie und sieht vor, den Ausbau von Windenergie an Land zu bremsen.

Alle wichtigen Informationen zu der geplanten Neuerung finden Sie unter folgendem Link:

https://www.campact.de/windkraft/appell/teilnehmen/

Windpower beseitigt Fluchtursachen mit Spende zum 20-jährigen Jubiläum

Kinderhilfe Senegal e.V. erhält 5.000 Euro

20 Jahre Windpower SpendeWindpower GmbH überreichte am Donnerstag, den 17.03.2016 einen Spendenscheck an die Kinderhilfe Senegal e.V. Der Verein kauft von der Spende in Höhe von 5.000,- Euro Ausstattungsgegenstände für eine Berufsschule für Erneuerbare Energien und für eine Werkstatt für Solarlampen und effiziente Holzkocher. Er schafft so für die Menschen vor Ort im Senegal eine Perspektive und bekämpft Fluchtursachen.

Das erfolgreiche Regensburger Planungsbüro für Erneuerbare Energien Projekte blickt an seinem 20-jährigen Jubiläum über den Tellerrand hinaus. Im Angesicht des Klimawandels rückt die Welt zusammen. Es genügt nicht den Klimaschutz nur vor Ort zu betreiben, man muss ihn in die Welt hinaus tragen. Weiterlesen

Windenergienutzung in der Oberpfalz zum 31.12.2015

Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2015-12-31-001Zum Jahresende 2015 waren in der Oberpfalz 109 Windkraftwerke mit ca. 243 MW Nennleistung in Betrieb. Absoluter Spitzenreiter unter den Landkreisen ist nach wie vor der Landkreis Neumarkt mit über der Hälfte aller in der Oberpfalz betriebenen Windenergieanlagen.

Die bisher in der Oberpfalz aufgestellten Windkraftwerke bedeuten auch, dass im Bezirk eine halbe Milliarde Euro in die Neuausrichtung unserer Energieversorgung investiert wurde! Davon bleibt ein hoher Anteil in der Region.

Das Potential in der Oberpfalz ist nach wie vor bei Weitem nicht ausgeschöpft! Die 10H-Regelung wird auch dazu führen, dass der weitere Ausbau vorerst einbricht. Dabei ist es dringend notwendig, die Nutzung der Windkraft weiter zu intensivieren, um das Klima zu schützen und eine nachhaltige Energieversorgung zu gestalten. Mittelfristig lässt sich mit der Windenergie rund ein Drittel des Stromverbrauches in der Oberpfalz decken.

Quelle – BWE Oberpfalz

 

Fernsehtip: Rückkehr der Sintflut

Phoenix strahlt jeweils am 25.01.2016 und 27.01.2016 eine zweitteilige Dokumentation mit dem Namen „Rückkehr der Sintflut“ aus. Gleichzeitig wurde nun das Jahr 2015 offiziell zum wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung erklärt!

Im ersten Teil wird vom Abschmelzen der Grönlandgletscher berichtet: „Innerhalb von nur 15 Jahren ist die Temperatur während der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen. Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Und nie zuvor waren die Klüfte im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel in Richtung Meer abrutschen. Eine Tatsache, die bisher in keinem Klimamodell berechnet ist und deshalb ganz neue, vor allem erschreckende Erkenntnisse in sich birgt.“

Sendetermine erster Teil

Di. 26.01.16, 20.15 Uhr
Mi. 27.01.16, 00.45 Uhr
Mi. 27.01.16, 07.30 Uhr
Mi. 27.01.16, 18.30 Uhr

Im zweiten Teil berichtet der Film von Thomas Hies und Jens Monath vom Abschmelzen der Gletscher auf den Anden in Peru. Der Befund ist eindeutig, das Eis schmilzt aufgrund der Klimaerwärmung immer schneller ab: „Steigt die Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um drei Grad, dann ist es auf der Erde so warm wie zuletzt im Pliozän vor drei Millionen Jahren. Damals lag der Meeresspiegel um rund 25 Meter höher als heute.“

Weiterlesen

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

Weiterlesen

Atomkraft: Wir übernehmen euer Risiko nicht!

AtomkraftDeutsche Umwelthilfe fordert Verstaatlichung der Rückstellungen für Atomkraftwerke – Betreiber sind für Rückbau selbst verantwortlich!

RWE, E.ON und EnBW wollen aussteigen – aus der Verantwortung für ihre alten Atommeiler. Jahrzehntelang haben die Bosse der drei Atomkonzerne fette Gewinne eingefahren. Pünktlich zum Atomausstieg wollen sie nun die Verantwortung für Ihre hoch subventionierten Gewinnbringer loswerden. Der Bund, und damit der Steuerzahler, soll die Risiken des Abbaus tragen. Im Gegenzug wollen die Konzernchefs auf einige Klagen gegen den Bund verzichten.

Lassen wir uns nicht von den Konzernen über den Tisch ziehen!

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat einen Musterbrief für Sie vorbereitet, mit dem Sie Kanzlerin und Umweltministerin auffordern können, die Betreiber nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

PM: Regensburger Windmüller strampelten in Berlin für die Energiewende!

2014-05-10 Bild 1 Stretchbike Die CrewDas Wasserfahrrad der Regensburger Windmüller ist wohlbehalten zurück in der heimischen Garage angekommen. Am Samstag, 10.05.2014 hatte es auf der bundesweiten Energiewende Demo seinen großen Auftritt. Gemeinsam mit 120 weiteren Wasserfahrzeugen waren die Windpower-Demonstranten mit ihrem Stretchbike auf dem Spreebogen mitten im Berliner Regierungsviertel unterwegs. Sie forderten den weiteren kraftvollen Ausbau der Erneuerbaren Energien und stellten sich gegen eine Renaissance der Klimakiller Kohle und Atom.

Nachdem das kuriose Gefährt bereits letzte Woche in Regensburg bei einer Testfahrt auf der Donau, Höhe Westpark, die Blicke auf sich zog, war es auf der bunten Demonstration in Berlin erneut ein Hingucker. Diesmal säumten allerdings über 12.000 Menschen den Spreebogen um die vielen geschmückten Boote, Kanus und Floße zu bewundern. Darunter waren auch einige Mitstreiter aus Regensburg, die mit einem vollen Bus nach Berlin auf die Demonstration zu Land kamen.

2014-05-10 Stretchbike voll aufgebaut an Land 2014-05-10 Stretchbike Einstieg 2014-05-10 Bild 2 Stretchbike im Humboldthafen kurz vor dem Startschuss

Mit der aktuellen Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes steht für die Regensburger Windmüller viel auf dem Spiel. In den letzten Jahren ging der Ausbau der Windkraft auch in Bayern gut voran. Die knapp 30 Windpower-Bürgerwindmühlen sind im Eigentum von fast 3.000 Gesellschafterinnen und Gesellschaftern aus der Region. Nun droht eine erhebliche Verschlechterung der politischen Rahmenbedingungen. „Die jetzigen Vorschläge zur Reform sind vollkommen kontraproduktiv. Sie würden die Erneuerbaren unnötig ausbremsen. Wichtig wäre jetzt, die Fördermechanismen umzugestalten. Es entsteht ein völlig verzerrtes Bild, wenn die EEG-Umlage von den Verbrauchern direkt zu bezahlen ist, während die Subventionen für die fossile und atomare Energieerzeugung über den Bundeshaushalt oder Sozialversicherungen laufen.“, beschreibt der Geschäftsführer Johann Lenz ein Motiv für sein politisches Engagement.

2014-05-10 Bild 4 Stretchbike vor dem Berliner HBF 2014-05-10 Bild 3 Stretchbike vor dem Kanzleramt

Wie günstig eigentlich die Erneuerbaren Energien im Vergleich zu anderen Energieformen sind, zeigt sich dieser Tage bei der Forderung der vier Stromkonzerne die Kosten und Risiken des Rückbaus ihrer Atomkraftwerke an den Bund zu übertragen. Dazu der Windpower-Mitarbeiter Armin Schmid: „Energieerzeugung aus Atomkraft sowie aus Braun- und Steinkohle ist veraltet. Die ökonomischen und ökologischen Folgekosten kann sich keiner leisten! Wer der nächsten Generation eine lebenswerte Umwelt übergeben will, muss jetzt eine bezahlbare, nachhaltige und erneuerbare Energieversorgung sicherstellen.“

Link zu einem Videobeitrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg: https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/05/Demonstration-fuer-Energiewende-Berlin.html

PM: Windpower fährt nach Berlin auf die Energiewende Demo

Stretchbike Windpower Aufbau im Trockenen 2014Mit einem Wasserfahrzeug der besonderen Art machen sich am morgigen Freitag, den 09.05.2014 die Windmüller der Regensburger Windpower GmbH auf den Weg in die Hauptstadt zur Großdemonstration „Energiewende nicht kentern lassen!“.[1] Die von der Bundesregierung geplante Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) und die von der bayerischen Landesregierung geforderte Abstandregelung 10H für Windräder zur Wohnbebauung bedrohen den Ausbau der Erneuerbaren Energien! Ein breites Bündnis geht am Samstag im Berliner Regierungsviertel gegen diese Klimaverschmutzungsgesetze auf die Straße.

Demonstriert wird im Spreebogen sowohl zu Land als auch zu Wasser. Für ihre Teilnahme haben sich die Regensburger ein Aufsehen erregendes Gefährt besorgt. Das sogenannte Stretchbike ist ein Wasser-Fahrrad Marke Eigenbau.[2] Am gestrigen Mittwoch wurde es für einen Probelauf auf der Donau zu Wasser gebracht. Zahlreiche Spaziergänger und Jogger im Regensburger Donaupark verfolgten das Spektakel und wurden im Gespräch über die bevorstehende Demonstration in Berlin informiert. Im Laufe der letzten Tage hatte das Windpower-Demonstrations-Team, bestehend aus dem Geschäftsführer Johann Lenz, dem Leiter der technischen Betriebsführung Clemens Reichl sowie den Mitarbeitern Martin Bschlangaul, Marco Troppmann und Armin Schmid ihr Wasserfahrzeug bereits in Stand gesetzt und geschmückt. Im fertigen Zustand werden noch Banner mit der Aufschrift „Rettet das EEG!“ sowie Rettungsringe mit den Aufschriften „Kohle stoppen“ und „Planet retten“ die inhaltlichen Forderungen zum Ausdruck bringen.

Foto 1 2014Die Demonstration soll die Ausbaudeckel, die verpflichtende Direktstromvermarktung, die Einführung von Ausschreibungsmodellen und weitere Maßnahmen stoppen! Der aktuelle Kurs der Regierungen ist angesichts des jüngsten Berichts des Weltklimarates und des erneuten letztjährigen Jahrhunderthochwassers höchst besorgniserregend. Anstatt die Anstrengungen bei allen zur Verfügung stehenden grünen Energietechnologien und auch bei der Gebäudedämmung sowie beim Verkehr und in anderen Bereichen zu intensivieren, wird die nachhaltige grüne Stromerzeugung als der böse Kostentreiber hingestellt und voll ausgebremst. Dabei lässt man die enormen Folgekosten der fossilen Energieerzeugung einfach unter den Tisch fallen.

[1] Energiewende Demo: http://energiewende-demo.de/
[2] Stretchbike: http://www.heidenauer-hinterhofschmiede.de/index.php?site=stretchbike