Kategorie-Archiv: Umweltschutz – Wir tun was

Regensburger Engagement zur Weltklimakonferenz in Bonn.

Der Klimawandel geht uns alle an – auch oder gerade eben auf regionaler Ebene. Ein Zeichen für das Engagement der Regensburger Gesellschaft setzten am vergangenen Samstag Aktive bei einer Veranstaltung in der Innenstadt.

An mehreren Ständen informierten Organisationen, unter anderen der Bund Naturschutz Kreisgruppe Regensburg e.V., die BERR-Energiegenossenschaft, Greenpeace, BüfA, Attac und die Windpower GmbH, über Hintergründe, Folgen und Lösungen zum Thema Klimawandel.


Interessierte Passanten konnten sich mit umfangreichen Infomaterial zu den Themen Verkehrswende, Ernährungswende und Energiewende versorgen: Weiterlesen

Heute, am 5. Oktober 2017, „e-Röffnen“ wir zeitgleich und zusammen mit vielen weiteren Regensburger Unternehmen, Vereinen und Organisationen diesen Themenweg durch Stadt und Landkreis Regensburg. Sei`n Sie dabei und feiern Sie mit!

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber weist das Projekt auf die lokalen Gefahren der Erderwärmung hin und zeigt den Weg von erfolgreichen Pionierprojekten in eine sichere Zukunft Erneuerbarer Energien. Um speziell jungen Menschen ein spielerisches Erlebnis zu bieten, liegt bei der Präsentation und Nutzung des Klimaschutzwegs der Fokus auf der digitalen Aufbereitung. Die „Klimawanderer“ sind mit digitalem Kartenmaterial und einer über mehrere Apps nutzbaren GPS-Route unterwegs, um Technologien und Natur, Landschaft und Region kennenzulernen. So wollen wir das Projekt auch vorerst digital „e-Röffnen“.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen an der e-Röffnung des Klimaschutzweg Regensburg teilzunehmen. Teilen Sie die Infos zum Projekt online in Sozialen Netzwerken oder auf Ihrer Webseite – und feiern Sie zusammen mit uns:

Finden Sie Fotos, Links und weitere News zum Teilen auf der Klimaschutzweg Regensburg Facebook Seite.

Holen Sie sich Wegbeschreibungen, Stationen, Navigations- und Kartenmaterial sowie Hintergründe zur Idee und den Unterstützern von der Klimaschutzweg Regensburg Projektwebseite.

Erkunden Sie die verschiedenen Wegvarianten und die Besonderheiten entlang der Routen auf Google Maps.

Laden Sie sich die ausführliche Projektbeschreibung zum Klimaschutzweg Regensburg als PDF herunter.

Sie haben Fragen oder Feedback zum Projekt? Kontaktieren Sie das Team Klimaschutzweg Regensburg enfach via e-Mail: info@klimaschutzweg-regensburg.de

Schritt für Schritt für den Klimaschutz
Wir laden Sie herzlich ein, an einer der geführten Wanderungen teilzunehmen:
[Anmeldeschluss ist jeweils der Donnerstag vor dem Termin.]

  1. Samstag, 14.10. Treffpunkt 9:30 Uhr Landratsamt: Ödenthaler Runde 13 km
  2. Samstag, 14.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Sallerner Berg Runde 6 km
  3. Samstag, 21.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Mühlberg Runde 11 km
  4. Samstag, 28.10. Treffpunkt 13:30 Haltestelle Sallerner Berg: Individuelle Runde 8 km

„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise!“

Der Bayerische Rundfunk berichtete in der vergangenen Woche von der Forderung einer CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Für die erste Generation von Windenergieanlagen endet die Förderung nach EEG Ende 2020. Im Anschluss konkurieren sie beim Stromverkauf am freien Markt mit Kohle- und Atomstrom. Allerdings kommt der entscheidende Kostenvorteil der Windenergie als saubere Stromerzeungung nicht zum tragen. Kohle- und Atomkraftwerke dürfen sehr hohe Kosten verallgemeinern, allen voran Gesundheitskosten und Klimafolgekosten. Den frühen Windprojekten droht aus diesem Grund das wirtschaftliche Aus.

Auf den Versammlungen diskutieren die Gesellschafter die drohende Stilllegung ihrer Windenergieanlagen, so auch bei der Windpower GmbH und Co. Regensburg KG. Die Eigentümer erheben einhellig die Forderung nach einer verursachtergerechten Bepreisung der Stromerzeugung. Der BR zeigt großes Interesse an dieser Thematik und sendete in der Abendschau am 09.06.2017 einen aussagekräftigen Beitrag:

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Gesellschafter fordern CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Am vergangenen Samstag fand die bereits 21. jährliche Versammlung der Windpower GmbH & Co. Energie-Beteiligungs-KG statt. Die Gesellschaft betreibt vier Enercon-Windkraftwerke. Diskutiert wurde auf der Versammlung unter anderem die drohende Stilllegung ihrer ältesten Windenergieanlage, der WEA Nauendorf 2. Weiterlesen

Zwei neue Windenergieanlagen „Lauterhofen 1 und 2“ in Betrieb

Pünktlich zum Start in den Frühling nahm die Windpower GmbH Ende März zwei neue Windräder in der Marktgemeinde Lauterhofen in Betrieb. Der Bau der beiden Anlagen vom Typ Senvion 3.4M114 verlief reibungslos und war innerhalb von nur fünf Monaten abgeschlossen. Die beiden Windenergieanlagen mit 114 m Rotordurchmesser und 143 m Turmhöhe werden jährlich eine Windernte von ca. 13 Millionen kWh einfahren. Die Dokumentation des Baus finden Interessierte auf www.bayern-wind.de.

Willi Braun aus Engelsberg, Mitbegründer der Windpower GmbH, freut sich über das Erreichte: „Die Energieversorgung wird immer nachhaltiger. Dass wir nun mit den beiden neuen Windmühlen in meiner Heimatgemeinde Lauterhofen 50 % des Gesamtstromverbrauches abdecken, ist großartig.“

Die Windpower GmbH hat im Landkreis Neumarkt zusammen mit ihren Bürgerwindgesellschaften und Partnern bereits 32 Windkraftwerke realisiert. Hiervon wurden drei zwischenzeitlich abgebaut und durch moderne Kraftwerke ersetzt. Die in Betrieb befindlichen 29 Windkraftwerke produzieren jährlich rund 200 Millionen kWh kostengünstigen und umweltverträglichen Windstrom, genug um damit rechnerisch 30 % des Stromverbrauches im Landkreis Neumarkt inkl. Gewerbe und Industrie zu decken! [1]

Windenergie ist die sauberste und günstigste Form der Energieerzeugung. Die Vergütung der beiden neuen Windkraftwerke beträgt 8,29 Cent / kWh. Pro kWh erzeugtem Strom ist lediglich mit 20 g CO2 zu rechnen. Im Vergleich dazu liegt die Stromerzeugung aus Erdgas bei etwa 430 g CO2 und aus Braunkohle bei ca.
1.100 g CO2.[2]

„Die nachhaltige Energieversorgung für Bayern gelingt nur mit einem deutlichen Ausbau der Windenergie, so wie hier in Lauterhofen. Die seit Mitte November 2014 gültige 10-H-Regelung muss daher dringend überarbeitet werden!“, so Johann Lenz, Geschäftführer der Windpower GmbH.

Windpower betreibt die beiden neuen Windkraftwerke zusammen mit 20 Bürgern der Region und legt dabei großen Wert auf einen möglichst konfliktfreien Betrieb. Für Anwohner gibt es eine Hotline für Fragen und zur Meldung von Beobachtungen: 0941 38162680 oder via E-Mail unter kontakt@windpower-gmbh.de

[1] Vgl. Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden: Klimaschutzkonzept für den Landkreis Neumarkt, 2011, S. 19 und S. 22

[2] Vgl. Harald Herminghaus: http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Stromerzeugung/CO2-Vergleich-Stromerzeugung.html, abgerufen am 03.04.2017

 

Pressemeldung als PDF: Windenergieanlagen Lauterhofen gehen in Betrieb

Jahrestagung 2017 der Bayerischen und Österreichischen Solarinitiativen

Bürgerenergiewende – Jetzt erst Recht!

Abschlussfoto ABSI Tagung

Abschlussfoto ABSI Tagung

Mit diesem treffenden und nach vorne gewandten Leitthema stemmte sich der Kongress gegen die schlechten politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Umbau der Energieversorgung. Am 4. und 5.2.2017 kamen 150 Vertreterinnen und Vertreter von bayerischen und österreichischen Initativen und Unternehmen aus dem Erneuerbare Energien Bereich auf Einladung u.a. des Solarvereins SAMOS in Regensburg zusammen. Sie kritisierten u.a. den Ausbaustopp der Windenergie in Bayern mittels der 10 H Regelung!

Auf dem Kongress wurde ein äußerst spannendes Programm geboten:

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Klimaschutzweg Regensburg zum 20-jährigen Jubiläum vorgestellt. Schirmherren sind Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber!

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-gesellschafterfotoZum 20. Geburtstag startet ein Umweltbildungsprojekt. Mit dem Klimaschutzweg Regensburg will eine der ältesten bayerischen Bürgerwindgesellschaften, die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG, Wissen über den Klimaschutz und Erneuerbare Energien vermitteln. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber.

Am Donnerstag 17.11.2016 erschien im feierlichen Dollingersaal im Alten Rathaus von Regensburg die große Mehrheit der 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter zur inzwischen 20. Gesellschafterversammlung. Sie betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Auch ein großer Teil der Windpower Belegschaft nahm an den Feierlichkeiten teil. Neben Herrn Bürgermeister Jürgen Huber waren Frau Maria Politzka (Leiterin Sachgebiet „Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz“ am Landratsamt Regensburg), Herr Raimund Schoberer (Vorsitzender Kreisgruppe Regensburg BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Herr Ewald Lirsch (1. Vorsitzender Samos e.V. Solarförderverein Regensburg), Herr Walter Nowotny (stellv. Vorsitzender Bürger Energie Region Regensburg eG) sowie Herr Wolfgang Wegmann (Sprecher Agenda21 Markt Lappersdorf) der Einladung gefolgt. Der Klimaschutzweg traf bei allen Anwesenden auf großen Zuspruch.

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Zu Anfang dankte Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, den Gesellschaftern der ersten Stunde: „Sie haben das Windkraftwerk möglich gemacht und damit konnten wir den Leitspruch „Atomkraft, nein danke“ in „Windkraft, ja bitte“ positiv umformulieren. Herr Bürgermeister Jürgen Huber schloss sich diesem Dank an: „Sie waren die Pioniere. Sie haben nicht gewartet, bis andere etwas unternehmen, sondern Sie haben die Realisierung einer Windkraftanlage in die Hand genommen und den Mut gehabt ins Risiko zu gehen.“ Herr Willi Braun, Mitbegründer der Windpower GmbH präsentierte eine Bildersammlung aus dem Baujahr der Windkraftanlage 1998.

Digitalisierte Zeitungsberichte aus der Anfangszeit des Windkraftwerkes Regensburg, die den Pioniercharakter des Windkraftwerkes Regensburg bestätigen:

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klimaschutzweg-regensburgDas Jubiläumsprojekt und sozusagen Geburtstagsgeschenk, der Klimaschutzweg Regensburg, wurde von Herrn Armin Schmid, Mitarbeiter der Windpower GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundweg startet am Landratsamt an der Energieagentur Regensburg und führt über den Sallerner Berg und den nördlich der B16 liegenden Mühlberg bis nach Ödenthal bei Zeitlarn. Über das Regental geht es dann wieder in die Stadt. An den 10 Stationen werden neben der Windmühle zwei weitere überregional bekannte Pionierprojekt der Energiewende vorgestellt. Am Kirchturm der Evang. Kirchengemeinde St. Lukas befindet sich eine PV-Fassadenanlage aus dem Jahr 1997 und in dem von zwei Solaranlagen und einer Solarthermieanlage geprägten Gebäude an der Ecke Im Reichen Winkel / Erzgebirgstraße nahm 1998 die ILIOTEC ihren Betrieb auf. All diese Anlagen laufen nach wie vor sicher und zuverlässig. Genau das soll der Klimaschutzweg vermitteln: Erneuerbare Energien funktionieren und lösen unsere Umweltprobleme!

Der Klimaschutzweg soll von einem Unterstützerkreis getragen werden. Hierzu führt Windpower eine Liste mit Organisationen, Gruppen und Institutionen, die dieses Umweltbildungsprojekt mitgestalten und unterstützen wollen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen! Als Teilnehmer am Unterstützerkreis sollte man mindestens einen Infodienst einbringen, sprich eine Weitergabe von Informationen an z.B. die Mitglieder eines Vereins.

Unterlagen zum Klimaschutzweg:

Impressionen vom Klimaschutzweg:

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Projekt „Beautiful Power“

Beautiful Power Bild 1In Zukunft sollen sich die Windkraftanlagen besser in die Landschaft integrieren und weniger durch ihr grau-weißes, unästhetisches  Äußeres auffallen. So stellen es sich Reinhold Geyer, Initiator der Aktion „Beautiful Power“ und sein Team, das den Windrädern den neuartigen Anstrich verpassen soll, vor. Der Initator hat bei dem renommierten Farbdesigner Friedrich Ernst von Garnier gelernt.

Die Initiative plant die Türme und Rotoren gestreift, in den Farben grün, blau, rot und orange anzumalen, damit sich diese besser an die Landschaft anpassen. Was sie nicht möchten ist, dass die Farbanmutungen bunt sind, denn das wirke fremd und störend. In der Natur gibt es keine farbige Eintönigkeit, die Farben sind gegliedert zwischen hell und dunkel, warm und kalt. Daher muss auch bei den Windrädern darauf geachtet werden, dass ein abgestimmter farblicher Klang herrscht.

Hinter dem Projekt stehen neben Personen aus Politik und Verwaltung, auch Unterstützer aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

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https://beautifulpowerfarbdesign.wordpress.com/

Ausflug der Grünen Jugend in den Windpark Deining/Velburg

GJ Ausflug 2016 - 1Am 04.08.2016 fand eine von der Windpower GmbH organisierte Wanderung in den
Windpark Deining, zusammen mit der Grünen Jugend Regensburg und dem Kreisverband   Bündnis90/Die Grünen Regensburg, statt. Gemeinsam fuhr die Wandergruppe mit dem Agilis  von Regensburg aus in Richtung Nürnberg los.

GJ Ausflug 2016 - 2Ziel war zunächst der Bahnhof Deining, der nach einer 45-minütigen Fahrt erreicht wurde. Von dort ging es dann rund 10 km in Richtung des Windparks Deining / Velburg. An der Windenergieanlage Deining 9 fand ab 11.30 Uhr eine Besichtigung statt. Dieser längere Halt ließ auch ausreichend Zeit, sich mit einem kleinen Picknick zu stärken.

Die WEA Deining 9 ist eine Anlage vom Typ Senvion 3.2M114 mit einem 143 m hohen Turm und einer Nennleistung von 3.200 kW. Der gesamte Windpark besteht aus 20 Anlagen mit insgesamt 46,45 MW Leistung und ist damit einer der größten Windparks in Bayern. Hier finden sich Windmühlen aller drei großen deutschen Windenergieanlagenhersteller Enercon, Nordex und Senvion.

GJ Ausflug 2016 - 3Der Mitbegründer der Firma Windpower GmbH, Herr Willi Braun, öffnete den Turm der Windenergieanlage und informierte im Inneren über die Technik des Windkraftwerkes, außerdem gab er einen Überblick über die Geschichte der Windenergienutzung in Bayern. Nach der ausgiebigen Besichtigung ging es noch 3 km hin zum Bahnhof Batzhausen. Von dort fuhr die Gruppe wieder zurück nach Regensburg.

Klimawandel in Deutschland

„Die Schäden sind infernalisch“ mit diesen Worten beschreibt Horst Seehofer die Zerstörungen, die das Hochwasser im Frühjahr 2016 angerichtet hat. Die Versicherungsschäden durch Hochwasser und Überschwemmungen betrugen mehr als 1,2 Milliarden
Euro.

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags hat nun eine Studie veröffentlicht, aus der ersichtlich wird, dass der
Klimawandel jetzt auch „amtlich“ in Deutschland angekommen ist. Die Homepage „Sonnenseite“ beschäftigt sich in der Rubrik
„Franz Alt“ mit diesem Thema und verlinkt unter anderem die Studie des Wissenschaftlichen Dienstes in ihrem Artikel vom 01.08.2016.

http://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/infernalische-schaeden-durch-klimawandel-in-deutschland.html