Kategorie-Archiv: Pressemitteilung Windpower

PM: Zubau an PV-Bestandsanlagen ermöglicht günstige Eigenversorgung.

Mit der Inbetriebnahme des Zubaus an der Solaranlage in Straubing/Bogen können rechnerisch in Zukunft bis zu 115 Bogener 4-Personen-Haushalte versorgt werden (Prognose).

Die Bestehende Anlage auf dem Dach eines Fachmarktzentrums am Kotauring im Stadtzentrum von Bogen wird die Anlage auf stattliche 538 kWp erweitert. Der damit erzeugte Ökostrom könnte zukünftig den Mietern des Fachmarktzentrums in Form einer günstigen Eigenversorgung zu Gute kommen. Johannes Ehbauer, kaufmännischer Leiter bei Windpower, kündigt an:

Wir sind momentan dabei für die Mieter ein attraktives Angebot auszuarbeiten, damit sie sich selbst mit dem umweltfreundlichen Sonnenstrom versorgen können. So lassen sich deren Nebenkosten reduzieren.

Weiterführende Info zu Solarstromanlage Bogen-Kotauring
Pressemeldung zum Download als PDF

PM: Genehmigung für Windräder in Lauterhofen endlich rechtskräftig.

Die Genehmigung für die beiden im März 2017 in Betrieb genommenen Windenergieanlagen in Lauterhofen wurde endlich für rechtskräftig erklärt.

 Windpower Windpark Lauterhofen WEA 2

Windpower Windpark Lauterhofen, WEA 2

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnte den Antrag der Marktgemeinde auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil aus erster Instanz ab. Lauterhofen muss nun für die Prozesskosten aufkommen, profitiert aber gleichzeitig vom Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Die Marktgemeinde klagte gegen die Genehmigung des Landratsamtes. Diese Klage lehnten das Verwaltungsgericht Regensburg und der BayVGH ab. Der Gemeinderat beantragte die Zulassung einer Berufung, obwohl sich der eigene Anwalt dagegen aussprach und die Rechtsschutzversicherung die Übernahme weiterer Kosten ablehnte. Die Prozesskosten in Höhe von rund 5.000 € muss nun die Gemeinde übernehmen. Wir bedauern den unnötigen finanziellen Aufwand für die Bürger der Marktgemeinde. Für uns steht nun der konfliktfreie Betrieb der Anlagen im Vordergrund.

Die beiden neuen WEAs decken rechnerisch rund 50 % des Stromverbrauchs in der Marktgemeinde und leisten so einen wichtigen Beitrag gegen die Überhitzung der Erde. Die Erneuerbare Energie Anlagen lohnen sich für die Marktgemeinde aber nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell: Weiterlesen

Gesellschafter fordern CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Am vergangenen Samstag fand die bereits 21. jährliche Versammlung der Windpower GmbH & Co. Energie-Beteiligungs-KG statt. Die Gesellschaft betreibt vier Enercon-Windkraftwerke. Diskutiert wurde auf der Versammlung unter anderem die drohende Stilllegung ihrer ältesten Windenergieanlage, der WEA Nauendorf 2. Weiterlesen

Zwei neue Windenergieanlagen „Lauterhofen 1 und 2“ in Betrieb

Pünktlich zum Start in den Frühling nahm die Windpower GmbH Ende März zwei neue Windräder in der Marktgemeinde Lauterhofen in Betrieb. Der Bau der beiden Anlagen vom Typ Senvion 3.4M114 verlief reibungslos und war innerhalb von nur fünf Monaten abgeschlossen. Die beiden Windenergieanlagen mit 114 m Rotordurchmesser und 143 m Turmhöhe werden jährlich eine Windernte von ca. 13 Millionen kWh einfahren. Die Dokumentation des Baus finden Interessierte auf www.bayern-wind.de.

Willi Braun aus Engelsberg, Mitbegründer der Windpower GmbH, freut sich über das Erreichte: „Die Energieversorgung wird immer nachhaltiger. Dass wir nun mit den beiden neuen Windmühlen in meiner Heimatgemeinde Lauterhofen 50 % des Gesamtstromverbrauches abdecken, ist großartig.“

Die Windpower GmbH hat im Landkreis Neumarkt zusammen mit ihren Bürgerwindgesellschaften und Partnern bereits 32 Windkraftwerke realisiert. Hiervon wurden drei zwischenzeitlich abgebaut und durch moderne Kraftwerke ersetzt. Die in Betrieb befindlichen 29 Windkraftwerke produzieren jährlich rund 200 Millionen kWh kostengünstigen und umweltverträglichen Windstrom, genug um damit rechnerisch 30 % des Stromverbrauches im Landkreis Neumarkt inkl. Gewerbe und Industrie zu decken! [1]

Windenergie ist die sauberste und günstigste Form der Energieerzeugung. Die Vergütung der beiden neuen Windkraftwerke beträgt 8,29 Cent / kWh. Pro kWh erzeugtem Strom ist lediglich mit 20 g CO2 zu rechnen. Im Vergleich dazu liegt die Stromerzeugung aus Erdgas bei etwa 430 g CO2 und aus Braunkohle bei ca.
1.100 g CO2.[2]

„Die nachhaltige Energieversorgung für Bayern gelingt nur mit einem deutlichen Ausbau der Windenergie, so wie hier in Lauterhofen. Die seit Mitte November 2014 gültige 10-H-Regelung muss daher dringend überarbeitet werden!“, so Johann Lenz, Geschäftführer der Windpower GmbH.

Windpower betreibt die beiden neuen Windkraftwerke zusammen mit 20 Bürgern der Region und legt dabei großen Wert auf einen möglichst konfliktfreien Betrieb. Für Anwohner gibt es eine Hotline für Fragen und zur Meldung von Beobachtungen: 0941 38162680 oder via E-Mail unter kontakt@windpower-gmbh.de

[1] Vgl. Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg-Weiden: Klimaschutzkonzept für den Landkreis Neumarkt, 2011, S. 19 und S. 22

[2] Vgl. Harald Herminghaus: http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Stromerzeugung/CO2-Vergleich-Stromerzeugung.html, abgerufen am 03.04.2017

 

Pressemeldung als PDF: Windenergieanlagen Lauterhofen gehen in Betrieb

PM: Lichtemissionen um 50 % reduziert – Windpower schaltet untere Turmbeleuchtungsebene aus

lichter-schemaDie längste Nacht des Jahres steht kurz bevor und wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember halbiert Windpower bei seinen Bürgerwindkraftwerken die nächtlichen Lichtemissionen. Auf der Basis einer Änderungsgenehmigung konnte nun die komplette untere Turmbeleuchtungsebene abgeschaltet werden.

Die z.T. fragwürdigen Kennzeichnungsregeln finden sich in der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen“, kurz: AVV. Auch die Bürgerwindkraftwerke von Windpower gelten als Luftfahrthindernisse und sind entsprechend mit Hindernisbefeuerungen zu kennzeichnen. Bei den Anlagen mit Gesamthöhen über 150 m ist die Tageskennzeichnung über farbliche Markierungen an Turm und Rotorblättern sichergestellt. Die Nachtkennzeichnung für Anlagen dieser Größe erfolgt mittels zweier blinkender Signalfeuer auf der Gondel und bislang zweier Turmbeleuchtungsebenen mit insgesamt 8 Lampen.

Bereits seit längerer Zeit bemüht sich Windpower darum, die Lichtemissionen von Windkraftanlagen in der Nacht zu reduzieren. So wurden alle von ihr betriebenen und mit einer Nachtkennzeichnung ausgestatteten WEA mit einer automatischen Leuchtstärkereduzierung ausgestattet und die Leuchtstärke wird schon seit Jahren in klaren Nächten um 90 % gedrosselt. Nach einer Novellierung der AVV beantragte nun Windpower Änderungsgenehmigungen beim Landratsamt Neumarkt, um alle 4 Lampen der unteren Turmbeleuchtungsebene an den Windenergieanlagen abzuschalten. Diese Genehmigungen liegen mittlerweile vor. In der Folge hat Windpower nun die nächtlichen Lichtemissionen der Türme halbieren können. Dies betrifft alle 20 von ihr betreuten Windmühlen mit hohen Türmen in den Windparks Berching, Winnberg, Deining und Pilsach/Neumarkt und Pilsach/Unterried und den beiden aktuell in Bau befindlichen Anlagen in Lauterhofen nördlich der A6.

wea-winnberg-vor-der-abschaltungwea-winnberg-nach-der-abschaltungDas erklärte Ziel von Windpower ist es, die Bürgerwindkraftwerke so zu betreiben, dass Anwohner und Natur möglichst wenig belästigt werden. „Das seit Jahren von der CSU geführte Bundesverkehrsministerium hätte es in der Hand, gerade im Bereich der Nachtbefeuerung bestehender Anlagen eine weitere spürbare Entlastung für die Bevölkerung zu erreichen!“ appelliert Hans Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, an die Vernunft der Politiker. Um dem Nachdruck zu verleihen, bittet er deshalb die Bürger vor Ort, bei ihren Abgeordneten den kompletten Verzicht auf die Turmbefeuerung einzufordern. Schließlich will sein Unternehmen kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom für und nicht gegen die Menschen produzieren.

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Bericht in den Neumarkter Nachrichten
Bericht auf neumarkt online

Klimaschutzweg Regensburg zum 20-jährigen Jubiläum vorgestellt. Schirmherren sind Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber!

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-gesellschafterfotoZum 20. Geburtstag startet ein Umweltbildungsprojekt. Mit dem Klimaschutzweg Regensburg will eine der ältesten bayerischen Bürgerwindgesellschaften, die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG, Wissen über den Klimaschutz und Erneuerbare Energien vermitteln. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber.

Am Donnerstag 17.11.2016 erschien im feierlichen Dollingersaal im Alten Rathaus von Regensburg die große Mehrheit der 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter zur inzwischen 20. Gesellschafterversammlung. Sie betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Auch ein großer Teil der Windpower Belegschaft nahm an den Feierlichkeiten teil. Neben Herrn Bürgermeister Jürgen Huber waren Frau Maria Politzka (Leiterin Sachgebiet „Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz“ am Landratsamt Regensburg), Herr Raimund Schoberer (Vorsitzender Kreisgruppe Regensburg BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Herr Ewald Lirsch (1. Vorsitzender Samos e.V. Solarförderverein Regensburg), Herr Walter Nowotny (stellv. Vorsitzender Bürger Energie Region Regensburg eG) sowie Herr Wolfgang Wegmann (Sprecher Agenda21 Markt Lappersdorf) der Einladung gefolgt. Der Klimaschutzweg traf bei allen Anwesenden auf großen Zuspruch.

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Zu Anfang dankte Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, den Gesellschaftern der ersten Stunde: „Sie haben das Windkraftwerk möglich gemacht und damit konnten wir den Leitspruch „Atomkraft, nein danke“ in „Windkraft, ja bitte“ positiv umformulieren. Herr Bürgermeister Jürgen Huber schloss sich diesem Dank an: „Sie waren die Pioniere. Sie haben nicht gewartet, bis andere etwas unternehmen, sondern Sie haben die Realisierung einer Windkraftanlage in die Hand genommen und den Mut gehabt ins Risiko zu gehen.“ Herr Willi Braun, Mitbegründer der Windpower GmbH präsentierte eine Bildersammlung aus dem Baujahr der Windkraftanlage 1998.

Digitalisierte Zeitungsberichte aus der Anfangszeit des Windkraftwerkes Regensburg, die den Pioniercharakter des Windkraftwerkes Regensburg bestätigen:

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klimaschutzweg-regensburgDas Jubiläumsprojekt und sozusagen Geburtstagsgeschenk, der Klimaschutzweg Regensburg, wurde von Herrn Armin Schmid, Mitarbeiter der Windpower GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundweg startet am Landratsamt an der Energieagentur Regensburg und führt über den Sallerner Berg und den nördlich der B16 liegenden Mühlberg bis nach Ödenthal bei Zeitlarn. Über das Regental geht es dann wieder in die Stadt. An den 10 Stationen werden neben der Windmühle zwei weitere überregional bekannte Pionierprojekt der Energiewende vorgestellt. Am Kirchturm der Evang. Kirchengemeinde St. Lukas befindet sich eine PV-Fassadenanlage aus dem Jahr 1997 und in dem von zwei Solaranlagen und einer Solarthermieanlage geprägten Gebäude an der Ecke Im Reichen Winkel / Erzgebirgstraße nahm 1998 die ILIOTEC ihren Betrieb auf. All diese Anlagen laufen nach wie vor sicher und zuverlässig. Genau das soll der Klimaschutzweg vermitteln: Erneuerbare Energien funktionieren und lösen unsere Umweltprobleme!

Der Klimaschutzweg soll von einem Unterstützerkreis getragen werden. Hierzu führt Windpower eine Liste mit Organisationen, Gruppen und Institutionen, die dieses Umweltbildungsprojekt mitgestalten und unterstützen wollen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen! Als Teilnehmer am Unterstützerkreis sollte man mindestens einen Infodienst einbringen, sprich eine Weitergabe von Informationen an z.B. die Mitglieder eines Vereins.

Unterlagen zum Klimaschutzweg:

Impressionen vom Klimaschutzweg:

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Jubiläumsversammlung der „Regensburg KG“

Die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG ist eine der ältesten bayerischen Bürgerenergiegesellschaften. Bereits am 14.11.1996 wurde sie gegründet und feiert nun ihr 20-jähriges Bestehen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, am öffentlichen Teil der Jubiläumsversammlung teilzunehmen: Einladung als PDF

Donnerstag,17.11.2016, 19:00 Uzug-rotorstern-wea-regensburg-1998hr
Dollingersaal, Zieroldsplatz 1, 93047 Regensburg

Die 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg auf dem Sallerner Mühlberg im Regensburger Norden, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Die Windmühle ist ein überregional bekanntes Pionierprojekt der Energiewende. Sie läuft nach wie vor sicher und zuverlässig, was beweist: Erneuerbare Energien lösen unsere Umweltprobleme.

Die Regensburger Windkraftpioniere schützen durch ihr langjähriges Engagement das Klima. Seit Beginn Ihrer Geschäftstätigkeit hat die „Regensburg KG“ mit zwei Bürgerwindkraftwerken stattliche 21.600.000 kWh Strom eingespeist. Zur Produktion dieser Strommenge hätten rund 30.000 Tonnen Braunkohle, die Ladung von 1.300 Güterwaggons, verfeuert werden müssen.

Folgender Ablauf ist geplant:

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Ausflug der Grünen Jugend in den Windpark Deining/Velburg

GJ Ausflug 2016 - 1Am 04.08.2016 fand eine von der Windpower GmbH organisierte Wanderung in den
Windpark Deining, zusammen mit der Grünen Jugend Regensburg und dem Kreisverband   Bündnis90/Die Grünen Regensburg, statt. Gemeinsam fuhr die Wandergruppe mit dem Agilis  von Regensburg aus in Richtung Nürnberg los.

GJ Ausflug 2016 - 2Ziel war zunächst der Bahnhof Deining, der nach einer 45-minütigen Fahrt erreicht wurde. Von dort ging es dann rund 10 km in Richtung des Windparks Deining / Velburg. An der Windenergieanlage Deining 9 fand ab 11.30 Uhr eine Besichtigung statt. Dieser längere Halt ließ auch ausreichend Zeit, sich mit einem kleinen Picknick zu stärken.

Die WEA Deining 9 ist eine Anlage vom Typ Senvion 3.2M114 mit einem 143 m hohen Turm und einer Nennleistung von 3.200 kW. Der gesamte Windpark besteht aus 20 Anlagen mit insgesamt 46,45 MW Leistung und ist damit einer der größten Windparks in Bayern. Hier finden sich Windmühlen aller drei großen deutschen Windenergieanlagenhersteller Enercon, Nordex und Senvion.

GJ Ausflug 2016 - 3Der Mitbegründer der Firma Windpower GmbH, Herr Willi Braun, öffnete den Turm der Windenergieanlage und informierte im Inneren über die Technik des Windkraftwerkes, außerdem gab er einen Überblick über die Geschichte der Windenergienutzung in Bayern. Nach der ausgiebigen Besichtigung ging es noch 3 km hin zum Bahnhof Batzhausen. Von dort fuhr die Gruppe wieder zurück nach Regensburg.

Warnminute gegen das Ausbremsen der Windenergie

Protestaktion der Windpower GmbHIn Regensburg protestierten am 25. Mai die Beschäftigten vor dem Büro der Windpower GmbH gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist mit einer einzigartigen Erfolgsgeschichte verbunden. Der verlässliche Rahmen half, enorme Kostensenkungspotenziale zu erschließen. Wind an Land kann deshalb heute weltweit mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken konkurrieren. Zudem ist eine international wettbewerbsfähige Industrie mit 150.000 Beschäftigten entstanden, die weltweit technologische Maßstäbe setzt. Die Windbranche hat geholfen, wichtige industrielle Kerne zu sichern. Die Zulieferer sichern in ganz Deutschland Arbeitsplätze im Maschinenbau, der Elektroindustrie und der Bauwirtschaft.

Voraussetzung für eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Entwicklung ist ein stabil dynamischer Heimatmarkt. Die Bundesregierung will nun jedoch die Dynamik der Energiewende ausbremsen und den Zubau der Windenergie massiv beschränken. Dies ist ein völlig falsches Signal. Darauf machten Tausende Beschäftigte und Unternehmen der Windbranche am 25. Mai 2016 aufmerksam und riefen deutschlandweit zu einer Warnminute auf. Auch die Windpower GmbH aus Regensburg hat sich dieser Aktion angeschlossen.

Die Unternehmen unterstüzten die Position der Bundesländer, die sich über alle Parteigrenzen für einen stabilen Ausbau der Windenergie stark machen (Bundesrat 27.11.2015 und Wismarer Appell 25.01.2016). Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 31. Mai 2016 wird erneut versucht, eine vernünftige Einigung zu diesem Thema zwischen Bund und Ländern zu erzielen.

„Windenergie an Land ist der preiswerteste Leistungsträger der Energiewende und ein wichtiger Jobmotor in Deutschland. Die Chancen für Arbeit, Wertschöpfung vor Ort und Erfolg im Export dürfen nicht verspielt werden. Die Vorschläge und Forderungen aus der Bundesregierung drohen den Ausbau deutlich abzubremsen und gefährden damit den Heimatmarkt als Basis für die Erfolge im Export. Diese Entwicklung setzt über 150.000 Arbeitsplätze in der Branche leichtfertig aufs Spiel. Die Energiewende würde mit dem aktuellen EEG-Entwurf ausgerechnet zu dem Zeitpunkt infrage gestellt, wo sich die Weltgemeinschaft in Paris auf ambitionierte Klimaschutzziele verständigt hat und die zentralen Akteure der Energiewirtschaft auf die Erneuerbaren Energien umstellen“, so Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH.

„Anstelle ständig über Verschlechterungen am Erneuerbaren-Energien-Gesetz nachzudenken und die Anlagenbetreiber mit immer größeren bürokratischen Hürden zu gängeln, muss die große Koalition endlich den Missbrauch unserer Atmosphäre, als riesige kostenlose Müllhalde, beenden. Wir brauchen eine CO2-Abgabe für die größten Dreckschleudern in unserem Land! Dafür kämpfen wir zusammen mit unseren tausenden Gesellschaftern auch an diesem 25. Mai!“ erklärt Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH. Die Beschäftigten der Windpower GmbH warben um 5 vor 12 gemeinsam vor dem Büro für die Energiewende. Sie unterstützten so sichtbar die bundesweit von den Verbänden der Erneuerbaren Energien, Gewerkschaften und Umweltschutzorganisationen gestartete Kampagne „Energiewende retten!“

 

Aufruf zur Versammlung: „Wir wollen Windstrom aus Bayern! Die 10H-Regelung ist willkürlich und unverhältnismäßig.“

Aufruf als PDF, Stand 20160405

Dienstag, 12.04.2016 von 9:30 bis 14 Uhr schräg gegenüber dem Haupteingang des Justizpalastes, Prielmayerstraße 7, 80335 München (vor dem Hotel Königshof).

 

Liebe BefürworterInnen des Klimaschutzes: Kommt am Dienstag den 12.4.2016 um spätestens 9:30 Uhr zum Münchner Justizpalast am Stachus! Wir versammeln uns dort, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Verhandlung der 10H- Regelung vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof (Sitzungssaal 270/II, 10:30 bis ca. 12 Uhr) zu lenken.

 

Diese Regelung wurde vom bayerischen Landtag am 17.11.2014 im Rahmen der Änderung der Bayerischen Bauordnung beschlossen. Die Regelung besagt, dass neue Windenergieanlagen mindestens die 10-fache Anlagenhöhe von der nächsten Wohnbebauung entfernt sein müssen. Seitdem diese Regelung in Kraft ist, kam der Ausbau der Windenergie in Bayern fast unmittelbar zum Erliegen. Nur noch ganz selten wurden seither neue Genehmigungsanträge eingereicht. Die Abstände sind einfach zu hoch!

Unserer Meinung nach ist die 10H-Regelung willkürlich und unverhältnismäßig und hebt die Privilegierung der Windenergie de facto auf. Nutzen wir die mündliche Verhandlung als Gelegenheit, um uns erneut zu positionieren!

Um die Energiewende zu schaffen und das Klima effektiv zu schützen, benötigen wir dringend mehr Windkraftwerke in Bayern! Wir wollen Windstrom aus Bayern!

Kontakt: BWE Landesgeschäftsstelle Bayern, Ehrenpreisstraße 2, 86899 Landsberg am Lech, Tel: 08191 / 4282104,
Mail: k.duerr@wind-energie.de, Web: www.wind-energie.de

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