Kategorie-Archiv: News

Windenergie hilft dem Naturschutz und der Kirche im Landkreis Neumarkt

Wir möchten Sie über ein paar positive Effekte der Windenergienutzung im Landkreis Neumarkt informieren.

Sie finden hier einen Artikel über den Mehrwert für die Landschaftspflege, der durch die Windenergieanlagen im Landkreis Neumarkt geschaffen wurde.

Hier finden Sie einen Artikel, wofür die Ortschaft Winterzhofen ihr Budget aus der Windkraft nutzt.

Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ des Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat die viel beachtete Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ aktualisiert und neu aufgelegt. Sie steht als DOWNLOAD im .pdf Format zur Verfügung. Darin wird auf die Bedenken und Einwände gegen den Ausbau der Windenergie eingegangen und diesen systematisch begegnet.

Zudem werden Gründe aufgezählt, wieso wir die Windkraftnutzung dringend brauchen, wie:

  • Windenergie garantiert stabile und langfristig niedrige Strompreise.
  • Windenergie macht unabhängiger von Rohstoffimporten.
  • Windkraftanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.
  • Windenergie schafft direkte und indirekte Arbeitsplätze.
  • Windenergieanlagen lassen sich fast vollständig wiederverwerten.
  • Windkraft stärkt ländliche Gebiete
  • Durch die Nutzung von Windenergie wird wenig Fläche verbraucht
Abschließend gibt die Broschüre einen umfassenden Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten zur Windenergie. Dank der benutzerfreundlichen Gestaltung ist dieses PDF ein wichtiger Begleiter für die täglichen Gespräche und unbedingt lesenswert.

Windenergienutzung in der Oberpfalz, Stand 31.12.2014

Der Regionalverband Oberpfalz im Bundesverband WindEnergie e.V. hat wieder eine aktuelle Aufstellung zur Windenergienutzung im bayerischen Bezirk Oberpfalz zum Stand 31.12.2014 veröffentlicht: Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2014-12-31

Demnach sind bereits 97 Windkraftwerke am Netz und speisen umweltfreundlichen und kostengünstigen Strom ein. Die mit einer installierten Nennleistung von 211 MW ausgestatten Windkraftwerke produzieren rund 500 Millionen kWh Strom pro Jahr! Damit lässt sich der Bedarf von ca. 146.000 Haushalten decken.

Das Potential ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Bis 2025 würden insgesamt etwa 350 Windkraftwerke in der Oberpfalz Platz finden können.

Entlarvt? Studie: Strom wäre auch ohne Erneuerbare so teuer!

Eine Studie des Erlanger Energieexperten Prof. Jürgen Karl kommt zu dem Ergebnis, dass für Privatkunden ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien der Strompreis heute ähnlich hoch wäre. Für die Industriekunden, die an den Srombörsen selbst Strom einkaufen ist der Strom dank dem Ausbau Erneuerbarer Energien sogar deutlich günstiger. Die Einsparungen für die Wirtschaft aufgrund der – dank dem Ausbau der Erneuerbaren Energien niedrigen Strompreise, werden allein für 2013 mit 31,6 Milliarden Euro beziffert!

Der Studie liegt die Frage zugrunde, wie sich die Strompreise nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ohne einen Ausbau der Erneuerbaren Energien entwickelt hätten. Demnach wäre ohne den starken Ausbau der Erneuerbaren Energien eine teure Versorgungslücke entstanden. Der Ökostrom drückt den Preis an der Strombörse. Dank Sonnen- und Windenergie lag der an der Leipziger Strombörse ermittelte Preis für elektrische Energie 2013 mit 3,78 Cent pro Kilowattstunde deutlicher niedriger als noch im Jahr 2011. Ohne Strom aus Erneuerbaren Energien hätte der Strompreis dort bereits 2011 bei 8,39 Cent pro Kilowattstunde, 2013 sogar bei 9,07 Cent gelegen, errechnete Karl.

Quellen:
Diskussionspapier von Prof. Jürgen Karl und Dipl.Ing. Marius Dilling
Artikel auf www.strom-magazin.de vom 04.02.2015
Artikel in der Wirtschaftswoche vom 04.02.2015

 

Rekord: 10 Terawattstunden Windstrom im Januar 2015

„Die Windstromproduktion in Deutschland hat im Januar einen neuen Monatsrekord erreicht. Nach den von den Übertragungsnetzbetreibern bekannt gegebenen Einspeisedaten wurden im Januar 2015 insgesamt 9.776 GWh Windstrom erzeugt.

Onshore-Anlagen produzierten eine Strommenge von 9.533 GWh, auf die Offshore-Windkraft entfielen 244 GWh. Verglichen mit der Stromproduktion im Januar des Vorjahres in Höhe von 6,2 TWh bedeutet der jetzt erreichte Wert von 9,8 TWh ein Plus von 59 Prozent. Der bisherige Windstromrekord lag bei 8,9 TWh.“

Hier geht es zur Originalmeldung

Vortrag zur Strom-Eigenversorgung 09.01.2015, 20 Uhr im EBW Regensburg

Gerne weisen wir auf einen Vortrag von Herrn Max Untereichmeier am 09.01.2015 um 20 Uhr im EBW Regensburg, Am Ölberg 2, 93047 Regensburg hin. Der Vortrag findet im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des SAMOS Solarfördervereins Regensburg e.V. unter TOP 5 statt und lautet:

“Erfahrungen mit einer Strom-Eigenversorgungsanlage mit PV, Mikro-BHKW, Wärme- und Stromspeicher sowie Elektroauto”.

Über eine rege Teilnahme freut sich der SAMOS e.V. Regensburg. Gäste sind willkommen.

Windkraft in der Oberpfalz – ein Wirtschaftsfaktor auf Abruf

BWE-Oberpfalz sieht Vorreiterrolle der Region in Sachen Windenergie durch 10H-Regelung gefährdet und appelliert an die Verantwortung der Kommunen für eine erfolgreiche Energiewende

Der bisherige und auch neue Vorsitzende des Bundesverbands WindEnergie – Regionalverband Oberpfalz, Dr. Peter Niebauer, hat die Bedeutung der Windkraft als starker Wirtschaftsfaktor Ostbayerns hervorgehoben. „Ende 2014 werden an die 100 Windenergieanlagen mit einem Investitionsvolumen von 450 Millionen Euro und mit einem Anteil von 8,5 % zur Oberpfälzer Stromversorgung beitragen“, rechnete Niebauer auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands in Wernberg-Köblitz (Lkr. Schwandorf) vor. Damit liege der Regierungsbezirk beim Windstrom sogar knapp über dem Bundesdurchschnitt.

Allerdings sieht der Regionalvorsitzende die Vorreiterrolle der Oberpfalz mittelfristig in Gefahr. „Wenn die Kommunen nicht mutig gegensteuern, wird die bayerische 10H-Abstandsregelung spätestens ab 2016 für einen Stillstand im Ausbau der Windkraft sorgen“, warnte Niebauer. Schon jetzt sei die Zahl neuer Genehmigungsanträge eingebrochen. „Dann herrscht auch in der Oberpfalz Flaute in Sachen dezentraler Energiewende und regionaler Wertschöpfung.“

Wertschöpfung aus Windkraft überschreitet 1 Milliarde Euro – allein in der Oberpfalz
Es ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte in Zahlen und Fakten, mit der der Windbranchenverband zum Jahresabschluss 2014 für die Oberpfalz aufwarten kann. Fast 100 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 210 Megawatt und einer jährlich produzierten Strommenge von ca. 500 Millionen Kilowattstunden zählt der BWE in seiner Bilanz auf. Das entspricht dem Strombedarf von 145.000 Oberpfälzer Haushalten, der damit CO2-frei abgedeckt werden kann.

„Wir haben bisher mit unseren Investitionen in die Windenergie – mitgetragen von lokaler Bürgerbeteiligung und kommunalen Stadtwerken – eine regionale Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro allein in der Oberpfalz ermöglicht“, zeigte sich Niebauer erfreut. Und das Potenzial sei längst nicht ausgeschöpft. Nach Schätzungen des BWE-Oberpfalz auf der Basis des bayerischen Energiekonzepts „Energie innovativ“ könnten bis 2025 in der Region sogar etwa 4 Milliarden Euro an Wertschöpfung generiert und 2 Milliarden Euro an Investitionen getätigt werden.

Jetzt kommt’s auf die Kommunen an!
Vor diesem Hintergrund kritisierte er die Entscheidung der Staatsregierung und den Beschluss der CSU-Landtagsmehrheit über die Einführung der sogenannten 10H-Regelung scharf. „Damit hat sich die Staatsregierung bei einem wichtigen Pfeiler der zukünftigen Energieversorgung aus ihrer Verantwortung gestohlen“, so Niebauer. Diese Kehrtwende habe das Vertrauen der bayerischen Wirtschaft und der mittelständisch geprägten Branche in eine verlässliche Politik schwer erschüttert. Es sei zu befürchten, dass der aufkeimende Wirtschaftsfaktor Windkraft in Bayern und der Oberpfalz wieder abstirbt. Ob die entsprechende Änderung der Bayerischen Bauordnung auf Grundlage der Länderöffnungsklausel einer juristischen Prüfung standhält, müsse sich noch zeigen.

Nach Ansicht des BWE kommt es jetzt mehr denn je auf die Kommunen an, ob die erneuerbare Energiewende in Bayern eine Zukunft hat. „Wir appellieren an jene Gemeinden und Städte, die es mit einer dezentralen und regenerativen Energieversorgung ernst meinen, auch weiterhin auf die Windkraft zu bauen. „Windenergie in Bayern und in der Oberpfalz ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort – noch dazu mit einem hohen Maß an regionaler Wertschöpfung“, zeigte sich Niebauer überzeugt.

Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse

Rückfragen bitte an:
Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) – Regionalverband Oberpfalz
1. Vorsitzender Dr. Peter Niebauer
Heiliggeistgasse 18, 93047 Regensburg
Tel. +49 941 5041915, Handy: +49 163 6740150, Fax + 49 941 58612319
p.niebauer@bwe-regional.de, www.wind-energie.de