Kategorie-Archiv: News

Strommix 2015 erstmals mit 30 % Anteil Erneuerbare Energien

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AEE_Strommix_Deutschland_2014_Okt15_72dpiDer deutsche Strommix weist für 2015 erstmals einen Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung von 30 Prozentpunkten aus. Sie erzeugten nach 161 Mrd. kWh im Jahr 2014 nun 194 Mrd. kWh im Jahr 2015.

Maßgeblich für den Anstieg ist das im Vergleich zu 2014 höhere Windaufkommen sowie der Ausbau der Windenergie Onshore in 2014 und der Windenergie On- und Offshore in 2015. Die Windenergie lieferte in 2015 ganze 78 Mrd. kWh, dies entspricht 12 % der deutschen Stromproduktion. Die Energieerzeugung aus Biomasse ist im Vergleich zu 2014 konstant geblieben, diejenige aus Sonnenenergie hat um ca. 10 % auf 38,5 Mrd. kWh zugenommen.

Der Anteil der Kernenergie ist v. a. nach der Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld am 27.06.2015 deutlich zurückgegangen. Nun wäre zu erwarten, dass auch die Stromerzeugung aus den konventionellen Energieträgern in 2015, angesichts der steigenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne, gesunken wäre. Erstaunlicherweise ist dies jedoch nicht der Fall. Die Verstromung von Braun- und Steinkohle ist auf sehr hohem Niveau stabil geblieben.

Der Ausbau der EE hat denn auch in jüngster Zeit deutlich an Dynamik verloren. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) verfehlte der Zubau von Windenergie an Land 2015 mit voraussichtlich 3,6 Gigawatt deutlich die 4,75 Gigawatt aus dem Vorjahr. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet für das Jahr 2015 mit einer neu installierten Photovoltaikleistung von nur knapp 1,4 Gigawatt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Einbruch um rund 30 %. Die politische gewollten 2,4 Gigawatt Zubau wurden klar verfehlt. Bei der Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung stockt der Ausbau seit Jahren, hier wurden 2015 lediglich 277 MW zugebaut. Deutschland entkoppelt sich zunehmend vom weltweiten Trend zur Beschleunigung des Ausbaus EE.

Weltklimavertrag beschlossen

2015 weltklimavertrag grafikIn Paris auf der #COP21 (Conference of the Parties, Twenty-first session), der Weltklimakonferenz, beschlossen 195 Staaten einen Weltklimavertrag. Diesen finden Sie hier als PDF FIle. Die Webseite klimaretter.info gibt einen ersten Überblick über den Inhalt.

Bei allem berechtigtem Jubel und der nachvollziehbaren Freude: Jetzt gilt es, diesen Vertrag auch umzusetzen! Und da fällt auf, bei uns in Deutschland wird der Klimaschutz momentan von der Politik eher ausgebremst als gefördert. So wird laut BWE e.V. das EEG zum Erneuerbare-Energien-Begrenzungsgesetz und die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche haben zuletzt wieder abgenommen.

In Bayern spricht der BWE e.V. gar von einem „Kalkulierten Ende statt kalkuliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“ durch die 10H-Regelung.

Es bleibt also noch zu viel zu tun!

 

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

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Gutes Tourismusjahr im Lkr. Neumarkt

Wie die regionale Online-Zeitung www.neumarktonline.de berichtet, kann sich die Toursimusbranche im Landkreis Neumarkt über ein sehr gutes Tourismusjahr 2015 freuen. Demnach ist die Anzahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr in den ersten neun Monaten um etwa 7 % gestiegen. Die Tourist-Info der Stadt Neumarkt ist für interessierte Urlauber immer eine gute Anlaufstelle.

Börsenstrompreis fällt und EEG-Umlage steigt um je 0,3 Cent / kWh

Der Direktor der Agora Energiewende, einer gemeinsame Initiative der Stiftung Mercantor und der European Climate Foundation, Herr Dr. Patrick Graichen kommentiert die voraussichtlichen Veränderungen in der Strompreiszusammensetzung für das Jahr 2016:

„In dem Maße wie die Großhandelsstrompreise sinken, steigt die EEG-Umlage. In Summe müssen die Stromverbraucher daher nicht mehr zahlen als heute, wenn die Stromanbieter hier ehrlich rechnen. Allerdings bekommen die Stromkunden künftig für ihr Geld deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien: Stammt in diesem Jahr voraussichtlich etwa 30 Prozent des Stroms aus Windkraft, Solarenergie und Co., so dürften es 2016 schon 32 bis 33 Prozent werden.“

Hier geht es zum Originalartikel.

Infraschall von Windrädern völlig ungefährlich

Der Umweltreferent der Österreichischen Ärztekammer bekräftigt in einer am 7. Oktober 2015 veröffentlichten „Stellungnahme  […] zu Windkraft  und  Gesundheit  und  den  Auswirkungen  der  Erneuerbaren  Energien  im Allgemeinen“, dass der von Windrädern ausgehende Infraschall deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle liegt und ungefährlich für die menschliche Gesundheit ist.

Dem stellt Herr Dr. Heinz Fuchsig die krassen Umweltschäden etwa von Autolärm und der Stromerzeugung mittels konventioneller Energieträger gegenüber. Sein Fazit lautet: „Die  Energiewende  ist  ein  Gesundheitsprojekt.  Mit  jedem  Windrad  werden  vielen  Patienten  Beschwerden und  werden viele  – vor  allem  Kinder  –vor  dem  Krankwerden  bewahrt.“ Quelle

Studie: 93 % halten Ausbau der EE für wichtig!

5782.aee_akzeptanzumfrage2015_Zustimmung_Stromerzanlagen_web_72dpiLaut einer aktuellen Studie (09/2015) des TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gibt es in Deutschland weiterhin hervorragende Zustimmungswerte für die Energiewende. Satte
93 % halten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig oder außerordentlich wichtig. Damit bleibt die hohe Zustimmung in der Bevölkerung weiterhin erhalten. Bereits seit 2007 führt die TNS Emnid ähnliche Umfragen durch. Besonders erfreulich, die Akzeptanz ist über die Zeit konstant bei über 90 % geblieben. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der Erneuerbaren von 14 auf 28 % gestiegen. Für die Windenergie spannend: Wenn Menschen einmal Windenergieanlagen in ihrer Nachbarschaft haben, dann steigen auch die Zustimmungswerte für diese Anlagen. Dies deutet darauf hin, dass viele negative Vorurteile über die Windenergie kursieren.
Quelle: http://www.unendlich-viel-energie.de/die-deutsche-bevoelkerung-will-mehr-erneuerbare-energien

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Windpower feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Windpower Logo 20 Jahre 7.5.2015 pfAnlässlich des 20-jährigen Firmenjubliäums lud Geschäftsführer Johann Lenz die Belegschaft der Windpower GmbH mit Anhang zu einem kleinen Fest. Direkt an und unter der ersten Windpower-Windenergieanlage auf dem Vogelberg in Regensburg kamen dann auch fast 40 „Windpowerianer“ zusammen. Bei tollem Ausblick, spannenden Gesprächen und einem hervoragenden Grillbuffet verging die Zeit in Windeseile.

2015_Windpower_20_Jahre_FeierDie Regensburger Windenergieanlage entfaltete eine tolle Wirkung auf die Anwesenden. Trotz ihrer frühen Errichtung im Jahr 1998 handelt es sich nach wie vor um ein imposantes Bauwerk mit 65 m hohem Turm und einem 40 m großen Rotordurchmesser. Ihr Bestehen ist ein Beweis für die Langlebigkeit von Windenergieanlagen.

Auf ein langes Firmenleben blickt auch die Windpower zurück. Aus den frühen Anfängen des Jahres 1995 hat sich ein etabliertes Ingenieurbüro entwickelt. Inzwischen werden hier 28 Windkraftwerke und 3 Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 70 MW betreut. Dabei ist die Windpower ihrer Firmenphilosophie treu geblieben. An ihren Bürgerwindkraftwerken sind rund 3.000 Privatpersonen beteiligt. Mit ihrem Engagement für den Ausbau der Windkraft leisten diese Menschen einen entscheidenen Beitrag zum Umweltschutz und stärken die regionalen Strukturen.

So gab es auf dem Fest jede Menge Grund zu feiern. Es fand dann auch einen passenden Ausklang, die Nacht war eine Sternschnuppennacht. An dem exponierten Standort konnten sehr zahlreiche Sternschnuppen beobachtet werden. Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen.

Pressemitteilung: Neuwertige Rotorblätter für das Bürgerwindkraftwerk Pilsach 2

2015-07-06 Pilsach 2 - Rotorblatt wechselNur wenige hundert Meter von der Bundesautobahn (A3) entfernt und damit für tausende Autofahrer gut sichtbar fand Ende Juni im Bürgerwindpark Pilsach ein Rotorblatttausch statt. Dabei wechselte die Firma Enercon GmbH an der Windenergieanlage Pilsach 2 alle drei „Flügel“ aus, jeder von ihnen stolze 41 m lang. Grund für den Wechsel waren Beschädigungen an den Rotorblättern. Der Austausch erfolgte ohne Probleme und die alten Rotorblätter wurden fachgerecht abtransportiert.

Die Erneuerung der Rotorblätter war für ihre Betreiber im Rahmen des Vollwartungsvertrag kostenlos. Auch der Zeitpunkt für den Wechsel im windschwachen Sommer war günstig, so blieben die Ertragsausfälle durch den Stillstand gering. Die neuwertigen Rotorblätter enthalten neben Glasfasern jetzt auch Kohlefasern, wodurch diese je eine Tonne leichter sind als ihre Vorgänger.

Das Bürgerwindkraftwerk Pilsach 2 ging im Juni 2007 in Betrieb. In ihrem achtjährigen, sonst weitgehend störungsfreien Betriebszeitraum speiste die Windmühle schon 29 Millionen kWh umweltfreundlichen Windstrom in das Stromnetz ein. Von den Einnahmen aus dem Stromverkauf profitieren fast 1.000 Privatpersonen, darunter die mehr als 900 Genossenschaftler der Neumarkter Energiegenossenschaft Jurenergie eG.

Nach dem Wechsel ist die Windenergieanlage wieder auf dem neuesten Stand der Technik und ist nun für die Herbststürme der kommenden Jahre gerüstet. Energie für die Region!