Kategorie-Archiv: News

Windpower beseitigt Fluchtursachen mit Spende zum 20-jährigen Jubiläum

Kinderhilfe Senegal e.V. erhält 5.000 Euro

20 Jahre Windpower SpendeWindpower GmbH überreichte am Donnerstag, den 17.03.2016 einen Spendenscheck an die Kinderhilfe Senegal e.V. Der Verein kauft von der Spende in Höhe von 5.000,- Euro Ausstattungsgegenstände für eine Berufsschule für Erneuerbare Energien und für eine Werkstatt für Solarlampen und effiziente Holzkocher. Er schafft so für die Menschen vor Ort im Senegal eine Perspektive und bekämpft Fluchtursachen.

Das erfolgreiche Regensburger Planungsbüro für Erneuerbare Energien Projekte blickt an seinem 20-jährigen Jubiläum über den Tellerrand hinaus. Im Angesicht des Klimawandels rückt die Welt zusammen. Es genügt nicht den Klimaschutz nur vor Ort zu betreiben, man muss ihn in die Welt hinaus tragen. Weiterlesen

Vorankündigung: Kinofilm „Power to change – Die Energierebellion“

Power to change - Die EnergierebellionAm 17. März 2016 kommt der neue Film Power to change in unsere Kinos. Auf so eine Unterstützung der Energiewende durch einen professionellen Film mit klasse Hauptdarstellern haben viele von uns gewartet. Der Film spricht die Probleme an und zeigt Lösungen. Trotz aller Gefahren, von denen wir ja wissen, ist der Film nicht bedrückend sondern ermutigend! Er zeigt so viele tolle Personen, die für die Energiewende arbeiten und streiten. Der Film geht auch auf Zusammenhänge zwischen Energie, Krieg und Flüchtlingen ein.

In Regensburg wird der Film im Regina Filmtheater, Holzgartenstraße 22, 93059 Regensburg gezeigt. Er läuft schon am 16. März um 19:30 Uhr! Anschließend wird es eine Podiumsdiskussion geben.

Ankündigung des Regina Filmtheaters:
POWER TO CHANGE zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt – ganz nah an den Akteuren: berührend, bewegend, überraschend und informativ. Untermalt mit großer Filmmusik und in aufwändig gedrehten Bildern in Cinemascope vermittelt der Film den Zuschauern die Botschaft: Lasst und gemeinsam etwas ändern!

http://powertochange-film.de/

Weitere Videos:

Promo

Offizieller Trailer

Demo gegen Hinkley-Point-Pläne in Brüssel

Anti-Kohle-Kette 25. April 2015 bei Garzweiler

Werbeblatt zum Verteilen und Weitergeben:

Werbeblatt Filmankündigung Power to change (PDF)

Windenergienutzung in der Oberpfalz zum 31.12.2015

Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2015-12-31-001Zum Jahresende 2015 waren in der Oberpfalz 109 Windkraftwerke mit ca. 243 MW Nennleistung in Betrieb. Absoluter Spitzenreiter unter den Landkreisen ist nach wie vor der Landkreis Neumarkt mit über der Hälfte aller in der Oberpfalz betriebenen Windenergieanlagen.

Die bisher in der Oberpfalz aufgestellten Windkraftwerke bedeuten auch, dass im Bezirk eine halbe Milliarde Euro in die Neuausrichtung unserer Energieversorgung investiert wurde! Davon bleibt ein hoher Anteil in der Region.

Das Potential in der Oberpfalz ist nach wie vor bei Weitem nicht ausgeschöpft! Die 10H-Regelung wird auch dazu führen, dass der weitere Ausbau vorerst einbricht. Dabei ist es dringend notwendig, die Nutzung der Windkraft weiter zu intensivieren, um das Klima zu schützen und eine nachhaltige Energieversorgung zu gestalten. Mittelfristig lässt sich mit der Windenergie rund ein Drittel des Stromverbrauches in der Oberpfalz decken.

Quelle – BWE Oberpfalz

 

Prof. Dr. Claudia Kemfert: „Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer“

Aktuell wird wieder einmal eine hitzige Diskussion um die angeblich so teure Energiewende geführt. Die Ausschreibungen für die Erneuerbaren Energien, die mit der EEG-Novelle eingeführt werden sollen, werden mit den angeblich zu hohen Kosten begründet. Die Vertreter der alten Industrie, wie etwa das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesverband der Energie – und Wasserwirtschaft (BDEW) oder der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), arbeiten schon länger auf das Ausbremsen der Energiewende hin (Beispiel 1 und Beispiel 2).

Claudia Kemfert Juli 2015 Neuberg, Copyrigth Sebastian WiegandFrau Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW), hat sich nun in einem Kommentar zu der Kostendiskussion geäußert: „Eine kluge Energiewende ist nicht zu teuer.“

Sie schreibt: „Die Energiewende sei teuer – viel zu teuer: Sie koste die deutsche Volkswirtschaft 24 Milliarden Euro im Jahr, der Strompreis explodiere nur wegen der Energiewende, so die einhellige Meinung. Was die Gespensterdebatte um angebliche Kosten und Strompreise vornehmlich verschweigt: Bei den genannten 24 Milliarden Euro handelt es sich nicht um Kosten im klassischen Sinne, sondern um Investitionen, die in der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen.

Das Bundeswirtschaftsministerium schließt sich leider auch dieses Mal dieser hysterischen Debatte an und will die Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien so schnell wie möglich abschaffen und durch Ausschreibungen ersetzen. Derartige Ausschreibungen sollen den Preis für Erneuerbare Energien und somit auch die Kosten senken, so die Meinung im Ministerium. In anderen Ländern hat sich dies allerdings nicht bewahrheitet, im Gegenteil.

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Fernsehtip: Rückkehr der Sintflut

Phoenix strahlt jeweils am 25.01.2016 und 27.01.2016 eine zweitteilige Dokumentation mit dem Namen „Rückkehr der Sintflut“ aus. Gleichzeitig wurde nun das Jahr 2015 offiziell zum wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung erklärt!

Im ersten Teil wird vom Abschmelzen der Grönlandgletscher berichtet: „Innerhalb von nur 15 Jahren ist die Temperatur während der Wintermonate um bis zu fünf Grad gestiegen. Pro Jahr verliert Grönland das Eisvolumen der gesamten Alpen. Und nie zuvor waren die Klüfte im Eis so tief: Jene gewaltigen Risse, durch die unablässig wahre Sturzbäche von Schmelzwasser rauschen. Sie sorgen dafür, dass die Eismassen wie auf einem Schmiermittel in Richtung Meer abrutschen. Eine Tatsache, die bisher in keinem Klimamodell berechnet ist und deshalb ganz neue, vor allem erschreckende Erkenntnisse in sich birgt.“

Sendetermine erster Teil

Di. 26.01.16, 20.15 Uhr
Mi. 27.01.16, 00.45 Uhr
Mi. 27.01.16, 07.30 Uhr
Mi. 27.01.16, 18.30 Uhr

Im zweiten Teil berichtet der Film von Thomas Hies und Jens Monath vom Abschmelzen der Gletscher auf den Anden in Peru. Der Befund ist eindeutig, das Eis schmilzt aufgrund der Klimaerwärmung immer schneller ab: „Steigt die Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um drei Grad, dann ist es auf der Erde so warm wie zuletzt im Pliozän vor drei Millionen Jahren. Damals lag der Meeresspiegel um rund 25 Meter höher als heute.“

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Strommix 2015 erstmals mit 30 % Anteil Erneuerbare Energien

Strommix-2015-Grafik-©-AEE

AEE_Strommix_Deutschland_2014_Okt15_72dpiDer deutsche Strommix weist für 2015 erstmals einen Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung von 30 Prozentpunkten aus. Sie erzeugten nach 161 Mrd. kWh im Jahr 2014 nun 194 Mrd. kWh im Jahr 2015.

Maßgeblich für den Anstieg ist das im Vergleich zu 2014 höhere Windaufkommen sowie der Ausbau der Windenergie Onshore in 2014 und der Windenergie On- und Offshore in 2015. Die Windenergie lieferte in 2015 ganze 78 Mrd. kWh, dies entspricht 12 % der deutschen Stromproduktion. Die Energieerzeugung aus Biomasse ist im Vergleich zu 2014 konstant geblieben, diejenige aus Sonnenenergie hat um ca. 10 % auf 38,5 Mrd. kWh zugenommen.

Der Anteil der Kernenergie ist v. a. nach der Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld am 27.06.2015 deutlich zurückgegangen. Nun wäre zu erwarten, dass auch die Stromerzeugung aus den konventionellen Energieträgern in 2015, angesichts der steigenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne, gesunken wäre. Erstaunlicherweise ist dies jedoch nicht der Fall. Die Verstromung von Braun- und Steinkohle ist auf sehr hohem Niveau stabil geblieben.

Der Ausbau der EE hat denn auch in jüngster Zeit deutlich an Dynamik verloren. Nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) verfehlte der Zubau von Windenergie an Land 2015 mit voraussichtlich 3,6 Gigawatt deutlich die 4,75 Gigawatt aus dem Vorjahr. Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet für das Jahr 2015 mit einer neu installierten Photovoltaikleistung von nur knapp 1,4 Gigawatt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Einbruch um rund 30 %. Die politische gewollten 2,4 Gigawatt Zubau wurden klar verfehlt. Bei der Nutzung von Biomasse zur Stromerzeugung stockt der Ausbau seit Jahren, hier wurden 2015 lediglich 277 MW zugebaut. Deutschland entkoppelt sich zunehmend vom weltweiten Trend zur Beschleunigung des Ausbaus EE.

Weltklimavertrag beschlossen

2015 weltklimavertrag grafikIn Paris auf der #COP21 (Conference of the Parties, Twenty-first session), der Weltklimakonferenz, beschlossen 195 Staaten einen Weltklimavertrag. Diesen finden Sie hier als PDF FIle. Die Webseite klimaretter.info gibt einen ersten Überblick über den Inhalt.

Bei allem berechtigtem Jubel und der nachvollziehbaren Freude: Jetzt gilt es, diesen Vertrag auch umzusetzen! Und da fällt auf, bei uns in Deutschland wird der Klimaschutz momentan von der Politik eher ausgebremst als gefördert. So wird laut BWE e.V. das EEG zum Erneuerbare-Energien-Begrenzungsgesetz und die Anzahl der Arbeitsplätze in der Branche haben zuletzt wieder abgenommen.

In Bayern spricht der BWE e.V. gar von einem „Kalkulierten Ende statt kalkuliertem Ausbau der Windkraft in Bayern“ durch die 10H-Regelung.

Es bleibt also noch zu viel zu tun!

 

PM: Gute Windernte im November 2015

Windernte im Windpark Pilsach

Windernte im Windpark Pilsach

Die Windernte im November 2015 gibt Anlass zur Freude. Die 26 von der Windpower Unternehmensgruppe und ihren Partnern auf den Oberpfälzer Jurahöhen realisierten Windräder produzierten 22 Mio. kWh Strom.

Damit deckten sie rechnerisch wahlweise:

  • rund 40 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ab.[1]
  • rund 25 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Ingolstadt inkl. Audi AG ab.[2]
  • rund 10 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Nürnberg ab.[3]
  • rund 20 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes in der Stadt Regensburg ab.[4]
  • rund 100 % des durchschnittlichen monatlichen Gesamtstrombedarfes im Stadtgebiet Weiden ab.[5]

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Gutes Tourismusjahr im Lkr. Neumarkt

Wie die regionale Online-Zeitung www.neumarktonline.de berichtet, kann sich die Toursimusbranche im Landkreis Neumarkt über ein sehr gutes Tourismusjahr 2015 freuen. Demnach ist die Anzahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr in den ersten neun Monaten um etwa 7 % gestiegen. Die Tourist-Info der Stadt Neumarkt ist für interessierte Urlauber immer eine gute Anlaufstelle.

Börsenstrompreis fällt und EEG-Umlage steigt um je 0,3 Cent / kWh

Der Direktor der Agora Energiewende, einer gemeinsame Initiative der Stiftung Mercantor und der European Climate Foundation, Herr Dr. Patrick Graichen kommentiert die voraussichtlichen Veränderungen in der Strompreiszusammensetzung für das Jahr 2016:

„In dem Maße wie die Großhandelsstrompreise sinken, steigt die EEG-Umlage. In Summe müssen die Stromverbraucher daher nicht mehr zahlen als heute, wenn die Stromanbieter hier ehrlich rechnen. Allerdings bekommen die Stromkunden künftig für ihr Geld deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien: Stammt in diesem Jahr voraussichtlich etwa 30 Prozent des Stroms aus Windkraft, Solarenergie und Co., so dürften es 2016 schon 32 bis 33 Prozent werden.“

Hier geht es zum Originalartikel.