Irgendwo weht immer Wind.

„Es gibt kaum eine Wettersituation, in der auf dem ganzen Kontinent gar kein Wind weht und damit ganz Europa gar kein Potenzial für Windenergie hätte.“

Mit diesen Worten begleitet Christian Grams vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich die Veröffentlichung einer Studie in Kooperation mit dem Imperial College London im Fachmagazin Nature Climate Change (publiziert am 17.07.2017).

„Koopertion“ ist auch das Stichwort der Studie: Um die starken Schwankungen im Windstromangebot auszugleichen, ist es laut den Verfassern der Studie unumgänglich, auf europäischer Ebene zusammenzuarbeiten.

Die Gebiete im westlichen Mittelmeerraum, in Griechenland und dem Balkan sowie wie auch in den nördlichen Teilen Skandinaviens bieten Windpotenzial in den Zeiten, in denen der Großteil der Europäischen Anlagen mit Standorten rund um die Nordsee stillstehen – und umgekehrt. Dafür benötige es allerdings den Ausbau des europäischen Stromnetzes und eine enge pan-europäische Zusammenarbeit beim Windenergieausbau.

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