„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise!“

Der Bayerische Rundfunk berichtete in der vergangenen Woche von der Forderung einer CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Für die erste Generation von Windenergieanlagen endet die Förderung nach EEG Ende 2020. Im Anschluss konkurieren sie beim Stromverkauf am freien Markt mit Kohle- und Atomstrom. Allerdings kommt der entscheidende Kostenvorteil der Windenergie als saubere Stromerzeungung nicht zum tragen. Kohle- und Atomkraftwerke dürfen sehr hohe Kosten verallgemeinern, allen voran Gesundheitskosten und Klimafolgekosten. Den frühen Windprojekten droht aus diesem Grund das wirtschaftliche Aus.

Auf den Versammlungen diskutieren die Gesellschafter die drohende Stilllegung ihrer Windenergieanlagen, so auch bei der Windpower GmbH und Co. Regensburg KG. Die Eigentümer erheben einhellig die Forderung nach einer verursachtergerechten Bepreisung der Stromerzeugung. Der BR zeigt großes Interesse an dieser Thematik und sendete in der Abendschau am 09.06.2017 einen aussagekräftigen Beitrag:

Raimund Kamm, Landesvorsitzender beim Bundesverband WindEnergie e.V. unterstützt in einem Interview die Forderung der Gesellschafter*Innen des Regensburger Windkraftwerks:

„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise! Wenn das Kohlekraftwerk, das Atomkraftwerk, [für die Kosten] gerade stehen müsste und diese nicht von den allgemeinen Steuerzahlern beglichen würden, dann würde Kohle- und Atomstrom mehr kosten und Windstrom wäre völlig wettbewerbsfähig.“

Beitrag auf der Seite des Bayerischen Rundfunks ansehen: „Aus für Regensburger Windkraftwerk?“

„Hinter den Kulissen“: Bilder von den Dreharbeiten an der WEA Regensburg und im Büro der Windpower GmbH.