Einwendungen gegen neues tschechisches Energiekonzept geltend machen!

Unser Nachbarland Tschechien hat ein neues Energiekonzept entwickelt und plant einen drastischen Ausbau der Atomkraft statt erneuerbarer Energien als Ersatz für die Kohle.

Dies bedeutet nicht nur Neubauten von Atomkraftwerken an den bestehenden Standorten Dukovany und Temelín, sondern es sollen weitere Standorte geprüft und erschlossen werden. Außerdem sind Leistungserhöhungen und Laufzeitverlängerungen auf 60 Jahre geplant. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit schwerer Unfälle mit grenzüberschreitenden Auswirkungen.

Weil Neubauten von Atomkraftwerken nicht wirtschaftlich sind, drängt Tschechien darauf, dass die Atomkraft als kohlenstoffarme Technologie anerkannt wird und Subventionsmöglichkeiten in die neuen EU-Beihilfe-Richtlinien aufgenommen werden. Damit würde Atomkraft den erneuerbaren Energien gleichgestellt.

Bitte unterstützen Sie die Aktion „Kein Atomprogramm in Tschechien“ und senden Sie bis 18. März eine Einwendung gegen das Energiekonzept an das tschechische Umweltministerium. Das Umweltinstitut München e.V. gibt hierzu eine Hilfestellung.