Repowering der Windkraftwerke Oening und Winnberg 1

Bild 2 WEA Oening in Betrieb im ParkAnlässlich des Rückbaus der beiden bayerischen Windkraftwerke Oening und Winnberg 1 ist in den Neumarkter Nachrichten ein guter Artikel erschienen. Dieser hat dazu geführt, dass weitere Presseorgane an uns heran getreten sind. Es findet nun diesen Mittwoch, 23.07.2014 ein Pressetermin an der Windkraftanlage Winnberg 1 statt.

Der Rückbau der Windenergieanlage Winnberg 1 kann auch über eine Webcam live mitverfolgt werden.

Bild 1 WEA Oening mit Baustelle WEA Berching 1Das Repowering hat zum Ziel, dass die besonders guten Standorte u.a. in Bayern nach dem aktuellen Stand der Technik genutzt werden. Im Folgenden der Wortlaut einer aktuellen Pressemitteilung. Diese gibt es auch hier als PDF-Download.

Die aktuellen Repoweringprojekte der Windpower-Gruppe im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz zeigen: Der Rückbau von Windenergieanlagen gelingt problemlos. Das Windkraftwerk Oening wurde im Juni in nur wenigen Tagen rückgebaut. Der neue Eigentümer hat sie abtransportiert, baut die Windmühle nun in Polen wieder auf und betreibt sie im Nachbarland weiter. Beim Windkraftwerk Winnberg 1 startet der Rückbau in Kürze.

WEA Winnberg 1 in BetriebWEA Deining 9 in BetriebZwei moderne Windenergieanlagen vom Typ REpower 3.2M114 ersetzen die beiden Altanlagen aus den Jahren 2000 und 2001 vom Typ Enercon E-58. Den Betrieb der neuen Windkraftwerke übernehmen zwei Bürgerwindgesellschaften der Windpower-Gruppe mit zusammen fast 800 beteiligten Bürgern aus der Region. Dank dem Repowering erhöht sich die installierte Windenergie-Leistung im Landkreis um weitere 4,4 MW, ohne daß die Anzahl der Windkraftanlagen steigt.

Die Türme der Altanlagen sind 70 m hoch, die der heutigen Kraftwerke hingegen 143 m. Der Rotordurchmesser hat sich von 58,6 m auf 114 m ebenfalls so gut wie verdoppelt. Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH verdeutlicht den aktuellen Bezug: „Die technische Weiterentwicklung ist enorm, der jährliche Ertrag verfünffacht sich. Die von der bayerischen Staatsregierung geplante 10H – Abstandsregelung konterkariert den Stand der Technik.“

Die Einfachheit des Rückbaus der Windenergieanlagen ist ein entscheidender technologischer Vorteil der Windkraftwerke gegenüber dem fossilen Kohletagebau und der Kernkraftwerke. Bei Windenergieanlagen genügen nur wenige Werktage für den Rückbau. Die Flächen stehen im Anschluss wieder uneingeschränkt für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung. Im Gegensatz dazu ist der zeitliche, personelle und ökonomische Aufwand für den Rückbau der Atomkraftwerke vollkommen unkalkulierbar. Ebenso verursachen Kohlekraftwerke kaum abschätzbare Ewigkeitskosten.