Kategorie-Archiv: News

Bayern schrumpft – Ausbauzahlen Windkraft 2016

Pressemitteilung Bundesverband WindEnergie – Landesverband Bayern (BWE-Bayern)

Landsberg am Lech, 8. Februar 2017

BWE-Bayern veröffentlicht Ausbauzahlen der Windkraft für 2016 – Bayern schrumpft!

Zweites Jahr in Folge Rückgang beim Zubau – Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme

Schon im zweiten Jahr in Folge sind die Investitionen in neue Windkraftwerke in Bayern gesunken. Darauf hat heute der BWE-Bayern bei der Vorstellung der Ausbauzahlen für 2016 hingewiesen. „Von 410 MW, die noch im Jahr 2014 realisiert worden sind, über 372 MW im Jahr 2015 ist der Zubau auf ganze 340 MW im Jahr 2016 zusammengeschmolzen“, fasste BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm die rückläufige Entwicklung zusammen. „Besonders ernüchternd“, so Kamm, sei die Tatsache, dass die Zubauten im Jahr 2016 überwiegend aufgrund von Genehmigungen stattfanden, die noch aus der Zeit vor der 10H-Abstandsregelung stammen.

Bayern ist das einzige Bundesland, das im Rahmen einer Länderöffnungsklausel den Bau von Windrädern entprivilegiert hat. „Kein Wunder, dass der Ausbau der Windenergie jetzt schrumpft“, kritisierte Kamm. Dies belegen insbesondere auch die Zahlen der neuen Genehmigungen. Während Ende 2016 in Niedersachsen Genehmigungen für den Bau von 1.638 MW vorlagen, gab es im Flächenland Bayern nur noch Genehmigungen für 362 MW, in Nordrhein-Westfalen jedoch für 800 MW.

Bayern macht sich mehr und mehr von Stromeinfuhren abhängig

Schon heute erzeugen verschiedene Bundesländer rein rechnerisch 100 Prozent des in ihrem Land verbrauchten Stroms allein aus sauberen Erneuerbaren Energien. Bayern komme nicht über 40 Prozent hinaus und werde zunehmend von Stromeinfuhren aus schmutzigen Kohle- und Atomkraftwerken abhängig, mahnte der BWE-Landesvorsitzende. Gleichzeitig lagere in keinem anderen Bundesland Deutschlands so viel Atommüll und werde weiter so viel Atommüll erzeugt wie in Bayern.

Süddeutschland mit großem Defizit an Windkraft

Die technischen Fortschritte bei den Windkraftanlagen der letzten Jahre hätten mit höheren Türmen, längeren Flügeln und vielen Detailverbesserungen eigentlich die Voraussetzung geschaffen, auch in Süddeutschland Windstrom für nur 8 Cent je Kilowattstunde zu liefern. Ende 2016 seien aber nur knapp 15 Prozent der Windkraftleistung in den südlichen Bundesländern (Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern) installiert gewesen, bilanziert der BWE. „Hier besteht im Interesse einer zuverlässigen Versorgung ein großer Nachholbedarf“, forderte Kamm. Denn gerade der Mix an Ökostrom aus Bioenergie, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft sei für eine sichere Energieversorgung essentiell. „Und im Winter ist die Windenergie besonders wichtig“, so der BWE-Landesvorsitzende.

Bayerische Unternehmen sind leistungsfähiger Teil der Windbranche

In Bayern arbeiten laut Auskunft des BWE derzeit rund 12.500 Menschen für die Windkraft. Große industrielle Zulieferer sowie viele kleine und mittlere Unternehmen, die Windanlagen planen, bauen und betreiben, bilden „eine leistungsfähige Branche“, resümierte der BWE-Landesvorsitzende. Die Windbranche könne Bayern helfen, seine Energieversorgung sauber, preiswert und zuverlässig zu machen. „Allerdings muss die zukünftige Regierungspolitik dies wollen – und möglichst rasch die Ausbaubremsen wieder lösen!“

Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse, Mobil +49 179-5975863, Email c.markl-meider@bwe-regional.de

Windkraft in Bayern: Zubau, Bestand, Jahresproduktion

Zubau

Zahl

Zubau

MW

Stand

Zahl

Stand

MW

Jahresstrom-

prod. in TWh

201025524115190,6
2011751654866840,8
2012761885548691,1
2013982526521.1201,3
20141544107971.5241,8
20151433729371.8932,8
201612434010611223313,62

 

1 hiervon müssen noch die abgebauten WKA abgezogen werden. Allerdings werden in Bayern bisher nur wenige ältere WKA „repowert“.

2 geschätzt

 

Rückfragen an

Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) – Landesverband Bayern
Landesvorsitzender Raimund Kamm
Tel. +49 821-541936, Email r.kamm@bwe-regional.de
Landesgeschäftsstelle, Kristina Dürr
Ehrenpreisstraße 2, 86899 Landsberg am Lech
Tel. +49 8191-42821-04, Fax +49 8191-42821-20
Email k.duerr@wind-energie.de, www.wind-energie.de

 

Jahrestagung 2017 der Bayerischen und Österreichischen Solarinitiativen

Bürgerenergiewende – Jetzt erst Recht!

Abschlussfoto ABSI Tagung

Abschlussfoto ABSI Tagung

Mit diesem treffenden und nach vorne gewandten Leitthema stemmte sich der Kongress gegen die schlechten politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Umbau der Energieversorgung. Am 4. und 5.2.2017 kamen 150 Vertreterinnen und Vertreter von bayerischen und österreichischen Initativen und Unternehmen aus dem Erneuerbare Energien Bereich auf Einladung u.a. des Solarvereins SAMOS in Regensburg zusammen. Sie kritisierten u.a. den Ausbaustopp der Windenergie in Bayern mittels der 10 H Regelung!

Auf dem Kongress wurde ein äußerst spannendes Programm geboten:

ABSI 2017 Programm FreitagABSI 2017 Programm Samstag

 

Vortrag Hans-Josef Fell

Vortrag Hans-Josef Fell

Zum Kongress schreibt eine der Gallionsfiguren der Energiewende, Herr Hans-Josef Fell:

“Viele der Pioniere der ersten Stunde waren anwesend. Sie alle fühlen sich zurückversetzt in die Zeiten der Regierung Kohl, wo sie gegen massive politische Widerstände und politisches Desinteresse viele kommunalen Beschlüsse für kostendeckende Vergütung für Solarstrom in Bayerischen Kommunen durchsetzen. Damit legten sie den Grundstock für die erstaunlichen Solarinvestitionen in Bayern. Heute sehen sie sich erneut massiven politischen Widerstände von den CSU (mit-)geführten Regierungen in München und Berlin gegen die Energiewende ausgesetzt.

Eröffnung des Kongresses durch Bgm Jürgen Huber

Eröffnung durch Bgm Jürgen Huber

Dennoch herrschte die Stimmung vor: Jetzt erst recht. Dabei ist in Bayern die Energiewende politisch noch stärker unter Druck als im übrigen Bundesgebiet, da anders als im Rest des Bundesgebietes wegen der 10H Gesetzgebung der Ausbau der Windenergie so gut wie beendet wurde. So sind in Bayern seit April 2016 bis Ende November 2016 keine neuen Anträge auf den Bau von Windkraftanlagen mehr eingegangen. Genehmigt wurden gerade einmal nur noch 14 Anträge. Zum Vergleich: 2013 gab es fast 400 Anträge und 2014 wurden über 250 Anträge genehmigt.

Wie in Bayern angesichts des darniederliegenden Ausbaus der Erneuerbaren Energien in allen Bereichen, von Wind über Solar, bis Wasserkraft, Geothermie und Bioenergien, der noch über 40 %ige Atomstromanteil bis 2022 ersetzt werden soll, ist das Geheimnis der CSU geführten Staatsregierung. Bisher gab es jedenfalls keine konkreten Angaben aus München dazu. Die im bayerischen Energiekonzept aus der Zeit nach Fukushima dargelegten Ausbauziele der Erneuerbaren Energien werden bei weitem nicht erreicht.

Die Stromrebellin Tina Ternus informiert über die neue ISNM-Kampagne

Tina Ternus informiert über die neue ISNM-Kampagne

Die versammelten Vertreter der Solarinitiativen waren sich aber einig, dass sie gerade deswegen ihren Einsatz verstärken werden und so neuen Schwung in die Energiewende geben können. Neue erfolgversprechende unternehmerische Konzepte wurden vorgestellt und Wege gesucht, wie in der Bevölkerung die hohe Akzeptanz für die Erneuerbaren Energien aufrechterhalten werden kann und neue Initiativen gestartet werden können. Mit großem Befremden wurde wahrgenommen, dass die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) offensichtlich gerade eine erneute Diffamierungskampagne gegen die Erneuerbaren Energien gestartet hat, wie Tina Ternus in ihrem Vortrag belegte. Offensichtlich zielt die neue INSM Kampagne genau auf die Bundestagwahl, um Politiker erneut gegen den Ausbau der Erneuerbaren Energien einzuschwören, was ihr in den letzten Jahren mit den verheerenden EEG-Novellen bereits gelungen ist.

Unterstützung bekamen die bayerischen Solarinitiativen von Bundespolitikern, so bekannten sich klar zum Ausbau der Erneuerbaren Energien die Energiepolitische Sprecherin der Linken im Bundestag Eva Bulling-Schröter und Manuela Rottmann, die auf einem sicheren Listenplatz für Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagwahl 2017 steht.” Quelle

Stellvertretend für alle Aktive, herzlichsten Dank an Ewald Lirsch, Vors. des SAMOs e.V.

Stellvertretend für alle Aktive, herzlichsten Dank an Ewald Lirsch, Vors. des SAMOs e.V.

Ein wirklich gelungener Kongress. Im Wissen um die bisherigen Erfolge trotz größter Widerstände wird auch die Zukunft zu gestalten sein. Denn die Erneuerbaren Energien sind die Überlebensstrategie der Menschheit!

Das Samos-Vorstandsmitglied Herr Wolfgang Wegmann wurde von dem PV Magazin interviewt.

Auf dem Kongress wurden Unterschriften gesammelt für den Regensburger Appell (PDF).

Es sind jede Menge toller Fotos vom Kongress auf Flickr online: Fotostrecke

 

 

Logo Samos

Logo Samos

Verleihung Samos Solarpreis an Walter Nowotny

Verleihung Samos Solarpreis an Walter Nowotny

Vortrag, vorne rechts Windpower-Sponsoring

Vortrag, vorne rechts Windpower-Sponsoring

Neukunden für den Bavariastrom

Neukunden für den Bavariastrom

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

Vortrag Prof. Michael Sterner

Vortrag Prof. Michael Sterner

Voller Saal

Voller Saal

Regensburger Appell mit Unterschriften

Regensburger Appell mit Unterschriften

Urkunde Samos Solarpreis

Urkunde Samos Solarpreis

 

Windpower unterstützt Kongress der Solarinitiativen in Regensburg

Windpower Team und Kommanditisten auf der Demo Energiewende retten Berlin am 02.06.2016

Windpower Team und Kommanditisten auf der Demo Energiewende retten Berlin am 02.06.2016

Der jährliche Kongress Bayerischer und Österreichischer Solarinitiativen, findet 2017 in Regensburg statt. Der ausrichtende örtliche Verein Samos, die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI) und die Windpower GmbH als Sponsoringpartner laden herzlich zur Teilnahme ein. Der Kongress dient dem Austausch der etwa 200 bayerischen und österreichischen Solarinitiativen und deren Aktiven sowie und der Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten. Jedes Jahr richtet einer der assoziierten Verbände die ABSI Tagung aus:

ABSI Jahrestagung am Freitag, den 03., und Samstag, den 04. Februar im Antoniushaus, unter dem Motto “Bürger Energiewende – jetzt erst RECHT!”

Die Solarinitiativen verfolgen schon seit langem einen ganzheitlichen Ansatz. Neben der Photovoltaik beleuchten sie alle Aspekte des Umbaus der Energieversorgung – einschließlich der Sektoren Wärme und Mobilität. So behandelt sie neben den Themen der umweltverträglichen Energieerzeugung auch diejenigen des effizienten Umgangs mit Energie. Dabei stehen technische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen gleichberechtigt nebeneinander im Fokus der Gespräche und Überlegungen.

Der Kongress bietet :

  • Exkursionen
  • Vorträge und Diskussionen
  • Podiumsdiskussion
  • Ausstellung und Firmenpräsentationen
  • Raum für Gespräche und Austausch

Unterlagen:

2016 ist drittes Temperatur-Rekordjahr in Folge!

NASA_JoshuaStevens_EarthObservatoryNach 2014 und 2015 bricht 2016 erneut alle Temperaturrekorde. Als Grund nennen die US-Klimabehörde NOAA und die NASA sowohl den menschengemachten Klimawandel als auch das Wetterphänomen El Niño. Erschreckend ist: 16 der 17 wärmsten Jahre verzeichneten die Wissenschaftler seit dem Jahr 2001! Mit der Jahrtausendwende hat also scheinbar ein neues Kapitel in der globalen Erwärmung begonnen.

Die NASA hat ein Video veröffentlicht, dass die Temperaturerhöhung gut visualisiert:

Hier geht es zum Artikel auf www.sonnenseite.com

Filmtipp: Chasing Ice

Chasing Ice 1Bereit seit 2013 veröffentlicht ein wahrer Augenöffner: Chasing Ice dokumentiert unter enormen Aufwand die rasante Eisschmelze in Folge der Erderwärmung, gleichzeitig in 16 Gletscher-Regionen der Erde. Die Botschaft könnte klarer nicht sein, wir wissen genau was da draußen um uns herum passiert! Die über Jahre hinweg aufgenommenen Bilder zeigen in Zeitraffer nicht mehr zu leugnende Fakten.

Im Jahr 2014 wurde Chasing Ice mit dem News and Documentary Emmy® award for Outstanding Nature Programming geehrt!

Interview mit dem Fotografen James Balog im Economist: http://www.economist.com/blogs/prospero/2012/12/qa-james-balog

Webseite des Films: https://chasingice.com/

70 Jahre Spiegel und sein Anteil am Einbruch des Ausbaus Erneuerbarer Energien

Zitiert von Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und Botschafter für 100 % Erneuerbare Energien: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/1048-70-jahre-spiegel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

70 Jahre Spiegel

Der Spiegel feiert seine 70-jährige Geschichte. Er rühmt sich selbst einen Investigationsjournalismus erfolgreich betrieben zu haben und die Wahrheiten ins rechte Licht zu rücken, ganz im Ziele des Besten für die Gesellschaft. Mag sein, dass dies in den Anfangsjahren z.B. mit der berühmten Spiegelaffäre gegen Franz Josef Strauß auch gelungen war. Die Einführung der Atomenergie durch Strauß hat der Spiegel damals nicht verhindert. Den Schutz der Atomkraft (und fossilen Energieträger) vor einem politisch gewollten Atomausstieg und der wachsenden Wirtschaftskonkurrenz der Erneuerbaren Energien hat der Spiegel aber in den letzten zehn Jahren massiv betrieben.

Ganz im Interesse seiner großen Anzeigenkunden aus der fossil/atomaren Energie- und Automobilwirtschaft hat er in vielen Titelgeschichten geradezu polemisch und mit Falschaussagen gegen die Erneuerbaren Energien Stellung bezogen. Recht hat der Chefredakteur Klaus Brinkbäumer heute in der Main Post mit dem Zitat: „Lügner müssen Lügner genannt werden“. Nur gut wäre es, wenn sich der Spiegel selbst besser an Wahrheiten und nicht an Interessen halten würde. Mit seinem Kreuzzug gegen die Erneuerbaren Energien hat er über Jahre hinweg gegen die Erneuerbaren Energien als die wichtigste Lösung im Kampf gegen den Klimawandel polemisiert. Er hat damit einen großen Anteil am politisch organisierten Einbruch der Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland und der EU. (https://proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink.asp?PS=tM.F04!sM.NI41!Article.955905)

Es begann mit der Titelgeschichte:
Windmühlenwahn.
Vom Traum umweltfreundlicher Energie zur hochsubventionierten Landschaftsverschandelung.
Spiegel 2004/14
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2004-14.html)

Weiterlesen

Strompreis fällt 2016 auf ein 12-Jahres-Tief

Wie das Wirtschaftsforum Regerative Energien IWR berichtet, ist im Jahr 2016 der Strompreis an der Börse auf den niedrigsten Stand seit 2004 gefallen. Er lag im Mittel für kurzfristige Lieferungen, dem sogenannten Day-Ahaed-Handel unter der Marke von 3 Eurocent / kWh! Hiervon profitieren vor allem die Großeinkäufer und Industriekunden. Weiterlesen bei www.iwr.de

PM: Lichtemissionen um 50 % reduziert – Windpower schaltet untere Turmbeleuchtungsebene aus

lichter-schemaDie längste Nacht des Jahres steht kurz bevor und wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember halbiert Windpower bei seinen Bürgerwindkraftwerken die nächtlichen Lichtemissionen. Auf der Basis einer Änderungsgenehmigung konnte nun die komplette untere Turmbeleuchtungsebene abgeschaltet werden.

Die z.T. fragwürdigen Kennzeichnungsregeln finden sich in der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen“, kurz: AVV. Auch die Bürgerwindkraftwerke von Windpower gelten als Luftfahrthindernisse und sind entsprechend mit Hindernisbefeuerungen zu kennzeichnen. Bei den Anlagen mit Gesamthöhen über 150 m ist die Tageskennzeichnung über farbliche Markierungen an Turm und Rotorblättern sichergestellt. Die Nachtkennzeichnung für Anlagen dieser Größe erfolgt mittels zweier blinkender Signalfeuer auf der Gondel und bislang zweier Turmbeleuchtungsebenen mit insgesamt 8 Lampen.

Bereits seit längerer Zeit bemüht sich Windpower darum, die Lichtemissionen von Windkraftanlagen in der Nacht zu reduzieren. So wurden alle von ihr betriebenen und mit einer Nachtkennzeichnung ausgestatteten WEA mit einer automatischen Leuchtstärkereduzierung ausgestattet und die Leuchtstärke wird schon seit Jahren in klaren Nächten um 90 % gedrosselt. Nach einer Novellierung der AVV beantragte nun Windpower Änderungsgenehmigungen beim Landratsamt Neumarkt, um alle 4 Lampen der unteren Turmbeleuchtungsebene an den Windenergieanlagen abzuschalten. Diese Genehmigungen liegen mittlerweile vor. In der Folge hat Windpower nun die nächtlichen Lichtemissionen der Türme halbieren können. Dies betrifft alle 20 von ihr betreuten Windmühlen mit hohen Türmen in den Windparks Berching, Winnberg, Deining und Pilsach/Neumarkt und Pilsach/Unterried und den beiden aktuell in Bau befindlichen Anlagen in Lauterhofen nördlich der A6.

wea-winnberg-vor-der-abschaltungwea-winnberg-nach-der-abschaltungDas erklärte Ziel von Windpower ist es, die Bürgerwindkraftwerke so zu betreiben, dass Anwohner und Natur möglichst wenig belästigt werden. „Das seit Jahren von der CSU geführte Bundesverkehrsministerium hätte es in der Hand, gerade im Bereich der Nachtbefeuerung bestehender Anlagen eine weitere spürbare Entlastung für die Bevölkerung zu erreichen!“ appelliert Hans Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, an die Vernunft der Politiker. Um dem Nachdruck zu verleihen, bittet er deshalb die Bürger vor Ort, bei ihren Abgeordneten den kompletten Verzicht auf die Turmbefeuerung einzufordern. Schließlich will sein Unternehmen kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom für und nicht gegen die Menschen produzieren.

Pressemitteilung als PDF
Bericht in den Neumarkter Nachrichten
Bericht auf neumarkt online

Klimaschutzweg Regensburg zum 20-jährigen Jubiläum vorgestellt. Schirmherren sind Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber!

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-gesellschafterfotoZum 20. Geburtstag startet ein Umweltbildungsprojekt. Mit dem Klimaschutzweg Regensburg will eine der ältesten bayerischen Bürgerwindgesellschaften, die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG, Wissen über den Klimaschutz und Erneuerbare Energien vermitteln. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber.

Am Donnerstag 17.11.2016 erschien im feierlichen Dollingersaal im Alten Rathaus von Regensburg die große Mehrheit der 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter zur inzwischen 20. Gesellschafterversammlung. Sie betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Auch ein großer Teil der Windpower Belegschaft nahm an den Feierlichkeiten teil. Neben Herrn Bürgermeister Jürgen Huber waren Frau Maria Politzka (Leiterin Sachgebiet „Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz“ am Landratsamt Regensburg), Herr Raimund Schoberer (Vorsitzender Kreisgruppe Regensburg BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Herr Ewald Lirsch (1. Vorsitzender Samos e.V. Solarförderverein Regensburg), Herr Walter Nowotny (stellv. Vorsitzender Bürger Energie Region Regensburg eG) sowie Herr Wolfgang Wegmann (Sprecher Agenda21 Markt Lappersdorf) der Einladung gefolgt. Der Klimaschutzweg traf bei allen Anwesenden auf großen Zuspruch.

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-peter-niebauer-hans-lenz-bgm-juergen-huber-willi-braun 20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-kleiner-sektempfang 20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-rede-johann-lenz 20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-rede-bgm-juergen-huber

Zu Anfang dankte Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, den Gesellschaftern der ersten Stunde: „Sie haben das Windkraftwerk möglich gemacht und damit konnten wir den Leitspruch „Atomkraft, nein danke“ in „Windkraft, ja bitte“ positiv umformulieren. Herr Bürgermeister Jürgen Huber schloss sich diesem Dank an: „Sie waren die Pioniere. Sie haben nicht gewartet, bis andere etwas unternehmen, sondern Sie haben die Realisierung einer Windkraftanlage in die Hand genommen und den Mut gehabt ins Risiko zu gehen.“ Herr Willi Braun, Mitbegründer der Windpower GmbH präsentierte eine Bildersammlung aus dem Baujahr der Windkraftanlage 1998.

Digitalisierte Zeitungsberichte aus der Anfangszeit des Windkraftwerkes Regensburg, die den Pioniercharakter des Windkraftwerkes Regensburg bestätigen:

mz-2-001 mz-001 wochenblatt-001 bay-staatszeitung-001 rundschau-001

klimaschutzweg-regensburgDas Jubiläumsprojekt und sozusagen Geburtstagsgeschenk, der Klimaschutzweg Regensburg, wurde von Herrn Armin Schmid, Mitarbeiter der Windpower GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundweg startet am Landratsamt an der Energieagentur Regensburg und führt über den Sallerner Berg und den nördlich der B16 liegenden Mühlberg bis nach Ödenthal bei Zeitlarn. Über das Regental geht es dann wieder in die Stadt. An den 10 Stationen werden neben der Windmühle zwei weitere überregional bekannte Pionierprojekt der Energiewende vorgestellt. Am Kirchturm der Evang. Kirchengemeinde St. Lukas befindet sich eine PV-Fassadenanlage aus dem Jahr 1997 und in dem von zwei Solaranlagen und einer Solarthermieanlage geprägten Gebäude an der Ecke Im Reichen Winkel / Erzgebirgstraße nahm 1998 die ILIOTEC ihren Betrieb auf. All diese Anlagen laufen nach wie vor sicher und zuverlässig. Genau das soll der Klimaschutzweg vermitteln: Erneuerbare Energien funktionieren und lösen unsere Umweltprobleme!

Der Klimaschutzweg soll von einem Unterstützerkreis getragen werden. Hierzu führt Windpower eine Liste mit Organisationen, Gruppen und Institutionen, die dieses Umweltbildungsprojekt mitgestalten und unterstützen wollen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen! Als Teilnehmer am Unterstützerkreis sollte man mindestens einen Infodienst einbringen, sprich eine Weitergabe von Informationen an z.B. die Mitglieder eines Vereins.

Unterlagen zum Klimaschutzweg:

Impressionen vom Klimaschutzweg:

1-0-startpunkt-wanderung 1-6-neubau-landratsamt 1-5-e-tankstelle 2-0-pv-anlage-st-lukas 2-5-tempepark 12-ecke-erzgebirgstrasse-hunstrueckstrasse-pv-anlage-privat 4-am-gern-aussichtspunkt-auf-den-dom-standort-tafel-energieverbrauch-regensburg 6-2-wea-regensburg7-1-deponie-hasselbach 8-schmidmeier-naturenergie-waermeloesungen 8-1-blick-auf-dom-und-wasserwerk 9-wasserwerk-sallern 10-am-regen-entlang 10-2-hochwasserschutz-sallern

Jubiläumsversammlung der “Regensburg KG”

Die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG ist eine der ältesten bayerischen Bürgerenergiegesellschaften. Bereits am 14.11.1996 wurde sie gegründet und feiert nun ihr 20-jähriges Bestehen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, am öffentlichen Teil der Jubiläumsversammlung teilzunehmen: Einladung als PDF

Donnerstag,17.11.2016, 19:00 Uzug-rotorstern-wea-regensburg-1998hr
Dollingersaal, Zieroldsplatz 1, 93047 Regensburg

Die 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg auf dem Sallerner Mühlberg im Regensburger Norden, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Die Windmühle ist ein überregional bekanntes Pionierprojekt der Energiewende. Sie läuft nach wie vor sicher und zuverlässig, was beweist: Erneuerbare Energien lösen unsere Umweltprobleme.

Die Regensburger Windkraftpioniere schützen durch ihr langjähriges Engagement das Klima. Seit Beginn Ihrer Geschäftstätigkeit hat die „Regensburg KG“ mit zwei Bürgerwindkraftwerken stattliche 21.600.000 kWh Strom eingespeist. Zur Produktion dieser Strommenge hätten rund 30.000 Tonnen Braunkohle, die Ladung von 1.300 Güterwaggons, verfeuert werden müssen.

Folgender Ablauf ist geplant:

19:00 Uhr:  Fototermin mit den Gesellschaftern und Sektempfang

19:30 Uhr:  Herr Johann Lenz, Geschäftsführer Windpower GmbH
„Die Idee hinter der Windpower und der Regensburg KG“

19:45 Uhr: Herr Jürgen Huber, Bürgermeister der Stadt Regensburg
„Umweltpreis für die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG“

20:00 Uhr: Herr Willi Braun, Mitbegründer Windpower GmbH
„Bilder vom Bau und der Einweihung des Windkraftwerkes Regensburg“

20:15 Uhr: Herr Armin Schmid, Öffentlichkeitsarbeit Windpower GmbH
„Umweltbildungsprojekt Klimaschutzwanderung Regensburg“

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um eine kurze Anmeldung unter kontakt@windpower-gmbh.de.