Entlarvt? Studie: Strom wäre auch ohne Erneuerbare so teuer!

Eine Studie des Erlanger Energieexperten Prof. Jürgen Karl kommt zu dem Ergebnis, dass für Privatkunden ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien der Strompreis heute ähnlich hoch wäre. Für die Industriekunden, die an den Srombörsen selbst Strom einkaufen ist der Strom dank dem Ausbau Erneuerbarer Energien sogar deutlich günstiger. Die Einsparungen für die Wirtschaft aufgrund der – dank dem Ausbau der Erneuerbaren Energien niedrigen Strompreise, werden allein für 2013 mit 31,6 Milliarden Euro beziffert!

Der Studie liegt die Frage zugrunde, wie sich die Strompreise nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ohne einen Ausbau der Erneuerbaren Energien entwickelt hätten. Demnach wäre ohne den starken Ausbau der Erneuerbaren Energien eine teure Versorgungslücke entstanden. Der Ökostrom drückt den Preis an der Strombörse. Dank Sonnen- und Windenergie lag der an der Leipziger Strombörse ermittelte Preis für elektrische Energie 2013 mit 3,78 Cent pro Kilowattstunde deutlicher niedriger als noch im Jahr 2011. Ohne Strom aus Erneuerbaren Energien hätte der Strompreis dort bereits 2011 bei 8,39 Cent pro Kilowattstunde, 2013 sogar bei 9,07 Cent gelegen, errechnete Karl.

Quellen:
Diskussionspapier von Prof. Jürgen Karl und Dipl.Ing. Marius Dilling
Artikel auf www.strom-magazin.de vom 04.02.2015
Artikel in der Wirtschaftswoche vom 04.02.2015

 

Rekord: 10 Terawattstunden Windstrom im Januar 2015

„Die Windstromproduktion in Deutschland hat im Januar einen neuen Monatsrekord erreicht. Nach den von den Übertragungsnetzbetreibern bekannt gegebenen Einspeisedaten wurden im Januar 2015 insgesamt 9.776 GWh Windstrom erzeugt.

Onshore-Anlagen produzierten eine Strommenge von 9.533 GWh, auf die Offshore-Windkraft entfielen 244 GWh. Verglichen mit der Stromproduktion im Januar des Vorjahres in Höhe von 6,2 TWh bedeutet der jetzt erreichte Wert von 9,8 TWh ein Plus von 59 Prozent. Der bisherige Windstromrekord lag bei 8,9 TWh.“

Hier geht es zur Originalmeldung

Vortrag zur Strom-Eigenversorgung 09.01.2015, 20 Uhr im EBW Regensburg

Gerne weisen wir auf einen Vortrag von Herrn Max Untereichmeier am 09.01.2015 um 20 Uhr im EBW Regensburg, Am Ölberg 2, 93047 Regensburg hin. Der Vortrag findet im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des SAMOS Solarfördervereins Regensburg e.V. unter TOP 5 statt und lautet:

“Erfahrungen mit einer Strom-Eigenversorgungsanlage mit PV, Mikro-BHKW, Wärme- und Stromspeicher sowie Elektroauto”.

Über eine rege Teilnahme freut sich der SAMOS e.V. Regensburg. Gäste sind willkommen.

Windkraft in der Oberpfalz – ein Wirtschaftsfaktor auf Abruf

BWE-Oberpfalz sieht Vorreiterrolle der Region in Sachen Windenergie durch 10H-Regelung gefährdet und appelliert an die Verantwortung der Kommunen für eine erfolgreiche Energiewende

Der bisherige und auch neue Vorsitzende des Bundesverbands WindEnergie – Regionalverband Oberpfalz, Dr. Peter Niebauer, hat die Bedeutung der Windkraft als starker Wirtschaftsfaktor Ostbayerns hervorgehoben. „Ende 2014 werden an die 100 Windenergieanlagen mit einem Investitionsvolumen von 450 Millionen Euro und mit einem Anteil von 8,5 % zur Oberpfälzer Stromversorgung beitragen“, rechnete Niebauer auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des BWE-Regionalverbands in Wernberg-Köblitz (Lkr. Schwandorf) vor. Damit liege der Regierungsbezirk beim Windstrom sogar knapp über dem Bundesdurchschnitt.

Allerdings sieht der Regionalvorsitzende die Vorreiterrolle der Oberpfalz mittelfristig in Gefahr. „Wenn die Kommunen nicht mutig gegensteuern, wird die bayerische 10H-Abstandsregelung spätestens ab 2016 für einen Stillstand im Ausbau der Windkraft sorgen“, warnte Niebauer. Schon jetzt sei die Zahl neuer Genehmigungsanträge eingebrochen. „Dann herrscht auch in der Oberpfalz Flaute in Sachen dezentraler Energiewende und regionaler Wertschöpfung.“

Wertschöpfung aus Windkraft überschreitet 1 Milliarde Euro – allein in der Oberpfalz
Es ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte in Zahlen und Fakten, mit der der Windbranchenverband zum Jahresabschluss 2014 für die Oberpfalz aufwarten kann. Fast 100 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 210 Megawatt und einer jährlich produzierten Strommenge von ca. 500 Millionen Kilowattstunden zählt der BWE in seiner Bilanz auf. Das entspricht dem Strombedarf von 145.000 Oberpfälzer Haushalten, der damit CO2-frei abgedeckt werden kann.

„Wir haben bisher mit unseren Investitionen in die Windenergie – mitgetragen von lokaler Bürgerbeteiligung und kommunalen Stadtwerken – eine regionale Wertschöpfung von rund 1 Milliarde Euro allein in der Oberpfalz ermöglicht“, zeigte sich Niebauer erfreut. Und das Potenzial sei längst nicht ausgeschöpft. Nach Schätzungen des BWE-Oberpfalz auf der Basis des bayerischen Energiekonzepts „Energie innovativ“ könnten bis 2025 in der Region sogar etwa 4 Milliarden Euro an Wertschöpfung generiert und 2 Milliarden Euro an Investitionen getätigt werden.

Jetzt kommt’s auf die Kommunen an!
Vor diesem Hintergrund kritisierte er die Entscheidung der Staatsregierung und den Beschluss der CSU-Landtagsmehrheit über die Einführung der sogenannten 10H-Regelung scharf. „Damit hat sich die Staatsregierung bei einem wichtigen Pfeiler der zukünftigen Energieversorgung aus ihrer Verantwortung gestohlen“, so Niebauer. Diese Kehrtwende habe das Vertrauen der bayerischen Wirtschaft und der mittelständisch geprägten Branche in eine verlässliche Politik schwer erschüttert. Es sei zu befürchten, dass der aufkeimende Wirtschaftsfaktor Windkraft in Bayern und der Oberpfalz wieder abstirbt. Ob die entsprechende Änderung der Bayerischen Bauordnung auf Grundlage der Länderöffnungsklausel einer juristischen Prüfung standhält, müsse sich noch zeigen.

Nach Ansicht des BWE kommt es jetzt mehr denn je auf die Kommunen an, ob die erneuerbare Energiewende in Bayern eine Zukunft hat. „Wir appellieren an jene Gemeinden und Städte, die es mit einer dezentralen und regenerativen Energieversorgung ernst meinen, auch weiterhin auf die Windkraft zu bauen. „Windenergie in Bayern und in der Oberpfalz ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort – noch dazu mit einem hohen Maß an regionaler Wertschöpfung“, zeigte sich Niebauer überzeugt.

Christoph Markl-Meider, BWE-Bayern Presse

Rückfragen bitte an:
Bundesverband Windenergie e.V. (BWE) – Regionalverband Oberpfalz
1. Vorsitzender Dr. Peter Niebauer
Heiliggeistgasse 18, 93047 Regensburg
Tel. +49 941 5041915, Handy: +49 163 6740150, Fax + 49 941 58612319
p.niebauer@bwe-regional.de, www.wind-energie.de

Vortrag Neue Stromtrassen oder Stromspeicher am 27.11.2014

Sind die neuen Hochspannungstrassen von Nord- und Ostdeutschland nach Bayern wirklich notwendig oder gibt es bessere Alternativen? Kann der in Bayern erforderliche Strom auch umweltfreundlich vor Ort erzeugt werden? Wie kann Solar- und Windstrom gespeichert werden? Können Erzeugungslücken, wenn kein Wind geht und die Sonne nicht scheint, aus diesen Speichern und durch dezentrale Blockheizkraftwerke ausgeglichen werden? Antworten auf diese Fragen gibt:

• Wolf von Fabeck (Geschäftsführer des Solarfördervereins Deutschland)
• Donnerstag, den 27.11.2014 um 19:30 Uhr
• Luthersaal des Evangelischen Bildungswerks (Am Ölberg in Regensburg)
• Es laden ein, der Regensburger Solarförderverein SAMOS-eV und
die BüfA (Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien).
• Eintritt: 5 € / ermäßigt 3 €

Wurfblatt

PM: Höhenretter trainieren den Ernstfall im Windpark Pilsach

Höhenrettung WEA Pilsach 5Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, fand am Freitag, den 31.10.2014, im Windpark Pilsach eine Höhenrettungsübung statt. Dazu trafen sich die Höhenrettungsgruppen aus Nürnberg, Regensburg, Straubing, Ingolstadt, örtliche Feuerwehren sowie Behördenvertreter, Mitarbeiter der zuständigen Serviceunternehmen und der Betreiberfirma, die Windpower GmbH aus Regensburg, zu einer gemeinsamen Übung. Die Windpower Firmengruppe stellte zu diesem Zweck zwei verschiedene Windenergieanlagen als Trainingsobjekte zur Verfügung: Neben der Windenergieanlage Neumarkt 1 (Typ Enercon E-82, Nabenhöhe 108 Meter), stand die Windenergieanlage Pilsach 5 (Typ Senvion 3.2M114) zu Übungszwecken bereit, die mit einer Nabenhöhe von 143 m zu den höchsten Windenenergieanlagen im Landkreis Neumarkt zählt.

Alle an der Höhenrettungsübung Beteiligten (etwa 45 Personen, davon 30 Höhenretter) versammelten sich zunächst in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Neumarkt, um die verschiedenen Einsatzszenarien in der Theorie durchzuspielen. Der praktische Teil der Übung begann ab 10:00 Uhr, wobei zeitgleich an beiden Windenergieanlagen der Ernstfall simuliert wurde.

Insgesamt wurden fünf Rettungssituationen von den Höhenrettungsteams nachgestellt. Neben einer Turm- und einer Gondelrettung an beiden Anlagen, wurde an der Windenergieanlage Pilsach 5 auch eine Nabenrettung aus 143 Metern Höhe geübt.

Als Betreiberin von mittlerweile 22 Windenergieanlagen im Landkreis Neumarkt, sieht es die Windpower GmbH als vordringliche Pflicht an, den zuständigen Servicemitarbeitern für den Notfall einen optimalen Ablauf der Rettungskette zu vermitteln. Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, begründet dies folgendermaßen: „Die Sicherheit an den Windenergieanlagen ist unser oberstes Gebot und wir wollen mit dieser Übung für jegliche Ernstfälle optimal vorbereitet sein. Wir freuen uns sehr über die kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Feuerwehren und den beteiligten Höhenrettungsgruppen. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und den reibungslosen Ablauf. Für den Ernstfall sind wir nun bestmöglich vorbereitet, jedoch hoffen wir, dass es nie dazu kommen wird.“

PM: Höhenrettungsübung im Windpark Pilsach

Veröffentlichung der Pressemitteilung in der Mittelbayerischen Zeitung

 

Windräder für Vögel wenig gefährlich.

Die Mittelbayerische Zeitung hat eine dpa-Meldung zu einer Auswertung des Kreisgruppe Hof des Bundes Naturschutz veröffentlicht. Demnach sind Windräder für Vögel kaum eine Gefahr. Die Hauptgefährdungsquellen sind hingegen Stromtrassen und der Straßenverkehr. Ein Windrad bei Wunsiedel würde täglich nach toten und verletzten Vögeln abgesucht. In den zwei Jahren seit Beginn der Zählung sei bisher kein einziger Vogel gefunden worden. Zum Artikel

Pressemitteilung der Windpower GmbH vom 21.08.2014

Windpark Berching: Quietschgeräusche – Betreiberfirma Windpower bemüht sich um Abhilfe

Im Windpark Berching gibt es leider seit geraumer Zeit Probleme mit Quietschgeräuschen an den Bürgerwindkraftwerken. Die mit der Betriebsführung der Windenergieanlagen beauftragte Regensburger Firma Windpower GmbH bemüht sich beim Anlagenhersteller und Service-Vertragspartner Senvion SE (vormals REpower Systems AG) um eine technische Nachbesserung der Windmühlen.

Die Reibung von Bremsbacken der Haltebremsen an der Bremsscheibe des Azimut (Windnachführung) verursacht das Quietschgeräusch. Diese Bremsvorrichtung befindet sich am Übergang des obersten Turmsegmentes zum Maschinenhaus. Ein ähnliches Phänomen ist das gelegentlich auftretende Quietschen der Bremsen an Fahrrädern. Bereits nach den ersten Informationen über die Geräuschbelästigung hat die Windpower GmbH beim Service-Vertragspartner Senvion SE interveniert.

Eine erste Nachbesserung im Sommer 2013 brachte leider nur kurzzeitigen Erfolg. In der Folge von weiteren Tests an einer Windenergieanlage ausserhalb des Windparks und mehreren größeren Service-Besprechung mit Vertretern der Firma Senvion SE zu Beginn des Jahres 2014 forciert Senvion SE nun den Einbau neuer Bremsbeläge und eine Veränderung des Bremsdruckes. Entsprechende Ersatzteile sollten inzwischen beim zuständigen Servicemeister von Senvion SE eingetroffen sein. In einem nächsten Schritt folgt die Umrüstung der Windenergieanlagen im Windpark Berching.

Die Betreiberfirma Windpower GmbH bemüht sich um einen optimalen Betrieb der Bürgerwindkraftwerke und bittet die Bevölkerung der betroffenen Orte noch um etwas Verständnis. Trotz pausenloser technischer Kontrolle der Anlagen sind für die Windpower GmbH Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung immer sehr hilfreich, um möglicherweise nicht überwachten Störungen schneller auf die Spur zu kommen.

Pressemitteilung im PDF-Dateiformat

Veröffentlichung der Pressemitteilung in den Nürnberger Nachrichten

Veröffentlichung der Pressemitteilung in der Mittelbayerischen Zeitung