Windpower feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Windpower Logo 20 Jahre 7.5.2015 pfAnlässlich des 20-jährigen Firmenjubliäums lud Geschäftsführer Johann Lenz die Belegschaft der Windpower GmbH mit Anhang zu einem kleinen Fest. Direkt an und unter der ersten Windpower-Windenergieanlage auf dem Vogelberg in Regensburg kamen dann auch fast 40 „Windpowerianer“ zusammen. Bei tollem Ausblick, spannenden Gesprächen und einem hervoragenden Grillbuffet verging die Zeit in Windeseile.

2015_Windpower_20_Jahre_FeierDie Regensburger Windenergieanlage entfaltete eine tolle Wirkung auf die Anwesenden. Trotz ihrer frühen Errichtung im Jahr 1998 handelt es sich nach wie vor um ein imposantes Bauwerk mit 65 m hohem Turm und einem 40 m großen Rotordurchmesser. Ihr Bestehen ist ein Beweis für die Langlebigkeit von Windenergieanlagen.

Auf ein langes Firmenleben blickt auch die Windpower zurück. Aus den frühen Anfängen des Jahres 1995 hat sich ein etabliertes Ingenieurbüro entwickelt. Inzwischen werden hier 28 Windkraftwerke und 3 Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 70 MW betreut. Dabei ist die Windpower ihrer Firmenphilosophie treu geblieben. An ihren Bürgerwindkraftwerken sind rund 3.000 Privatpersonen beteiligt. Mit ihrem Engagement für den Ausbau der Windkraft leisten diese Menschen einen entscheidenen Beitrag zum Umweltschutz und stärken die regionalen Strukturen.

So gab es auf dem Fest jede Menge Grund zu feiern. Es fand dann auch einen passenden Ausklang, die Nacht war eine Sternschnuppennacht. An dem exponierten Standort konnten sehr zahlreiche Sternschnuppen beobachtet werden. Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen.

Pressemitteilung: Neuwertige Rotorblätter für das Bürgerwindkraftwerk Pilsach 2

2015-07-06 Pilsach 2 - Rotorblatt wechselNur wenige hundert Meter von der Bundesautobahn (A3) entfernt und damit für tausende Autofahrer gut sichtbar fand Ende Juni im Bürgerwindpark Pilsach ein Rotorblatttausch statt. Dabei wechselte die Firma Enercon GmbH an der Windenergieanlage Pilsach 2 alle drei „Flügel“ aus, jeder von ihnen stolze 41 m lang. Grund für den Wechsel waren Beschädigungen an den Rotorblättern. Der Austausch erfolgte ohne Probleme und die alten Rotorblätter wurden fachgerecht abtransportiert.

Die Erneuerung der Rotorblätter war für ihre Betreiber im Rahmen des Vollwartungsvertrag kostenlos. Auch der Zeitpunkt für den Wechsel im windschwachen Sommer war günstig, so blieben die Ertragsausfälle durch den Stillstand gering. Die neuwertigen Rotorblätter enthalten neben Glasfasern jetzt auch Kohlefasern, wodurch diese je eine Tonne leichter sind als ihre Vorgänger.

Das Bürgerwindkraftwerk Pilsach 2 ging im Juni 2007 in Betrieb. In ihrem achtjährigen, sonst weitgehend störungsfreien Betriebszeitraum speiste die Windmühle schon 29 Millionen kWh umweltfreundlichen Windstrom in das Stromnetz ein. Von den Einnahmen aus dem Stromverkauf profitieren fast 1.000 Privatpersonen, darunter die mehr als 900 Genossenschaftler der Neumarkter Energiegenossenschaft Jurenergie eG.

Nach dem Wechsel ist die Windenergieanlage wieder auf dem neuesten Stand der Technik und ist nun für die Herbststürme der kommenden Jahre gerüstet. Energie für die Region!

Windenergie hilft dem Naturschutz und der Kirche im Landkreis Neumarkt

Wir möchten Sie über ein paar positive Effekte der Windenergienutzung im Landkreis Neumarkt informieren.

Sie finden hier einen Artikel über den Mehrwert für die Landschaftspflege, der durch die Windenergieanlagen im Landkreis Neumarkt geschaffen wurde.

Hier finden Sie einen Artikel, wofür die Ortschaft Winterzhofen ihr Budget aus der Windkraft nutzt.

Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ des Bundesverband WindEnergie e.V.

Der Bundesverband WindEnergie e.V. hat die viel beachtete Broschüre „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ aktualisiert und neu aufgelegt. Sie steht als DOWNLOAD im .pdf Format zur Verfügung. Darin wird auf die Bedenken und Einwände gegen den Ausbau der Windenergie eingegangen und diesen systematisch begegnet.

Zudem werden Gründe aufgezählt, wieso wir die Windkraftnutzung dringend brauchen, wie:

  • Windenergie garantiert stabile und langfristig niedrige Strompreise.
  • Windenergie macht unabhängiger von Rohstoffimporten.
  • Windkraftanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.
  • Windenergie schafft direkte und indirekte Arbeitsplätze.
  • Windenergieanlagen lassen sich fast vollständig wiederverwerten.
  • Windkraft stärkt ländliche Gebiete
  • Durch die Nutzung von Windenergie wird wenig Fläche verbraucht
Abschließend gibt die Broschüre einen umfassenden Überblick über aktuelle Zahlen und Fakten zur Windenergie. Dank der benutzerfreundlichen Gestaltung ist dieses PDF ein wichtiger Begleiter für die täglichen Gespräche und unbedingt lesenswert.

Windenergienutzung in der Oberpfalz, Stand 31.12.2014

Der Regionalverband Oberpfalz im Bundesverband WindEnergie e.V. hat wieder eine aktuelle Aufstellung zur Windenergienutzung im bayerischen Bezirk Oberpfalz zum Stand 31.12.2014 veröffentlicht: Übersicht-Windenergienutzung-in-der-Opf_2014-12-31

Demnach sind bereits 97 Windkraftwerke am Netz und speisen umweltfreundlichen und kostengünstigen Strom ein. Die mit einer installierten Nennleistung von 211 MW ausgestatten Windkraftwerke produzieren rund 500 Millionen kWh Strom pro Jahr! Damit lässt sich der Bedarf von ca. 146.000 Haushalten decken.

Das Potential ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft. Bis 2025 würden insgesamt etwa 350 Windkraftwerke in der Oberpfalz Platz finden können.

Entlarvt? Studie: Strom wäre auch ohne Erneuerbare so teuer!

Eine Studie des Erlanger Energieexperten Prof. Jürgen Karl kommt zu dem Ergebnis, dass für Privatkunden ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien der Strompreis heute ähnlich hoch wäre. Für die Industriekunden, die an den Srombörsen selbst Strom einkaufen ist der Strom dank dem Ausbau Erneuerbarer Energien sogar deutlich günstiger. Die Einsparungen für die Wirtschaft aufgrund der – dank dem Ausbau der Erneuerbaren Energien niedrigen Strompreise, werden allein für 2013 mit 31,6 Milliarden Euro beziffert!

Der Studie liegt die Frage zugrunde, wie sich die Strompreise nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ohne einen Ausbau der Erneuerbaren Energien entwickelt hätten. Demnach wäre ohne den starken Ausbau der Erneuerbaren Energien eine teure Versorgungslücke entstanden. Der Ökostrom drückt den Preis an der Strombörse. Dank Sonnen- und Windenergie lag der an der Leipziger Strombörse ermittelte Preis für elektrische Energie 2013 mit 3,78 Cent pro Kilowattstunde deutlicher niedriger als noch im Jahr 2011. Ohne Strom aus Erneuerbaren Energien hätte der Strompreis dort bereits 2011 bei 8,39 Cent pro Kilowattstunde, 2013 sogar bei 9,07 Cent gelegen, errechnete Karl.

Quellen:
Diskussionspapier von Prof. Jürgen Karl und Dipl.Ing. Marius Dilling
Artikel auf www.strom-magazin.de vom 04.02.2015
Artikel in der Wirtschaftswoche vom 04.02.2015