Bayern schrumpft – Ausbauzahlen Windkraft 2016

Pressemitteilung Bundesverband WindEnergie – Landesverband Bayern (BWE-Bayern)

Landsberg am Lech, 8. Februar 2017

BWE-Bayern veröffentlicht Ausbauzahlen der Windkraft für 2016 – Bayern schrumpft!

Zweites Jahr in Folge Rückgang beim Zubau – Neue Genehmigungsanträge für Windenergieanlagen bilden nur noch die Ausnahme

Schon im zweiten Jahr in Folge sind die Investitionen in neue Windkraftwerke in Bayern gesunken. Darauf hat heute der BWE-Bayern bei der Vorstellung der Ausbauzahlen für 2016 hingewiesen. „Von 410 MW, die noch im Jahr 2014 realisiert worden sind, über 372 MW im Jahr 2015 ist der Zubau auf ganze 340 MW im Jahr 2016 zusammengeschmolzen“, fasste BWE-Landesvorsitzender Raimund Kamm die rückläufige Entwicklung zusammen. „Besonders ernüchternd“, so Kamm, sei die Tatsache, dass die Zubauten im Jahr 2016 überwiegend aufgrund von Genehmigungen stattfanden, die noch aus der Zeit vor der 10H-Abstandsregelung stammen.

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Jahrestagung 2017 der Bayerischen und Österreichischen Solarinitiativen

Bürgerenergiewende – Jetzt erst Recht!

Abschlussfoto ABSI Tagung

Abschlussfoto ABSI Tagung

Mit diesem treffenden und nach vorne gewandten Leitthema stemmte sich der Kongress gegen die schlechten politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Umbau der Energieversorgung. Am 4. und 5.2.2017 kamen 150 Vertreterinnen und Vertreter von bayerischen und österreichischen Initativen und Unternehmen aus dem Erneuerbare Energien Bereich auf Einladung u.a. des Solarvereins SAMOS in Regensburg zusammen. Sie kritisierten u.a. den Ausbaustopp der Windenergie in Bayern mittels der 10 H Regelung!

Auf dem Kongress wurde ein äußerst spannendes Programm geboten:

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Windpower unterstützt Kongress der Solarinitiativen in Regensburg

Windpower Team und Kommanditisten auf der Demo Energiewende retten Berlin am 02.06.2016

Windpower Team und Kommanditisten auf der Demo Energiewende retten Berlin am 02.06.2016

Der jährliche Kongress Bayerischer und Österreichischer Solarinitiativen, findet 2017 in Regensburg statt. Der ausrichtende örtliche Verein Samos, die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI) und die Windpower GmbH als Sponsoringpartner laden herzlich zur Teilnahme ein. Der Kongress dient dem Austausch der etwa 200 bayerischen und österreichischen Solarinitiativen und deren Aktiven sowie und der Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten. Jedes Jahr richtet einer der assoziierten Verbände die ABSI Tagung aus:

ABSI Jahrestagung am Freitag, den 03., und Samstag, den 04. Februar im Antoniushaus, unter dem Motto „Bürger Energiewende – jetzt erst RECHT!“

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2016 ist drittes Temperatur-Rekordjahr in Folge!

NASA_JoshuaStevens_EarthObservatoryNach 2014 und 2015 bricht 2016 erneut alle Temperaturrekorde. Als Grund nennen die US-Klimabehörde NOAA und die NASA sowohl den menschengemachten Klimawandel als auch das Wetterphänomen El Niño. Erschreckend ist: 16 der 17 wärmsten Jahre verzeichneten die Wissenschaftler seit dem Jahr 2001! Mit der Jahrtausendwende hat also scheinbar ein neues Kapitel in der globalen Erwärmung begonnen.

Die NASA hat ein Video veröffentlicht, dass die Temperaturerhöhung gut visualisiert:

Hier geht es zum Artikel auf www.sonnenseite.com

Filmtipp: Chasing Ice

Chasing Ice 1Bereit seit 2013 veröffentlicht ein wahrer Augenöffner: Chasing Ice dokumentiert unter enormen Aufwand die rasante Eisschmelze in Folge der Erderwärmung, gleichzeitig in 16 Gletscher-Regionen der Erde. Die Botschaft könnte klarer nicht sein, wir wissen genau was da draußen um uns herum passiert! Die über Jahre hinweg aufgenommenen Bilder zeigen in Zeitraffer nicht mehr zu leugnende Fakten.

Im Jahr 2014 wurde Chasing Ice mit dem News and Documentary Emmy® award for Outstanding Nature Programming geehrt!

Interview mit dem Fotografen James Balog im Economist: http://www.economist.com/blogs/prospero/2012/12/qa-james-balog

Webseite des Films: https://chasingice.com/

70 Jahre Spiegel und sein Anteil am Einbruch des Ausbaus Erneuerbarer Energien

Zitiert von Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und Botschafter für 100 % Erneuerbare Energien: http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/1048-70-jahre-spiegel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

70 Jahre Spiegel

Der Spiegel feiert seine 70-jährige Geschichte. Er rühmt sich selbst einen Investigationsjournalismus erfolgreich betrieben zu haben und die Wahrheiten ins rechte Licht zu rücken, ganz im Ziele des Besten für die Gesellschaft. Mag sein, dass dies in den Anfangsjahren z.B. mit der berühmten Spiegelaffäre gegen Franz Josef Strauß auch gelungen war. Die Einführung der Atomenergie durch Strauß hat der Spiegel damals nicht verhindert. Den Schutz der Atomkraft (und fossilen Energieträger) vor einem politisch gewollten Atomausstieg und der wachsenden Wirtschaftskonkurrenz der Erneuerbaren Energien hat der Spiegel aber in den letzten zehn Jahren massiv betrieben.

Ganz im Interesse seiner großen Anzeigenkunden aus der fossil/atomaren Energie- und Automobilwirtschaft hat er in vielen Titelgeschichten geradezu polemisch und mit Falschaussagen gegen die Erneuerbaren Energien Stellung bezogen. Recht hat der Chefredakteur Klaus Brinkbäumer heute in der Main Post mit dem Zitat: „Lügner müssen Lügner genannt werden“. Nur gut wäre es, wenn sich der Spiegel selbst besser an Wahrheiten und nicht an Interessen halten würde. Mit seinem Kreuzzug gegen die Erneuerbaren Energien hat er über Jahre hinweg gegen die Erneuerbaren Energien als die wichtigste Lösung im Kampf gegen den Klimawandel polemisiert. Er hat damit einen großen Anteil am politisch organisierten Einbruch der Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland und der EU. (https://proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink.asp?PS=tM.F04!sM.NI41!Article.955905)

Es begann mit der Titelgeschichte:
Windmühlenwahn.
Vom Traum umweltfreundlicher Energie zur hochsubventionierten Landschaftsverschandelung.
Spiegel 2004/14
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2004-14.html)

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Strompreis fällt 2016 auf ein 12-Jahres-Tief

Wie das Wirtschaftsforum Regerative Energien IWR berichtet, ist im Jahr 2016 der Strompreis an der Börse auf den niedrigsten Stand seit 2004 gefallen. Er lag im Mittel für kurzfristige Lieferungen, dem sogenannten Day-Ahaed-Handel unter der Marke von 3 Eurocent / kWh! Hiervon profitieren vor allem die Großeinkäufer und Industriekunden. Weiterlesen bei www.iwr.de

PM: Lichtemissionen um 50 % reduziert – Windpower schaltet untere Turmbeleuchtungsebene aus

lichter-schemaDie längste Nacht des Jahres steht kurz bevor und wenige Tage vor dem kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember halbiert Windpower bei seinen Bürgerwindkraftwerken die nächtlichen Lichtemissionen. Auf der Basis einer Änderungsgenehmigung konnte nun die komplette untere Turmbeleuchtungsebene abgeschaltet werden.

Die z.T. fragwürdigen Kennzeichnungsregeln finden sich in der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen“, kurz: AVV. Auch die Bürgerwindkraftwerke von Windpower gelten als Luftfahrthindernisse und sind entsprechend mit Hindernisbefeuerungen zu kennzeichnen. Bei den Anlagen mit Gesamthöhen über 150 m ist die Tageskennzeichnung über farbliche Markierungen an Turm und Rotorblättern sichergestellt. Die Nachtkennzeichnung für Anlagen dieser Größe erfolgt mittels zweier blinkender Signalfeuer auf der Gondel und bislang zweier Turmbeleuchtungsebenen mit insgesamt 8 Lampen.

Bereits seit längerer Zeit bemüht sich Windpower darum, die Lichtemissionen von Windkraftanlagen in der Nacht zu reduzieren. So wurden alle von ihr betriebenen und mit einer Nachtkennzeichnung ausgestatteten WEA mit einer automatischen Leuchtstärkereduzierung ausgestattet und die Leuchtstärke wird schon seit Jahren in klaren Nächten um 90 % gedrosselt. Nach einer Novellierung der AVV beantragte nun Windpower Änderungsgenehmigungen beim Landratsamt Neumarkt, um alle 4 Lampen der unteren Turmbeleuchtungsebene an den Windenergieanlagen abzuschalten. Diese Genehmigungen liegen mittlerweile vor. In der Folge hat Windpower nun die nächtlichen Lichtemissionen der Türme halbieren können. Dies betrifft alle 20 von ihr betreuten Windmühlen mit hohen Türmen in den Windparks Berching, Winnberg, Deining und Pilsach/Neumarkt und Pilsach/Unterried und den beiden aktuell in Bau befindlichen Anlagen in Lauterhofen nördlich der A6.

wea-winnberg-vor-der-abschaltungwea-winnberg-nach-der-abschaltungDas erklärte Ziel von Windpower ist es, die Bürgerwindkraftwerke so zu betreiben, dass Anwohner und Natur möglichst wenig belästigt werden. „Das seit Jahren von der CSU geführte Bundesverkehrsministerium hätte es in der Hand, gerade im Bereich der Nachtbefeuerung bestehender Anlagen eine weitere spürbare Entlastung für die Bevölkerung zu erreichen!“ appelliert Hans Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, an die Vernunft der Politiker. Um dem Nachdruck zu verleihen, bittet er deshalb die Bürger vor Ort, bei ihren Abgeordneten den kompletten Verzicht auf die Turmbefeuerung einzufordern. Schließlich will sein Unternehmen kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom für und nicht gegen die Menschen produzieren.

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Bericht in den Neumarkter Nachrichten
Bericht auf neumarkt online

Klimaschutzweg Regensburg zum 20-jährigen Jubiläum vorgestellt. Schirmherren sind Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber!

20161117-20-jahre-windkraftwerk-regensburg-kg-gesellschafterfotoZum 20. Geburtstag startet ein Umweltbildungsprojekt. Mit dem Klimaschutzweg Regensburg will eine der ältesten bayerischen Bürgerwindgesellschaften, die Windpower GmbH & Co. Windkraftwerk Regensburg KG, Wissen über den Klimaschutz und Erneuerbare Energien vermitteln. Die Schirmherrschaft übernehmen gemeinsam Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber.

Am Donnerstag 17.11.2016 erschien im feierlichen Dollingersaal im Alten Rathaus von Regensburg die große Mehrheit der 85 Gesellschafterinnen und Gesellschafter zur inzwischen 20. Gesellschafterversammlung. Sie betreiben seit 1998 das Windkraftwerk Regensburg, eine Enercon E-40 mit 500 kW Leistung. Auch ein großer Teil der Windpower Belegschaft nahm an den Feierlichkeiten teil. Neben Herrn Bürgermeister Jürgen Huber waren Frau Maria Politzka (Leiterin Sachgebiet „Wirtschaftsförderung, Energie und Klimaschutz“ am Landratsamt Regensburg), Herr Raimund Schoberer (Vorsitzender Kreisgruppe Regensburg BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Herr Ewald Lirsch (1. Vorsitzender Samos e.V. Solarförderverein Regensburg), Herr Walter Nowotny (stellv. Vorsitzender Bürger Energie Region Regensburg eG) sowie Herr Wolfgang Wegmann (Sprecher Agenda21 Markt Lappersdorf) der Einladung gefolgt. Der Klimaschutzweg traf bei allen Anwesenden auf großen Zuspruch.

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Zu Anfang dankte Herr Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, den Gesellschaftern der ersten Stunde: „Sie haben das Windkraftwerk möglich gemacht und damit konnten wir den Leitspruch „Atomkraft, nein danke“ in „Windkraft, ja bitte“ positiv umformulieren. Herr Bürgermeister Jürgen Huber schloss sich diesem Dank an: „Sie waren die Pioniere. Sie haben nicht gewartet, bis andere etwas unternehmen, sondern Sie haben die Realisierung einer Windkraftanlage in die Hand genommen und den Mut gehabt ins Risiko zu gehen.“ Herr Willi Braun, Mitbegründer der Windpower GmbH präsentierte eine Bildersammlung aus dem Baujahr der Windkraftanlage 1998.

Digitalisierte Zeitungsberichte aus der Anfangszeit des Windkraftwerkes Regensburg, die den Pioniercharakter des Windkraftwerkes Regensburg bestätigen:

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klimaschutzweg-regensburgDas Jubiläumsprojekt und sozusagen Geburtstagsgeschenk, der Klimaschutzweg Regensburg, wurde von Herrn Armin Schmid, Mitarbeiter der Windpower GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundweg startet am Landratsamt an der Energieagentur Regensburg und führt über den Sallerner Berg und den nördlich der B16 liegenden Mühlberg bis nach Ödenthal bei Zeitlarn. Über das Regental geht es dann wieder in die Stadt. An den 10 Stationen werden neben der Windmühle zwei weitere überregional bekannte Pionierprojekt der Energiewende vorgestellt. Am Kirchturm der Evang. Kirchengemeinde St. Lukas befindet sich eine PV-Fassadenanlage aus dem Jahr 1997 und in dem von zwei Solaranlagen und einer Solarthermieanlage geprägten Gebäude an der Ecke Im Reichen Winkel / Erzgebirgstraße nahm 1998 die ILIOTEC ihren Betrieb auf. All diese Anlagen laufen nach wie vor sicher und zuverlässig. Genau das soll der Klimaschutzweg vermitteln: Erneuerbare Energien funktionieren und lösen unsere Umweltprobleme!

Der Klimaschutzweg soll von einem Unterstützerkreis getragen werden. Hierzu führt Windpower eine Liste mit Organisationen, Gruppen und Institutionen, die dieses Umweltbildungsprojekt mitgestalten und unterstützen wollen. Alle sind hierzu herzlich eingeladen! Als Teilnehmer am Unterstützerkreis sollte man mindestens einen Infodienst einbringen, sprich eine Weitergabe von Informationen an z.B. die Mitglieder eines Vereins.

Unterlagen zum Klimaschutzweg:

Impressionen vom Klimaschutzweg:

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