Globaler Erdüberlastungstag: Ab morgen lebt die Menschheit auf Pump!

…und Kreditgeberin ist unsere Erde: Ab dem 2. August diesen Jahres haben wir Menschen weltweit bereits mehr Ressourcen verbraucht, als die Natur in diesem Kalenderjahr regenerieren kann.

Alle Ressourcen, die wir ab morgen, dem Globalen Erdüberlastungstag 2017 (Earth Overshoot Day 2017), verbrauchen, sind demnach nur „geliehen“ und gehen zu Lasten von Natur, Umwelt und unserer Zukunft.


Zusammenfassendes Video zum Earth Overshoot Day, produziert von Global Footprint Networks & Earth Overshoot Day (Englisch)

Dem konkreten Datum der Erdüberlastung liegen Berechnungen des Teams von Global Footprint Networks zugrunde. Die Kalkulationen zeigen: Die Menschheit bräuchte 1,7 Erden! Zumindest, wenn wir weiterhin auf der CO²-Überholspur leben und auch in Zukunft mehr Holz, Pflanzen, Futtermittel, Fisch & Nahrungsmittel verbrauchen als auf dieser einen Erde jährlich generiert werden können.

Global betrachtet müssten wir pro Jahr tatsächlich aber nur fünf Tage gewinnen, um die Schuhgröße unseres Ökologischen Fußabdrucks soweit zu verkleinern, dass uns bis 2050 wieder 1 Erde genügt. Denn mehr steht uns nicht zur Verfügung. Auf www.overshootday.org sind diejenigen Schritte aufgelistet, die der Überzeugung der Organisation nach nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen.

In Deutschland sieht es laut der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch mit unserer Kreditwürdigkeit bei „Mutter Erde“ übrigens noch fragwürdiger aus: „Am 24. April hat die deutsche Bevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität im Jahr 2017 zusteht.

Auf www.footprintcalculator.org lässt sich der ganz persönliche Earth Overshoot Day berechnen.

Wie viele Erden benötigen Sie?

PM: Zubau an PV-Bestandsanlagen ermöglicht günstige Eigenversorgung.

Mit der Inbetriebnahme des Zubaus an der Solaranlage in Straubing/Bogen können rechnerisch in Zukunft bis zu 115 Bogener 4-Personen-Haushalte versorgt werden (Prognose).

Die Bestehende Anlage auf dem Dach eines Fachmarktzentrums am Kotauring im Stadtzentrum von Bogen wird die Anlage auf stattliche 538 kWp erweitert. Der damit erzeugte Ökostrom könnte zukünftig den Mietern des Fachmarktzentrums in Form einer günstigen Eigenversorgung zu Gute kommen. Johannes Ehbauer, kaufmännischer Leiter bei Windpower, kündigt an:

Wir sind momentan dabei für die Mieter ein attraktives Angebot auszuarbeiten, damit sie sich selbst mit dem umweltfreundlichen Sonnenstrom versorgen können. So lassen sich deren Nebenkosten reduzieren.

Weiterführende Info zu Solarstromanlage Bogen-Kotauring
Pressemeldung zum Download als PDF

Irgendwo weht immer Wind.

„Es gibt kaum eine Wettersituation, in der auf dem ganzen Kontinent gar kein Wind weht und damit ganz Europa gar kein Potenzial für Windenergie hätte.“

Mit diesen Worten begleitet Christian Grams vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich die Veröffentlichung einer Studie in Kooperation mit dem Imperial College London im Fachmagazin Nature Climate Change (publiziert am 17.07.2017).

„Koopertion“ ist auch das Stichwort der Studie: Um die starken Schwankungen im Windstromangebot auszugleichen, ist es laut den Verfassern der Studie unumgänglich, auf europäischer Ebene zusammenzuarbeiten.

Die Gebiete im westlichen Mittelmeerraum, in Griechenland und dem Balkan sowie wie auch in den nördlichen Teilen Skandinaviens bieten Windpotenzial in den Zeiten, in denen der Großteil der Europäischen Anlagen mit Standorten rund um die Nordsee stillstehen – und umgekehrt. Dafür benötige es allerdings den Ausbau des europäischen Stromnetzes und eine enge pan-europäische Zusammenarbeit beim Windenergieausbau.

Weiterlesen auf www.klimaretter.info.

Antragskonferenz zur HGÜ-Trasse SuedOstLink in Regensburg.

Heute und morgen (27.06. und 28.06.2017, jeweils ab 09:00 Uhr) findet in der Regensburger Donau-Arena die Antragskonferenz für das „Vorhaben 5, Abschnitt Raum Schwandorf – Isar“ der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und TenneT statt.

Bei der öffentlichen Antragskonferenz werden sowohl die im Antrag eingereichten Vorschlagskorridore sowie auch die möglichen Alternativen diskutiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen und ihre Einwendungen äußern. Das so genannte PCI-Projekt (Project of common interest, „Vorhaben von gemeinsamen Interesse“) mit einer geplanten Trassenlänge von ca. 537 km soll bis 2025 fertiggestellt werden. Weiterlesen

PM: Genehmigung für Windräder in Lauterhofen endlich rechtskräftig.

Die Genehmigung für die beiden im März 2017 in Betrieb genommenen Windenergieanlagen in Lauterhofen wurde endlich für rechtskräftig erklärt.

 Windpower Windpark Lauterhofen WEA 2

Windpower Windpark Lauterhofen, WEA 2

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnte den Antrag der Marktgemeinde auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil aus erster Instanz ab. Lauterhofen muss nun für die Prozesskosten aufkommen, profitiert aber gleichzeitig vom Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Die Marktgemeinde klagte gegen die Genehmigung des Landratsamtes. Diese Klage lehnten das Verwaltungsgericht Regensburg und der BayVGH ab. Der Gemeinderat beantragte die Zulassung einer Berufung, obwohl sich der eigene Anwalt dagegen aussprach und die Rechtsschutzversicherung die Übernahme weiterer Kosten ablehnte. Die Prozesskosten in Höhe von rund 5.000 € muss nun die Gemeinde übernehmen. Wir bedauern den unnötigen finanziellen Aufwand für die Bürger der Marktgemeinde. Für uns steht nun der konfliktfreie Betrieb der Anlagen im Vordergrund.

Die beiden neuen WEAs decken rechnerisch rund 50 % des Stromverbrauchs in der Marktgemeinde und leisten so einen wichtigen Beitrag gegen die Überhitzung der Erde. Die Erneuerbare Energie Anlagen lohnen sich für die Marktgemeinde aber nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell: Weiterlesen

Mit dem Radl durch den Jura beim 19. Jura-Radmarathon.

Über 1.800 Räder rollten am vergangenen Wochenende durch den Jura. Anlass war wie jedes Jahr das vom SV Lupburg organisierte Event, der Jura-Radmarathon.

Jura-Radmarathon 2017Bei herrlichem Wetter konnten die Teilnehmer zwischen verschiedenen Streckenverläufen auswählen und sich dann mit dem vielfätigen Angebot an Schmankerln stärken und erfrischen.

Auch ein paar „Windpower-Radler“ ließen sich das Radl-Highlight der Region nicht entgehen und strampelten fleißig mit. Zusammen mit vielen weiteren Unternehmen aus der Region unterstützt Windpower den Jura-Radmarathon und sponsert dabei die Radiowerbung.

Fotos vom Jura-Radmarathon 2017 sowie Presseberichte, Preise und Urkunden finden sich auf www.jura-radmarathon.de

„Wir brauchen im Energiemarkt endlich ehrliche Preise!“

Der Bayerische Rundfunk berichtete in der vergangenen Woche von der Forderung einer CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Für die erste Generation von Windenergieanlagen endet die Förderung nach EEG Ende 2020. Im Anschluss konkurieren sie beim Stromverkauf am freien Markt mit Kohle- und Atomstrom. Allerdings kommt der entscheidende Kostenvorteil der Windenergie als saubere Stromerzeungung nicht zum tragen. Kohle- und Atomkraftwerke dürfen sehr hohe Kosten verallgemeinern, allen voran Gesundheitskosten und Klimafolgekosten. Den frühen Windprojekten droht aus diesem Grund das wirtschaftliche Aus.

Auf den Versammlungen diskutieren die Gesellschafter die drohende Stilllegung ihrer Windenergieanlagen, so auch bei der Windpower GmbH und Co. Regensburg KG. Die Eigentümer erheben einhellig die Forderung nach einer verursachtergerechten Bepreisung der Stromerzeugung. Der BR zeigt großes Interesse an dieser Thematik und sendete in der Abendschau am 09.06.2017 einen aussagekräftigen Beitrag:

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Ihr Windmüller informiert – Pilotprojekt in Berching gestartet.

Kommunikation ist das A und O, wenn es darum geht die Energiewende gemeinsam und vor allem mit Verständnis und der Unterstützung der Menschen aus der Umgebung zu gestalten.

Daher haben wir im Sinne von Transparenz, Informationsfluss und Kontaktmöglichkeit ein Pilotprojekt in der Gemeinde Berching gestartet: Im Juni erschien die erste Ausgabe des „Windmüllers“ im Mitteilungsblatt der Stadt Berching. Den Leserinnen und Lesern möchten wir Daten & Fakten zu ihrem Windpark offen darlegen und mit der Veröffentlichung einer Kontaktmöglichkeit ein offenes Ohr für Fragen, Feedback und Anregungen zeigen:

windmueller@windpower-gmbh.de

Nun sind wir gespannt, wie die Idee des „Windmüllers“ von den Anwohnern am Bürgerwindpark Berching aufgenommen wird. Wir freuen uns auf die Reaktionen und den Austausch mit den Anrainern und darauf, das Projekt auch auf weitere Gemeinden auszuweiten.

Pilotprojekt „Ihr Windmüller informiert“ zum Download als PDF.

Gesellschafter fordern CO₂-Steuer für Kohlestrom.

Am vergangenen Samstag fand die bereits 21. jährliche Versammlung der Windpower GmbH & Co. Energie-Beteiligungs-KG statt. Die Gesellschaft betreibt vier Enercon-Windkraftwerke. Diskutiert wurde auf der Versammlung unter anderem die drohende Stilllegung ihrer ältesten Windenergieanlage, der WEA Nauendorf 2. Weiterlesen

„Klimakanzlerin“ mit offenem Ohr für Eon und RWE.

Auf Nachfrage der Fraktion „Die Linke“ erstellte die Bundesregierung eine Liste von Lobbygesprächen der Bundesregierung mit Akteuren der Energiepolitik und – wirtschaft. Demnach treffen sich deren Vertreter wesentlich häufiger mit der fossilen, als mit der erneuerbaren Energiewirtschaft! Wie soll so die Energiewende zügig gelingen?

Die Aufführung erfasst den Zeitraum 01.07.2014. bis 06.03.2017, stellt aber „aufgrund fehlender Recherchierbarkeit, z.B. wegen Personalwechsel“ keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aus der Liste geht hervor, dass „[die Bundesregierung] den vier größten Energiekonzernen – Eon, RWE, Vattenfall und EnBW – […] am häufigsten ihr Ohr [schenkt]. Spitzenreiter ist Eon mit gut 40 Treffen, RWE bringt es auf knapp 40. Eine große Umweltschutzorganisation wie Greenpeace kommt dagegen nicht einmal auf ein Dutzend Gespräche.“, so Susanne Schwarz und Verena Kern von klimaretter.info, die die Liste der Bundesregierung auch veröffentlicht haben.

Die ersten fünf der insgesamt acht „Kleinen Fragen“ der Linksfraktion lauteten wie folgt: Weiterlesen