Informationsblatt „Wind bewegt“ des Branchenverband Windenergie BWE

Der Branchenverband Windenergie BWE hat eine ausgezeichnete neue Informationsbroschüre heraus gegeben. Wie schon der Titel „Wind bewegt – Argumente für die Windenergie“ ahnen lässt, handelt es sich hierbei um eine Argumentationshilfe für die aktuellen Auseinandersetzungen um die Reform des EEG und den weiteren Ausbau der Windenergie. Neben Antworten auf Einwände gegen den Ausbau von Windenergie finden sich zahlreiche Gründe dafür, warum wir Windkraft benötigen und eine Fülle an Zahlen und Fakten zur Windenergie. Gerne stellen wir Ihnen die Informationsbroschüre als Download im PDF Format zur Verfügung.

Windparks blinken nur bei Bedarf – Presseinformation der Fraunhofer Gesellschaft

Sie sind von weitem zu sehen – die blinkenden Leuchten an Windkraftanlagen, die nachts herannahende Flugzeuge warnen sollen. Doch viele Bürger stört das Dauerblinken. Für mehr Akzeptanz sorgen Leuchtfeuer, die sich nur bei Bedarf einschalten. Das Projekt „Parasol“ soll dies ermöglichen…weiter zur Presseinformation der Fraunhofer Gesellschaft

Energiewende retten – Appell von Campact! an Energieminister Gabriel

Das Kampagnennetzwerk Campact! wendet sich mit einem Appell an Energieminister Gabriel: „Energiewende retten!“. Mit Stand 03.02.2014 haben bereits über 135.000 Menschen diesen Appell unterzeichnet. Herr Gabriel reagierte schriftlich auf den Appell und fühlt sich missverstanden. Der Geschäftsführende Vorstand von Campact Herr Bautz hat Herrn Gabriel ausführlich geantwortet. Der Schriftwechsel ist sehr interessant zu lesen. Sobald der Appell von 175.000 Personen mitgetragen wird, soll er Herrn Gabriel persönlich übergeben werden. Bitte unterstützen Sie diesen Appell!

Windenergienutzung in der Oberpfalz

Der BWE Bundesverband WindEnergie gibt für den Bezirk eine Auflistung der Windenergienutzung in der Oberpfalz (PDF) heraus. Demnach gibt es zum Stand 31.12.2013 in der Oberpfalz 82 Windkraftwerke mit einer installierten Nennleistung von ca. 165 MW. Mit der hier erzeugten Strommenge lassen sich umgerechnet bereits über 100.000 Haushalte mit kostengünstigem und umweltverträglichem Windstrom versorgen.

Als mittelfristiges Potenzial der Windenergienutzung werden bis 2025 in der Oberpfalz 350 Windkraftwerke mit einer installierten Nennleistung von etwa 1.000 MW angegeben. Damit könnten in zehn Jahren bereits rund ein Drittel des gesamten Stromverbrauches in der Oberpfalz durch Windstrom abgedeckt werden. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich die bayerische Staatsregierung wieder besinnt und den Ausbau der Windkraft in Bayern nicht weiter ausbremst!

Windpower sponsert Veranstaltung mit Prof. Claudia Kemfert

Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert ist am 30.01.2014 für einen Vortrag zu Gast in Regensburg. Ihre Ausführungen stehen unter dem Titel: „Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende“ halten. Als Vorredner tritt Herr Prof. Dr. Michael Sterner von der OTH Regensburg auf.

Donnerstag, 30. Januar 2014, 19:30 Uhr
Runtingersaal
Keplerstraße 1
93047 Regensburg
(Eintritt 5,- € / 3,- €)

Die Referentin ist Abteilungsleiterin für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sowie Professorin für Energieökonomie und Nachhaltlichkeit an der Hertie School of Gouvernance Berlin. Sie ist bekannt durch ihr Buch „KAMPF UM STROM – Mythen, Macht und Monopole“ sowie durch zahlreiche Auftritte in Fernsehen und Rundfunk.

Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert kommt auf Einladung des BüfA Bündnis für Atomausstieg und erneuerbare Energien Regensburg, des SAMOS Solarfödervereins Regensburg und des EBW Evangelisches Bildungswerk Regensburg nach Regensburg. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung des BüfA.

Windpower sponsert für die Veranstaltung die Gestaltung und den Druck der Werbematerialen:

Plakat (pdf)
Flyer Vorderseite (pdf)
Flyer Rückseite (pdf)

Plakat Kemfert-001 Flyer Kemfert klein-001 Flyer Kemfert klein-002

 

Energiezukunft.eu: EEG-Umlage 2014: nur 0,15 Cent/kWh für neue Anlagen

„Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien zahlen Verbraucher für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien 2014 nur einen kleinen Aufschlag beim Strompreis. Sinkende Börsenpreise und Indprivilegien lassen die Umlage steigen.

04.09.2013 – Die reinen Förderkosten für Strom aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft und Geothermie betragen nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) im nächsten Jahr 2,54 Cent pro Kilowattstunde (kWh) statt bisher 2,39 Cent/kWh. Dennoch steigt die EEG-Umlage insgesamt von heute 5,27 auf voraussichtlich rund 6,4 Cent/kWh an. Für diese Erhöhung sind insbesondere die fallenden Börsenpreise für Strom verantwortlich. Zudem steigern großzügige Ausnahmeregelungen für die Industrie die Kosten für Verbraucher.“

Link zum Artikel auf dem Portal www.energiezukunft.eu

Windkraftförderung zahlt sich aus!

Laut einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben sich die Förderausgaben von Bund und Ländern durch die von der Branche gezahlten Steuern bereits amortisiert! Auf agrar online ist hierzu ein Artikel erschienen. Die Studie mit dem Titel „Gesamtbilanz der EE-Förderung aus industriepolitscher Sicht am Beispiel der Windenergie an Land“ ist auf der Webseite des ZSW zu finden. 

Neues britisches AKW bekommt 10,6 Cent/kWh garantiert – deutscher Windstrom derzeit nur 9,27 Cent/kWh!

Laut einem Bericht des Handelsblatt baut ein französisch-chinesisches Konsortium im südenglischen Somerset zwei neue Atomkraftreaktoren für veranschlagte 19 Mrd. Euro. Während sich Deutschland endlich zum Abschalten aller Atommeiler durchgerungen hat, scheinen die Nachbarländer nach wie vor an diesen Wahnsinn zu glauben.

Bemerkenswert dabei ist, dass den Betreibern für ihren Atomstrom eine Vergütung von 10,6 Cent pro eingespeister kWh garantiert wird. Dieser Preis ist damit höher als der momentane Strompreis in Großbritannien. Auch ist diese Vergütung deutlich höher als die derzeitig in Deutschland garantierte Vergütung für an Land erzeugten Windstrom! Windkraftwerke die 2013 in Betrieb gehen, erhalten 9,27 Cent / kWh.

Hinzu kommt, dass bis zur ersten erzeugten kWh aus diesem Kernkraftwerk viele Jahre vergehen werden. Momentan ist nicht abzusehen, wie weit der Preis für Strom bis dahin dank der günstigen erneuerbaren Energien sinken wird. Bereits jetzt ist auch Solarstrom aus Großanlagen schon günstiger!