Junge Retter braucht die Welt!

Zusammen mit weiteren Unternehmen aus der Region unterstützt die Windpower GmbH eine Akademie der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet.

Am 17. März 2018 findet in der Angrüner-Mittelschule Bad Abbach, Dr.-Franz-Schmitz-Straße 2a, 93077 Bad Abbach von 09:00 bis 17:30 Uhr eine kostenlose Plant-for-the-Planet Akademie statt. Hier sind Kinder zw. 8 u. 14 Jahren dazu eingeladen, sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels zu beschäftigen und werden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet.

Das Besondere an der Akademie ist: Kinder ermutigen Kinder, sich zu engagieren. Von Gleichaltrigen erhalten die Teilnehmenden wichtiges Hintergrundwissen zum Klimaschutz und erfahren, wie viel Spaß es macht, selbst aktiv zu werden.

Höhepunkt des Tages ist eine Pflanzaktion, bei der die Teilnehmenden unter Anleitung von Fachkräften selbst Bäume pflanzen. Unterstützung bekommen die Kinder von GERTRUD MALTZ-SCHWARZFISCHER, der Bürgermeisterin der Stadt Regensburg, von TANJA SCHWEIGER, der Landrätin des Landkreises Regensburg und von MARTIN NEUMEYER, dem Landrat von Kelheim. Die Koordination übernimmt dabei die Energieagentur Regensburg. Am Ende der Akademie werden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und tragen die Idee auf ihre ganz persönliche Weise in ihre Schulen, Familien und Gemeinden. Zur Vertiefung bekommen die Kinder aktuelle Informationen und Bücher, ein T-Shirt sowie Präsentationsmaterialien.

Die Akademien sind als offizielle Maßnahme der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet und werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit empfohlen.

Noch sind einige der insgesamt 80 verfügbaren Plätze in Bad Abbach frei und eine Anmeldung ist möglich unter www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/akademien.

Die Akademie ist eine außerschulische und kostenlose Veranstaltung.

In diesem Sinne „Stop talking, start planting!“

Links:

Klimapolitik am Abgrund – ein Kommentar von Johann Lenz

Dipl.-Ing. (FH) Johann Lenz, Geschäftsführer der Windpower GmbH, zum Vorhaben der „neuen“ Großen Koalition, das Klimaziel 2020 zu kippen:

2007 setzte sich die erste Große Koalition unter Kanzlerin Merkel das Ziel, innerhalb von 13 Jahren die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. So soll der erhebliche Anteil Deutschlands zur Überhitzung unserer Erde gesenkt werden. Dieses Klimaziel 2020 will die alte und wohl auch neue GroKo nun über Bord werfen, nach dem Motto „das schaffen wir ja eh nicht mehr“.

Als Unternehmer, der seit zwei Jahrzehnten Solar- und Windenergieanlagen realisiert, möchte ich den Verantwortlichen sagen: Frau Merkel, Herr Seehofer, Herr Schulz, Ihr Weg führt uns alle in den Abgrund.

Denn natürlich ist unser Ziel erreichbar! Allein die vier großen Windparks von Windpower zwischen Regensburg und Nürnberg erzeugten im vergangenen Jahr 115 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom und sparten so 130.000 t CO2 ein. Zum Vergleich: Dies entspricht der Höhe des jährlichen Privatverbrauchs von 90.000 Personen bzw. dem Verfeuern von 160.000 t Braunkohle, also einem Güterzug von 30 km Länge. Bundesweit lag der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Jahr 2017 bei 38,5 %. Und das trotz der vielen gerade von den drei Parteien der Großen Koalition in den Weg gelegten Steine.
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Ihr „Windmüller“ wünscht einen großartigen Start ins Jahr 2018!

Das Windmüller-Team von der Windpower GmbH wünscht allen Freunden der Erneuerbaren und allen Besuchern unserer Webseite ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Zum Jahresübergang haben wir unsere Projekt „Ihr Windmüller informiert“ fortgesetzt und in weiteren Gemeinden, in denen wir zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Windmühlen betreiben, Informationen zu den Windparks veröffentlicht. Im Sinne von Transparenz, Informationsfluss und Kontaktmöglichkeit erschienen in den Mitteilungsblättern der Gemeinden Lauterhofen, Pilsach, Deining und Sengenthal neue Ausgaben des „Windmüllers“. Wir freuen uns wieder auf alle Rückmeldungen aus der Leserschaft und natürlich über Themenvorschläge für kommende Ausgaben: windmueller@windpower-gmbh.de

Die einzelnen Ausgaben können Sie jederzeit auf den Internetseiten der Gemeinden abrufen, sobald diese online sind. Sie finden den „Windmüller“ jeweils auf der letzten Seite der Gemeindeblätter. Viel Spaß beim Lesen!

Der Süden bleibt ohne Zuschläge für Windenergieanlagen

Desaströs schnitt die Windkraft an Land im Jahr 2017 in Süddeutschland ab. So der BWE Landesvorsitzende Bayern, Raimund Kamm. Zu diesem Schluss muss man gelangen, betrachtet man die geografische Verteilung der bezuschlagten Windenergieanlagen der drei Ausschreibungsrunden 2017:

Als Grund für diese räumliche Schieflage benennt Kamm neben der bayerischen Sondersituation durch die 10 H Abstandregelung u. a. die in Süddeutschland höheren spezifischen Investitionskosten: Schwächere Windverhältnisse fordern höhere Türme und längere Flügel und damit rund eine halbe Million mehr Kosten für den Bau eines Windrads als in Norddeutschland. Norddeutsche Projektierer profitieren somit von der Möglichkeit, Anlagen günstiger zu errichten, wodurch sie in den Ausschreibungen die Nase vorne haben.

Es bestünden verschiedene Alternativen, um ein Gleichgewicht bei der Durchführung von Ausschreibungen zu erreichen: zum Beispiel eine räumliche Quote für Strommangelgebiete wie Bayern, Baden-Württemberg und auch Rheinland-Pfalz, das Saarland, Hessen und Thüringen oder die Bepreisung von Stromtransporten zusammen mit einer Neuaufteilung der Netzentgelte.

Um die deutschen Teilziele im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu erreichen, ist eines auf alle Fälle klar: „Wir brauchen […] eine gute Verdoppelung des jährlichen Windkraftausbaus auf 10 Gigawatt (GW) und des jährlichen PV-Ausbaus auf ebenfalls gut 10 GW.“

Regensburger Engagement zur Weltklimakonferenz in Bonn.

Der Klimawandel geht uns alle an – auch oder gerade eben auf regionaler Ebene. Ein Zeichen für das Engagement der Regensburger Gesellschaft setzten am vergangenen Samstag Aktive bei einer Veranstaltung in der Innenstadt.

An mehreren Ständen informierten Organisationen, unter anderen der Bund Naturschutz Kreisgruppe Regensburg e.V., die BERR-Energiegenossenschaft, Greenpeace, BüfA, Attac und die Windpower GmbH, über Hintergründe, Folgen und Lösungen zum Thema Klimawandel.


Interessierte Passanten konnten sich mit umfangreichen Infomaterial zu den Themen Verkehrswende, Ernährungswende und Energiewende versorgen: Weiterlesen

Heute, am 5. Oktober 2017, „e-Röffnen“ wir zeitgleich und zusammen mit vielen weiteren Regensburger Unternehmen, Vereinen und Organisationen diesen Themenweg durch Stadt und Landkreis Regensburg. Sei`n Sie dabei und feiern Sie mit!

Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Jürgen Huber weist das Projekt auf die lokalen Gefahren der Erderwärmung hin und zeigt den Weg von erfolgreichen Pionierprojekten in eine sichere Zukunft Erneuerbarer Energien. Um speziell jungen Menschen ein spielerisches Erlebnis zu bieten, liegt bei der Präsentation und Nutzung des Klimaschutzwegs der Fokus auf der digitalen Aufbereitung. Die „Klimawanderer“ sind mit digitalem Kartenmaterial und einer über mehrere Apps nutzbaren GPS-Route unterwegs, um Technologien und Natur, Landschaft und Region kennenzulernen. So wollen wir das Projekt auch vorerst digital „e-Röffnen“.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen an der e-Röffnung des Klimaschutzweg Regensburg teilzunehmen. Teilen Sie die Infos zum Projekt online in Sozialen Netzwerken oder auf Ihrer Webseite – und feiern Sie zusammen mit uns:

Finden Sie Fotos, Links und weitere News zum Teilen auf der Klimaschutzweg Regensburg Facebook Seite.

Holen Sie sich Wegbeschreibungen, Stationen, Navigations- und Kartenmaterial sowie Hintergründe zur Idee und den Unterstützern von der Klimaschutzweg Regensburg Projektwebseite.

Erkunden Sie die verschiedenen Wegvarianten und die Besonderheiten entlang der Routen auf Google Maps.

Laden Sie sich die ausführliche Projektbeschreibung zum Klimaschutzweg Regensburg als PDF herunter.

Sie haben Fragen oder Feedback zum Projekt? Kontaktieren Sie das Team Klimaschutzweg Regensburg enfach via e-Mail: info@klimaschutzweg-regensburg.de

Schritt für Schritt für den Klimaschutz
Wir laden Sie herzlich ein, an einer der geführten Wanderungen teilzunehmen:
[Anmeldeschluss ist jeweils der Donnerstag vor dem Termin.]

  1. Samstag, 14.10. Treffpunkt 9:30 Uhr Landratsamt: Ödenthaler Runde 13 km
  2. Samstag, 14.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Sallerner Berg Runde 6 km
  3. Samstag, 21.10. Treffpunkt 13:30 Landratsamt: Mühlberg Runde 11 km
  4. Samstag, 28.10. Treffpunkt 13:30 Haltestelle Sallerner Berg: Individuelle Runde 8 km

2. Sünchinger Volkslauf: (Wind)Power für einen guten Zweck.

Am vergangenen Samstag fand in der Gemeinde Sünching, Landkreis Regensburg, zum zweiten Mal der Sünchinger Volkslauf statt. Außer dem Teilnahmespaß und der Bewegung an der frischen Luft hat dieses Event noch einen ganz besonderen Zweck: Es handelt sich um einen Spendenlauf zur Unterstützung der Leukämiehilfe Ostbayern.

Eindrücke vom zweiten Sünchinger Volkslauf

Unter der Schirmherrschaft von Sünchings 1. Bürgermeister Robert Spindler gingen – dem regnerischen Wetter trotzend – 238 Läufer*innen an den Start. Sie konnten zwischen vier Streckenverläufen wählen:

  • ein 1,5 km langer Hindernislauf für Kinder
  • ein 5,4 km Lauf
  • ein 10 km Lauf
  • ein 5,4 km Walkinglauf

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Perspektivwechsel: Ein Windpark von oben.

In knapp 150 m Höhe weht ein anderer Wind als auf dem Boden – und die Aussicht ist beeindruckend! Diese Erfahrung konnten in den vergangenen zwei Wochen die Gewinner des Oeninger Lindenfests sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traunfeld machen.

Auf der Tombola beim Oeninger Lindenfest wurden bereits 2016 und auch 2017 je zwei „Tickets in luftige Höhen“ verlost. Die glücklichen Gewinner durften auf das Dach der Windenergieanlage Berching 1 im Bürgerwindpark Berching.

Und auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traunfeld wagten den Aufstieg: Mitarbeiter von Windpower begleiteten sie nacheinander hinauf auf die in 2017 errichtete Windmühle Lauterhofen 1 an der Bundesautobahn A6.

Zur Erleichterung der meisten Besucher bestand der Großteil des Aufstiegs aus einer Fahrt mit dem Aufzug. Nur die letzten Meter bis zur Nabenhöhe von 143 m waren zu klettern. Gut gesichert, mit Klettergurt und Helm, hinein in die Gondel und durch ein letztes schmales Rund hinaus, um den Blick über den Windpark und die Landschaft zu genießen.

Globaler Erdüberlastungstag: Ab morgen lebt die Menschheit auf Pump!

…und Kreditgeberin ist unsere Erde: Ab dem 2. August diesen Jahres haben wir Menschen weltweit bereits mehr Ressourcen verbraucht, als die Natur in diesem Kalenderjahr regenerieren kann.

Alle Ressourcen, die wir ab morgen, dem Globalen Erdüberlastungstag 2017 (Earth Overshoot Day 2017), verbrauchen, sind demnach nur „geliehen“ und gehen zu Lasten von Natur, Umwelt und unserer Zukunft.


Zusammenfassendes Video zum Earth Overshoot Day, produziert von Global Footprint Networks & Earth Overshoot Day (Englisch)

Dem konkreten Datum der Erdüberlastung liegen Berechnungen des Teams von Global Footprint Networks zugrunde. Die Kalkulationen zeigen: Die Menschheit bräuchte 1,7 Erden! Zumindest, wenn wir weiterhin auf der CO²-Überholspur leben und auch in Zukunft mehr Holz, Pflanzen, Futtermittel, Fisch & Nahrungsmittel verbrauchen als auf dieser einen Erde jährlich generiert werden können.

Global betrachtet müssten wir pro Jahr tatsächlich aber nur fünf Tage gewinnen, um die Schuhgröße unseres Ökologischen Fußabdrucks soweit zu verkleinern, dass uns bis 2050 wieder 1 Erde genügt. Denn mehr steht uns nicht zur Verfügung. Auf www.overshootday.org sind diejenigen Schritte aufgelistet, die der Überzeugung der Organisation nach nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen.

In Deutschland sieht es laut der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch mit unserer Kreditwürdigkeit bei „Mutter Erde“ übrigens noch fragwürdiger aus: „Am 24. April hat die deutsche Bevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität im Jahr 2017 zusteht.

Auf www.footprintcalculator.org lässt sich der ganz persönliche Earth Overshoot Day berechnen.

Wie viele Erden benötigen Sie?

PM: Zubau an PV-Bestandsanlagen ermöglicht günstige Eigenversorgung.

Mit der Inbetriebnahme des Zubaus an der Solaranlage in Straubing/Bogen können rechnerisch in Zukunft bis zu 115 Bogener 4-Personen-Haushalte versorgt werden (Prognose).

Die Bestehende Anlage auf dem Dach eines Fachmarktzentrums am Kotauring im Stadtzentrum von Bogen wird die Anlage auf stattliche 538 kWp erweitert. Der damit erzeugte Ökostrom könnte zukünftig den Mietern des Fachmarktzentrums in Form einer günstigen Eigenversorgung zu Gute kommen. Johannes Ehbauer, kaufmännischer Leiter bei Windpower, kündigt an:

Wir sind momentan dabei für die Mieter ein attraktives Angebot auszuarbeiten, damit sie sich selbst mit dem umweltfreundlichen Sonnenstrom versorgen können. So lassen sich deren Nebenkosten reduzieren.

Weiterführende Info zu Solarstromanlage Bogen-Kotauring
Pressemeldung zum Download als PDF